Zénith (Paris)

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Zénith (Paris)

Das Zénith im Parc de la Villette in Paris gilt als die wichtigste Konzerthalle in Frankreich (Zénith).

Das Zénith wurde 1983 auf Initiative des damaligen Kulturministers Jack Lang erbaut und am 12. Januar 1984 mit einem Konzert des französischen Sängers Renaud eingeweiht.

Die quadratische Halle umfasst 6200m² und verfügt über 5830 Sitzplätze, insgesamt 6400 Plätze.

Die Architekten Philippe Chaix und Jean-Paul Morel hatten den Auftrag, eine modulierbare Halle für Rockkonzerte, Sport- und andere Veranstaltungen zu entwerfen. Sie entwickelten eine leichte Metallgerüststruktur, die einfach umgebaut und den Bedürfnissen des jeweiligen Auftritts angepasst werden kann. Seit der Eröffnung traten im Zénith über 2000 Gruppen auf, darunter alle bekannten französischsprachigen Rockgruppen und -musiker, aber auch viele ausländische Gruppen.

Wie der Eiffelturm war das Zénith ein auf drei Jahre geplanter Prototyp. Der Erfolg des Konzepts „Zénith“ war jedoch so groß, dass die Halle weiterbetrieben und das Konzept an andere französische Städte in Lizenz gegeben wurde.

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48.8941666666672.3933333333333Koordinaten: 48° 53′ 39″ N, 2° 23′ 36″ O