Yttriumbromid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Bismut(III)-iodid
__ Y3+     __ Br
Allgemeines
Name Yttriumbromid
Andere Namen
  • Yttriumtribromid
  • Yttrium(III)-bromid
Verhältnisformel YBr3
CAS-Nummer 13469-98-2
PubChem 83505
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 328,62 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

904 °C[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338​‐​302+352​‐​321​‐​405​‐​501Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][2]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​37
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Yttriumbromid (genauer Yttrium(III)-bromid) ist eine anorganische chemische Verbindung des Yttriums aus der Gruppe der Bromide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Yttrium(III)-bromid kann durch Reaktion von Yttrium mit Brom gewonnen werden.[4][5]

\mathrm{2 \ Y + 3 \ Br_2 \longrightarrow 2 \ YBr_3}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Yttrium(III)-bromid ist ein farbloser hygroskopischer Feststoff, der löslich in Wasser ist.[1] Es kristallisiert in einer Bismut(III)-iodid-Kristallstruktur.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e  David R. Lide: CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC Press, 2012, ISBN 1-43988049-2, S. 4-99 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. a b c Datenblatt Yttriumbromid bei AlfaAesar, abgerufen am 22. September 2012 (JavaScript erforderlich).
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. WebElements:Reaction of yttrium with the halogens
  5.  Catherine E. Housecroft and Alan G. Sharpe: Inorganic Chemistry. Pearson Education Limited, 2005, ISBN 0130-39913-2, S. 651.
  6.  Jean D'Ans, Ellen Lax: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1997, ISBN 3-540-60035-3, S. 1386 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).