Yves Boisset

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Yves Boisset (2010)

Yves Boisset (* 14. März 1939 in Paris) ist ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Mit dem Film kam Yves Boisset zunächst als Kritiker in Berührung. Er interessierte sich vor allem für den amerikanischen Film noir. Ab 1967 war er auch als Regisseur tätig und trat in einigen seiner Filme als Schauspieler auf. Das Werk von Boisset wird ganz überwiegend von Kriminalfilmen geprägt. In Filmen wie „Kommando R.A.S“ oder „Monsieur Dupont“ werden auch aktuelle gesellschaftliche Themen wie der Algerienkrieg und Ausländerhass angesprochen. Seit den 1990er Jahren dreht er fast ausschließlich Fernsehfilme.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1967: Der Teufelsgarten (Coplan sauve sa peau)
  • 1970: Ein Bulle sieht rot (Un condé)
  • 1971: Kommando Cobra, (Le saut de l’ange)
  • 1972: Das Attentat (L'Attentat)
  • 1973: Kommando R.A.S. (R.A.S. – Rien à signaler)
  • 1975: Monsieur Dupont (Dupont-Lajoie)
  • 1975: Zum Freiwild erklärt (Folle à tuer)
  • 1977: Der Richter, den sie Sheriff nannten (Juge Fayard dit Le Shériff)
  • 1977: Das malvenfarbene Taxi (Un taxi mauve)
  • 1978: Die Klassenlehrerin (La clé sur la porte)
  • 1980: Kinder für das Vaterland (Allons z’enfants)
  • 1980: Die Polizistin (La Femme flic)
  • 1981: Der Maulwurf (Espion, lève-toi)
  • 1982: Kopfjagd – Preis der Angst (Le prix du danger) – nach einem Roman von Robert Sheckley
  • 1984: Dog Day – Ein Mann rennt um sein Leben (Canicule)
  • 1986: Das Blau der Hölle (Bleu comme l’enfer)
  • 1987: Die alte Fee (La fée carabine)
  • 1988: Radio Corbeau – Der Rabe packt aus (Radio Corbeau)
  • 1989: Der Mann, der sich verdächtig machte – nach einem Roman von Georges Simenon
  • 1990: Dark Line – Im Koma auf dem Weg ins Jenseits (La tribu)
  • 1990: Haute Tension: Todesfalle (Frontière du crime)
  • 1992: Die Affäre Seznec (L'Affaire Seznec)
  • 1993: Morlock – Der Tunnel
  • 1995: Die Affäre Dreyfus (L'Affaire Dreyfus) – nach dem authentischen Fall
  • 1995: Die Liebenden von Red River (Rivière Rouge)
  • 1996: Fürs Vaterland erschossen (Le pantalon)
  • 2002: Jean Moulin – Leben im Widerstand (Jean Moulin)
  • 2004: US-Medien: Macht und Ohnmacht (US Media Blues)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, Band 1, S. 453