Mishima Yukio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Yukio Mishima)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Yukio Mishima 1956

Mishima Yukio (jap. 三島 由紀夫; im Deutschen Yukio Mishima; * 14. Januar 1925 in Tokio als Hiraoka Kimitake (平岡 公威); † 25. November 1970 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und nationalistischer politischer Aktivist. Mishima schrieb Romane, Schauspiele, Erzählungen sowie Gedichte und ein Libretto. Er ist sowohl als prominenter Vertreter der japanischen Nachkriegsliteratur als auch für die außergewöhnlichen Umstände seines Suizids bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Details in den frühen Jahren wie das Verhältnis zu einzelnen Familienmitgliedern und Abschlüsse sollten genauer belegt werden, siehe Wikipedia:Belege#Einzelnachweise.
Mishima Yukio bei der Einschulung 1931

Mishima wurde unter dem Namen Hiraoka Kimitake als Sohn von Hiraoka Azusa, Abgeordneter des Fischereiministeriums im Landwirtschaftsministerium, und Hiraoka Shizue (geborene Hara) geboren. Seine frühe Kindheit wurde stark von seiner Großmutter Natsu geprägt, die Mishima von seiner Familie trennte und sein Interesse für das Kabuki-Theater weckte. Natsu verbot Mishima Sport und den Umgang mit anderen Jungen seines Alters, sodass er viel Zeit alleine oder mit seinen Cousinen verbrachte.

Mit zwölf Jahren kam Mishima wieder zu seiner Familie zurück und entwickelte eine enge Beziehung zu seiner Mutter. Sein Vater drillte ihn mit militärischer Disziplin. Er fing an, eigene Texte zu schreiben und Werke von Oscar Wilde und Rainer Maria Rilke zu studieren. Mishima besuchte Gakushuin, eine staatliche elitäre Schule, auf der er einer literarischen Gesellschaft angehörte. Diesen Umstand verdankte er seiner Großmutter, die darauf bestand, dass er diese Schule besuchte, während seine Eltern dem eher ablehnend gegenüberstanden.

Da Mishima bei der Musterung eine Tuberkulose vortäuschte, musste er im Zweiten Weltkrieg keinen Militärdienst leisten.[1] Er beendete die Universität von Tokio 1947 mit einem Abschluss in Jura.

Schriftsteller und Aktivist[Bearbeiten]

Zunächst arbeitete er im Finanzministerium, kündigte aber innerhalb eines Jahres, um mehr Zeit zum Schreiben zu haben. Mishimas erste Fremdsprache war Deutsch, und er zählte Thomas Mann zu seinen favorisierten Literaten. Der namhafte japanische Schriftsteller Kawabata Yasunari wurde sein Mentor.[1] 1949 verfasste er Kamen no Kokuhaku (仮面の告白, deutsch Geständnis einer Maske), einen autobiografischen Roman, der seine Homosexualität zum Thema hatte.

Während der 1950er und 1960er Jahre schrieb Mishima Bücher und Theaterstücke, die auch international schnell Anerkennung fanden, wie Shiosai (潮騒, deutsch Die Brandung) und Kinkakuji (金閣寺, deutsch Der Tempelbrand), oder seine Sammlung von -Spielen. Allen seinen Büchern gemein war die Betonung der Schönheit der Sprache. Zudem verfasste Mishima viele Essays, darunter zu Tsunetomo Yamamotos Hagakure. Er wurde dreimal für den Literaturnobelpreis nominiert.[1]

In den 1960ern trat Mishima auch in einer Reihe von reißerischen Yakuza- und Samuraifilmen auf und posierte für Fotobände mit homoerotischen Halbakten seiner selbst. Mit Yūkoku (憂国, 1966) inszenierte er einen Film im Nō-Stil, der auf seiner gleichnamigen Erzählung (deutsch Patriotismus) basiert. Darin spielt Mishima den Marineoffizier Takeyama, der nach dem gescheiterten Umsturz vom 26. Februar 1936 Abschied von seiner Frau Reiko nimmt und Seppuku (ritualisierten Selbstmord) begeht. Seine Frau folgt ihm in den Tod.

Nach 1960, angesichts der linken Studentenunruhen in Tokio, wandte sich Mishima zusehends nationalistischen Ideen zu. In seinem Aufsatz Bunka Bōeiron (文化防衛論, deutsch „Verteidigung einer Kultur“) argumentierte Mishima 1968, dass der Tennō, der Kaiser von Japan, die Quelle der japanischen Kultur sei und die Verteidigung des Kaisers somit auch eine Verteidigung der eigenen Kultur sei. Er formierte eine überwiegend aus rechten Studentenkreisen rekrutierte, etwa 80 Mann starke Privatarmee, die Tatenokai („Schildgesellschaft“), die sich der Bekämpfung des Kommunismus und dem Schutz traditioneller japanischer Werte und des Kaisers verschrieb. Auch plädierte er für eine nukleare Aufrüstung Japans.[1]

Sein letztes vollendetes Werk war der vierteilige Romanzyklus Hōjō no umi (豊饒の海, deutsch Das Meer der Fruchtbarkeit).

Restaurationsversuch und Tod[Bearbeiten]

Am 25. November 1970 nahm Mishima mit vier Mitgliedern der Tatenokai in Tokio den diensthabenden Kommandanten der japanischen Streitkräfte als Geisel. Vom Balkon des Hauptquartiers (heute Sitz des japanischen Verteidigungsministeriums) hielt er eine Rede, in der er die Armee zur Besetzung des Parlamentes und zur Wiedereinsetzung des Kaisers aufrief. Sein Appell blieb jedoch auf Grund des Desinteresses der Soldaten folgenlos. Unmittelbar danach begingen Mishima und einer seiner engen Vertrauten Seppuku und ließen sich von einem dritten Anwesenden enthaupten.

1968 hatte Mishima in einem Interview geäußert, dass, anders als das westliche Bild des Selbstmords, der meist als Niederlage betrachtet werde, „Harakiri einen manchmal siegen lässt“. Laut der Biografie von Henry Scott Stokes hatte Mishima seinen Suizid bereits seit einigen Jahren geplant und seinen Todestag ein Jahr im Voraus festgelegt. Sein Glaube an eine Erfolgsaussicht bezüglich der Restauration des Kaiserreiches erscheint daher fraglich. Stokes widersprach jedoch Ansichten, Mishimas Suizid sei eine Art finaler künstlerischer Ausdruck oder ein romantischer Doppelsuizid mit seinem Geliebten gewesen. Der Schauplatz – das Zentrum der militärischen Streitmacht in Tokio – mache die Tat zu einem klar politisch motivierten Akt.[1]

Nachwirkung[Bearbeiten]

Grab von Mishima

Literatur[Bearbeiten]

Der Verlag Shinchōsha, der Mishimas Bücher in Japan verlegt, benannte 1988 seinen alljährlich verliehenen Literaturpreis in Mishima-Preis um.

Seine Werke Haru no Yuki, Kinkakuji, Rokumeikan und Shiosai wurden in die UNESCO-Sammlung repräsentativer Werke aufgenommen.

Film[Bearbeiten]

1958 verfilmte Kon Ichikawa Mishimas Roman Der Tempelbrand als Der Tempel zur Goldenen Halle (Original: Enjō 炎上).

1985 drehte der US-amerikanische Regisseur Paul Schrader unter dem Titel Mishima – Ein Leben in vier Kapiteln einen Film über Yukio Mishimas Leben. Obwohl ursprünglich für die Teilnahme am Tokyo International Film Festival vorgesehen, wurde Mishima wegen Drohungen rechtsradikaler Gruppierungen und Einwänden von Mishimas Witwe, der die Thematisierung von Mishimas Homosexualität missfiel, nicht ins Programm aufgenommen. Bis heute wurde der Film nicht in den japanischen Kinos gezeigt.[2]

2012 startete der Film 11.25 Jiketsu no Hi: Mishima Yukio to Wakamonotachi (11・25自決の日 三島由紀夫と若者たち) des japanischen Regisseurs Kōji Wakamatsu über Mishimas Putschversuch.[3][4]

Musikalische Bearbeitungen[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Seit 1972 veranstaltet die rechtsextreme japanische Gruppierung Issuikai zusammen mit anderen rechtsextremen Gruppen am Grab von Mishima jährlich ein Heldengedenktreffen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

  • 1947 Misaki nite no mongatari (岬にての物語, Eine Geschichte am Kap)[5]
  • 1948 Tōzoku (盗賊, dt. Diebe)
  • 1949 Kamen no Kokuhaku (仮面の告白)
    • Geständnis einer Maske. Deutsche Übersetzung aus dem Englischen von Helmut Hilzheimer, Rowohlt Verlag GmbH, 1964. ISBN 3-499-15652-0.
  • 1950 Ai no kawaki (愛の渇き)
    • Liebesdurst. Deutsche Übersetzung von Josef Bohaczek, Insel Verlag, 2000. ISBN 3-458-17010-3.
  • 1950 Ao no jidai (青の時代)
  • 1950 Jumpaku no yoru (純白の夜)
  • 1951 Natsuko no bōken (夏子の冒険)
  • 1951–1953 Kinjiki (禁色)
    • Forbidden Colors. Englische Übersetzung von Alfred H. Marks, Secker & Warburg, 1968 (Band 1), Berkley Publishing, 1974 (Band 2). (siehe auch: Butō)
  • 1953 Nippon-sei (にっぽん製)
  • 1953 Shiosai (潮騒)
    • Die Brandung. Übersetzung von Gerda v. Uslar und Oscar Benl, Rowohlt Verlag, Hamburg, 1959
    • The Sound of Waves. Englische Übersetzung von Meredith Weatherby, Alfred A. Knopf, New York, 1956
  • 1956 Kōfukugō Shuppan (幸福号出帆)
  • 1956 Kinkakuji (金閣寺)
    • Der Tempelbrand. Paul List Verlag, München, 1961 (siehe auch: Kinkaku-ji)
  • 1957 Bitoku no yorumeki (美徳のよろめき)
  • 1958–1959 Kyōko no ie (鏡子の家)
  • 1960 Ojōsan (お嬢さん)
  • 1962 Utsukushii hoshi (美しい星)
  • 1963 Ai no shissō (愛の疾走)
  • 1963 Gogo no eikō (午後の曳航)
    • Der Seemann, der die See verriet. Übersetzung von Sachiko Yatsushiro, 1970
    • The Sailor Who Fell from Grace with the Sea. Englische Übersetzung von John Nathan, Alfred A. Knopf, 1965.
  • 1963 Nikutai no gakko (肉体の学校)
  • 1964 Kinu to meisatsu (絹と明察)
  • 1966 Fukuzatsu na kare (複雑な彼)
  • 1966 Yakaifuku (夜会服)
  • 1965–1970 Hōjō no umi (豊饒の海), deutsch: Das Meer der Fruchtbarkeit, bestehend aus den vier Romanen:
    1. Haru no Yuki (春の雪), Schnee im Frühling. Deutsche Übersetzung aus dem Japanischen von Siegfried Schaarschmidt, Carl Hanser Verlag, 1985. ISBN 3-446-14395-5.
    2. Homba (奔馬), Unter dem Sturmgott. Deutsche Übersetzung aus dem Japanischen von Siegfried Schaarschmidt, Carl Hanser Verlag, 1986. ISBN 3-446-14628-8.
    3. Akatsuki no Tera (暁の寺), Der Tempel der Morgendämmerung. Deutsche Übersetzung aus dem Japanischen von Siegfried Schaarschmidt, Carl Hanser Verlag, 1987. ISBN 3-446-14614-8.
    4. Tennin Gosui (天人五衰), Die Todesmale des Engels. Deutsche Übersetzung aus dem Japanischen von Siegfried Schaarschmidt, Carl Hanser Verlag, 1988. ISBN 3-446-14615-6.
  • Utage no Ato (宴のあと)
    • Nach dem Bankett. Übersetzung von Sachiko Yatsushiro, Reinbek, Rowohlt, 1967.

Erzählungen[Bearbeiten]

  • 1938 Sukampo (酸模)
  • 1940 Damiegarasu (彩絵硝子)
  • 1941 Hanazakari no mori (花ざかりの森, Der Wald in voller Blüte)
  • 1942 Ottō to maya (苧菟と瑪耶)
  • 1943 Daidai ni zansan (世々に残さん)
  • 1944 Yoru no kuruma (夜の車), später umbenannt in (中世に於ける一殺人常習者の遺せる哲学的日記の抜粋)
  • 1945 Esgai no kari (エスガイの狩)
  • 1946 Tabako (煙草)
  • 1947 Yoru no shitaku (夜の仕度, dt. Vorbereitung für die Nacht)
  • 1949 Magun no tsūka (魔群の通過)
  • 1949 Hōseki Baibai (宝石売買).
  • 1953 Radige no shi (ラディゲの死)
  • 1961 Yūkoku (憂国)
  • 1966 Eirei no sei (英霊の聲)
  • 1969 Ranryō'ō (蘭陵王)

Bühnenwerke[Bearbeiten]

  • 1948 Shishi (獅子). Nach Euripides Medea.
  • 1956 Rokumeikan (鹿鳴館)
  • 1956 Kindai nōrakushū (近代能楽集)
    • Fünf moderne -Spiele. Deutsch 1962 als Rowohlt Paperback Taschenbuch mit dem Titel Sechs moderne No-Spiele erschienen (das Stück Die Damasttrommel von 1953 wurde mit aufgenommen). Nach der Fassung von Donald Keene, übersetzt von Gerda v. Uslar aus dem Englischen, beinhaltet die Stücke:
    1. Kantan (邯鄲)
    2. Aya no tsuzumi (綾の鼓)
    3. Sotoba komachi (卒塔婆小町)
    4. Aoi no ue (葵上)
    5. Hanjo (班女, Fächer)
    6. Dōjōji (道成寺)
    7. Yuya (熊野)
    8. Yoroboshi (弱法師)
  • 1958 Shōbi to kaizoku (薔薇と海賊)
  • 1960 Nettaiki (熱帯樹)
  • 1961 Tōka no kiku (十日の菊)
  • 1965 Sado kōsaku bujin (サド侯爵夫人)
  • 1966 Sei Sebastian no junkyō (聖セバスティアンの殉教) [Übersetzung von Gabriele D’Annunzios Le Martyre de Saint Sébastien, gemeinsam mit Ikeda Kōtarō 池田弘太郎]
  • 1967 Suzakuke no metsubō (朱雀家の滅亡)
  • 1968 Waga tomo Hitler (わが友ヒットラー)
  • 1969 Chinsetsu yumiharizuki (椿説弓張月, 3 Akte, 8 Aufzüge, Bearbeitung eines Werkes von Kyokutei Bakin für das Kabuki)

Kritiken und Miszellen[Bearbeiten]

  • 1955 Shōsetsuka no kyūka (小説家の休暇)
  • 1958–1959 Fudōtoku kyōiku kōza (不道徳教育講座)
  • 1960 Ratai to ishō (裸体と衣裳)
  • 1964 Watashi no henreki jidai (私の遍歴時代)
  • 1967 Taiyō to tetsu (太陽と鉄)
  • 1967 Hagakure Nyūmon (葉隠入門)
    • Zu einer Ethik der Tat. Einführung in das Hagakure. Hanser Verlag, 1987.
  • 1968 Bunka bōeiron (文化防衛論)

Sonstige[Bearbeiten]

  • 橋づくし, (Hashizukushi, Die sieben Brücken) , 1958. Veröffentlicht in der Merian Ausgabe Tokyo vom 2. Februar 1972, Heft 2/XXV[6]
  • Der Jüngling, der Gedichte schrieb [oder auch Der Junge, der Gedichte schrieb]. Kurzgeschichte, 50 Seiten. Streng limitierte und autorisierte Ausgabe mit Lithographien von Arno Breker, Bonn 1976. [7]
  • Yukio Mishima: Gesammelte Erzählungen. Rowohlt, 1971. ISBN 3-498-09280-4.
  • Madame de Sade
    • Übersetzung von Donald Keene, New York, Grove Press, 1967
    • Rowohlt Verlag, 1965. Deutsche Übersetzung: Kai Molvig. Deutscher Text nach der jap. Vorlage für die Uraufführung am 14. November 1965 in Tokyo.
  • Yukio Mishima 三島 由紀夫: "Der Junge, der Gedichte schreibt (The Boy who writes Poetry), Übersetzung Beate von Kessel, Herausgeber Marco J. Bodenstein, Marco-Edition Bonn-Berlin-New York, 2010. ISBN 978-3-921754-48-1.

Literatur[Bearbeiten]

  • Barakei (Killed by Roses). Photos von Eikoh Hosoe, Shueisha, Tokyo, 1963. Vorwort und Model: Yukio Mishima.
    • Neuauflage 1984: Ba*ra*kei - Ordeal by Roses: Photographs of Yukio Mishima, mit einem Nachwort von Mark Holborn. Aperture, New York City, ISBN 0-89381-169-6.
  • Hijiya-Kirschnereit, Irmela: Mishimas Yukios Roman Kyoko-no ie. Versuch einer intratextuellen Analyse. Verlag Otto Harrassowitz, 1976. ISBN 3-447-01788-0.
  • Nagisa Oshima: Die Ahnung der Freiheit. Darin findet sich ein guter Aufsatz über Yukio Mishima: Mishima oder Der geometrische Ort eines Mangels an politischem Bewußtsein. Verlag Klaus Wagenbach, 1982. ISBN 3-8031-3511-7.
  • Marguerite Yourcenar: Mishima oder die Vision der Leere, französisch 1980, deutsch München, 1985
  • Hans Eppendorfer: Der Magnolienkaiser: Nachdenken über Yukio Mishima. Reinbek: Rowohlt, 1987
  • Hijiya-Kirschnereit, Irmela: Was heißt Japanische Literatur verstehen? Im Buch gibt es ein Kapitel: Thomas Manns Novelle Der Tod in Venedig und Mishima Yukios Roman Kinjiki. Ein Vergleich. edition suhrkamp, 1990. ISBN 3-518-11608-8.
  • Roy Starrs: Deadly Dialectics: Sex, Violence, and Nihilism in the World of Yukio Mishima, University of Hawaii Press, 1994
  • Lisette Gebhardt / Uwe Schmitt: Mishima meldet sich zurück. Bericht über die Entdeckung bisher unbekannter Texte des Autors Yukio Mishima. („Mishima no ikai karano kikan“), Tōkyō 1996
  • Jerry S. Piven: The madness and perversion of Yukio Mishima. Westport, Conn. : Praeger, 2004
  • Henry Scott-Stokes: The life and death of Yukio Mishima. New York, First print 1974. Deutsche Ausgabe 1986. Goldmann Verlag ISBN 3-442-08585-3: Yukio Mishima. Leben und Tod.
  • Александр Чанцев: Бунт красоты. Эстетика Юкио Мисимы и Эдуарда Лимонова. Москва: Аграф 2009. ISBN 978-5-7784-0386-4.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Yukio Mishima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e The Strange Case of Yukio Mishima, Dokumentarfilm der BBC, Großbritannien 1985.
  2. Essay von Kevin Jackson in der DVD-Ausgabe der Criterion Collection, 2008.
  3. Eintrag in der Internet Movie Database.
  4. Eintrag im Archiv der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2012, abgerufen am 22. Juni 2012.
  5. Erstausgaben von Mishimas Werken (japanisch)
  6.  Daniel Strack: 三島の橋づくし Mishima no hashizukushi. S. 85-90.
  7. Illustration im Arno Breker Museum
Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Mishima der Familienname, Yukio der Vorname.