Zönästhesie

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Dieser Artikel beschreibt den Begriff Zönästhesie in medizinischer Hinsicht. Die geisteswissenschaftliche Bedeutung des Begriffs wird in dem Artikel Gemeinsinn behandelt.
Klassifikation nach ICD-10
F20.8 Sonstige Schizophrenie
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Der vornehmlich in Frankreich und England eingeführte Begriff der Zönästhesie, (franz. cénesthesie oder cœnesthésie), im deutschen Sprachraum auch geläufig in der Schreibweise Coenästhesie, Koenästhesie oder Zoenästhesie, ist nach deutscher Terminologie auch als Vitalgefühl, Lebensgefühl, Leibempfindung, Leibgefühl oder Gemeinempfindung bekannt. Die Begriffe beziehen sich auf psychische Phänomene, die ein eher undeutliches körperliches, z. T. angenehm oder unangenehm gefärbtes, meist nicht näher lokalisierbares leibliches Empfinden vermitteln und nicht aus speziellen Sinnesleistungen, sondern normalerweise aus eher unbewussten oder nur schwach bewussten Körperempfindungen hervorgehen.[1][2] Sie sind daher von Dysästhesien zu unterscheiden, vgl. Kap. Lokalisation. Zur Unterscheidung von Zönästhesien i.e.S. und Zönästhesien i.w.S. siehe Kap. Aktueller Gebrauch.

Zwischen Empfindung und Wahrnehmung[Bearbeiten]

Betrachtet man Zönästhesien als Erscheinungen des Gemüts, so kann man sie ebenso wie Gefühle auch als sensorische Leistungen ansehen. Eher bewusste Zönästhesien werden nicht nur als Gemeinempfindungen,[3] sondern auch als Körperwahrnehmungen beschrieben. Beispiele dafür sind Hunger, Durst, Müdigkeit, geschlechtliche Erregung. Sie sind nur undeutlich von Organempfindungen abgrenzbar. Hunger kann als allgemeine vitale Leibempfindung, aber auch als unangenehme Wahrnehmung in der Magengrube auftreten. In ähnlicher Weise ist dies bei der Übelkeit der Fall. – Auf die Diffenzierungen des Gegenstandsbewusstseins hat Karl Jaspers (1883-1969) hingewiesen. Er unterschied zwischen bildhaften und leibhaften Qualitäten der Auffassung. Bei den bildhaften Qualitäten überwiege der Subjektivitätscharakter, bei den leibhaften der Objektivitätscharakter. Bildhafte Auffassungen seien als Vorstellungen, leibhafte als Wahrnehmungen anzusehen. Durch den Prozess des intentionalen Akts werde die Auffassung beseelt.[4] Als körpernahe Empfindungen werden Vitalgefühle dagegen häufig als persönlichkeitsfremd bzw. als tieferen Bewusstheitsschichten zugehörig beschrieben.[5][6]

Neurophysiologie[Bearbeiten]

Entsprechend der Wortbedeutung aus altgriechisch koinê aisthêsis (ϰοινὴ αἴσθησις) sind zunächst die nach Aristoteles und der heutigen Wahrnehmungstheorie zu verstehenden höchsten Sinnesleistungen in den tertiären Hirnzentren zu erwähnen als Sinnesleistungen, die „allen Sinnen gemeinsam“ sind, vergleiche auch die Darstellung dieser Theorie anhand des Sehvermögens.[7][8] Diese Form des Sensus communis in sensualistischem Wortverständnis meinte auch Henri Ey mit „Zönästhesie“ als „höchere Leistung“ des Gehirns in seiner organo-dynamischen Theorie.[9] Carl Gustav Jung gebraucht den Begriff Zönästhesie in diesem Sinne als höheren „Vorstellungskomplex“, der mit der Wahrnehmung des Ichs in Verbindung steht.[10] Begriffe wie „höherer“ Vorstellungskomplex oder „tiefes“ Gefühl setzen eine räumliche Metaphorik voraus bzw. gehen von einer Schichtenlehre aus.[5] Andererseits zählen etwa Hunger und Durst wohl zu den entwicklungsgeschichtlich ältesten Gemeingefühlen und können daher nach dem phylogenetischen Konzept der Desomatisierung bzw. nach dem psychogenetischen Grundgesetz mit Recht als körpernahe bezeichnet werden.

Ein literarisches Beispiel[Bearbeiten]

„Das Herz mir im Leibe entbrannte,
Da hab ich mir heimlich gedacht,
Ach, wer da mitfahren könnte
In der prächtigen Sommernacht.“

Eichendorff

Das „Entbrennen des Herzens“ kann im wörtlich aufgefassten Sinne als Zönästhesie bezeichnet werden. Fraglich erscheint, ob das „Herz“ nur symbolisch gemeint ist, d. h. stellvertretend für Gemüt. Gruhle erörtert dabei den Gesichtspunkt der Objektbeziehung, wie er im Begriff der Sehnsucht enthalten erscheint und auch für andere Gefühle gilt. Auch der Hunger habe z. B. eine solche Objektbeziehung, nämlich die nach Nahrungsmitteln. Weiter stellt sich die Frage, ob das Eichendorff-Zitat eine Gemütsbewegung beinhaltet, die nicht nur sensorische Qualitäten, sondern auch motorische bzw. emotionale Willens- und Handlungskomponenten anspricht. Im Begriff der Gemütsbewegung sei eher der zeitliche Ablauf gemeint, sagt Gruhle. Gemütsbewegung, sei nur ein Bild. Es bewege sich dabei nichts.[5] Andererseits ist diese „Bewegung“ auch als innere Einstellung oder Bereitstellung vorstellbar – einem Modell folgend, das Gruhle nicht berücksichtigt hat.[11] Als gegensätzliches Leibgefühl zum Hunger wäre hier auf den Begriff der Nausea zu verweisen.[11]

Fragen nach der Objektbeziehung von Zönästhesien verdeutlichen gewiß den körpernahen Charakter dieser Gefühle. Im Falle der Sehnsucht ist solch konkreter Objektbezug allerdings nicht zwingend anzunehmen. Sehnsucht kann sich auch auf den unbestimmten Wunsch beziehen, sich von einem ganz bestimmten und festen Ort zu entfernen, an den man sich selbst gebunden oder gar an dem man sich gefangen fühlt (Fernweh). Auch in diesem Falle sind jedoch körperliche „Bewegungen“ zumindest intendiert. Zönästhesien machen in dieser Hinsicht keine Ausnahme von der allgemeinen Ambivalenz, die aller Affektivität eigen ist. Eine zweidimensionale Unterscheidung zwischen

  1. aktiven (objektbezogenen) und passiven (frei flottierenden und diffusen) bzw. auch zwischen
  2. angenehm (positiv) und unangenehm (negativ) getönten Gefühlen[12]

erscheint somit zwar zutreffend, bildet aber die Vielfalt ambivalenter Einstellungen noch nicht erschöpfend ab.

Lebensgefühl[Bearbeiten]

Im positiven Sinne wird Lebensgefühl häufig als bewusstes Gefühl definiert, am wirklichen Leben teilzuhaben, mitten im Leben zu stehen, als Ausdruck von Vitalität.[13] Lebensgefühl ist somit teilweise synonym mit Vitalgefühl. Diese Definition umfasst Gemeinempfindungen wie Hunger und Durst,[5] stellt aber auch eine eher langfristige und sozial übergreifende Bewertung der Befindlichkeit bzw. eine Grundstimmung dar.[12] Max Scheler bezeichnete das Lebensgefühl als räumliche und zeitliche Ferngefühle.[6][14][3][15]

Im negativen Sinne wird Lebensgefühl erst dann bewusst, wenn grundlegende Bedingungen der Existenz bedroht erscheinen. Emil Lederer hat dies am Beispiel der ökonomisch selbständigen Gesellschaftsschicht nach dem Ersten Weltkrieg im Gegensatz zur Arbeiterschicht hervorgehoben.[16]

Pieter Brueghel der Ältere Turmbau zu Babel (1563) – Lebensgefühl vor Ausbruch des achtzigjährigen Kriegs

Lebensgefühl kommt insbesondere in der Kunst zum Ausdruck. Es kann etwa am Beispiel der Gotik verdeutlicht werden. Ein unterschiedliches Lebensgefühl ist an verschiedenen Kunstrichtungen der Gotik wie z.B. der Richtung in der Île de France (z. B. Notre Dame de Paris), am Straßburger Münster und am Mainzer Dom zu veranschaulichen. Pieter Brueghel der Ältere hat das Lebensgefühl der niederländischen Bevölkerung vor dem Ausbruch des achtzigjährigen Kriegs zum Ausdruck gebracht, das sich nicht nur an dem bedrohlichen Schiefstand des Turmes erkennen lässt.[12]

Wolfgang Schmidbauer sieht das moderne Lebensgefühl durch die Angst bedroht. Es werde in eine fatale Abhängigkeit von den Fortschritten der Industriegesellschaft gebracht.[17] Die zunehmende Tendenz zum Single-Dasein etwa trage zu einer erschwerten Entscheidung für eigene Kinder und so zum demographischen Wandel bei.[17]

Lokalisation[Bearbeiten]

Das Herz als Lokalisation von Leibgefühlen wurde bereits im vorletzten Kap. Ein literarisches Beispiel genannt. Häufig ist – zumindest im Sprachgebrauch – der Bauch Sitz von Gefühlen. So ist z. B. die Rede von „Wut im Bauch haben“.[18] Gerd Gigerenzer hat auf das Bauchgefühl als Synonym für Intuition hingewiesen. Gegenüber rationalen Überlegungen besitzen intuitive Entscheidungen den Vorteil schneller, einfacher und effektiver Abschätzungen.[19] Ob rein organisch bedingte, eng umschriebene Dysästhesien zu den Zönästhesien zu zählen sind, erscheint fraglich. Unter Gürtelgefühl z. B. wird u. a. in der Neurologie ein Umschnürungsgefühl verstanden, so als ob ein fester Gürtel den Leib umgebe. Nach dem Roche-Lexikon Medizin und dem Pschyrembel-Wörterbuch wird dies etwa bei Myelitis, Tabes und Angina pectoris beobachtet.[20][21] Allerdings wird nach älteren Lexika wie dem von Dornblüth oder Guttmann dieses Gürtelgefühl auch bei Hysterie und Neurasthenie beobachtet. Ähnlich zusammengesetzte Termini sind z. B. Gürtelrose.[22][23] Die Zuordnung des Gürtelgefühls zur Zönästhesie erscheint im Falle der Hysterie oder der Neurasthenie, also ohne sicheres organisches Korrelat, angebracht. Die Lokalisierung bei Zönästhesien ist von Fall zu Fall oder im Verlauf einer selben Erkrankung eher fließend. Für Hysterie ist bisweilen eine nur scheinbare, nicht exakt abgrenzbare Halbseitensymptomatik charakteristisch. Die medizinische Terminologie kennt auch den Begriff der „Zonästhesie“ als gleichbedeutend mit Gürtelgefühl, abgeleitet von der Ausbreitung von Leibgefühlen über bestimmte „Körperzonen“ bzw. über umschriebene Bezirke und daher nicht mit „Zönästhesie“ zu verwechseln![23][20]

Geschichte der Psychiatrie[Bearbeiten]

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Begriff Zönästhesie seit Pierre Cabanis in Frankreich als vermittelnder Begriff zwischen rein äußerlichen Einflüssen und spontaner Seelentätigkeit verstanden.[24] Da die französische Medizin damals führend war, hat sich ausgehend von den Vitalisten auch die Bezeichnung „Vitale Leibempfindung“ oder „Leibgefühl“ eingebürgert. Hierunter wird „das auf dem unbewussten Registrieren propriozeptiver Empfindungen im Eingeweidebereich basierende, eng mit der Körperfühlsphäre verknüpfte Gefühl für die eigene körperliche Existenz“ im Sinne eines Wohlbehagens oder guten Allgemeinbefindens verstanden.[20] Ob „vitale Leibempfindungen“ oder „Leibgefühle“ sich speziell auf die Eingeweide beziehen, wie aufgrund vorstehender und nachfolgender Quelle ausgeführt, erscheint fraglich. Bezüglich der angeblich zugrundeliegenden Vorstellung, dass „in den Eingeweiden entstehende Empfindungen fortwährend im unbewußten Teil der Psyche registriert werden“,[2] siehe auch die Unterscheidung zwischen Propriozeption und Viszerozeption. Rein sprachliche Ableitung – etwa aus altgriechisch koilia (κολἱα) = Bauch – trifft nicht zu. Bei einem Vergleich von somatosensorischem und somatomotorischem Cortex fällt auf, dass die Viszerozeption zwar dem somatosensorischen Cortex zugeordnet ist, hier aber eine Entsprechung seitens des somatomotorischen Cortex nicht besteht, vgl. nachfolgende Abb. Die motorische Steuerung der Eingeweide unterliegt bekanntlich dem autonomen und nicht dem somatischen Nervensystem. Umso mehr ist jedoch davon auszugehen, dass diese zentrale Repräsentanz der Eingeweide bei der Ausbildung des Körperschemas eine Rolle spielt. Diese somatosensorische Entwicklung insbesondere im kortikal sensiblen Assoziations- bzw. Nebenfeld (Lobulus parietalis superior) zählt jedoch zu den differenziertesten und am spätesten ausreifenden Funktionen und unterliegt daher auch entsprechend vielfältigen Einflüssen der Schädigung. Der französische Neurologe Pierre Bonnier (1861-1918) hat für diese Störungen den Begriff Aschematismus (franz. aschématie) vorgeschlagen.[1]

Homunculus – Aufteilung in motorischen und sensorischen Cortex

Aktueller Gebrauch[Bearbeiten]

Als Zönästhesien im engeren Sinne werden vielfach nach Gerd Huber abnorme, den eigenen Körper betreffende Wahrnehmungen und Empfindungen bezeichnet. Hierzu gehören Dysästhesien wie zum Beispiel Kribbeln, Empfindungen des Schrumpfens des eigenen Körpers, kreisende Bewegungswahrnehmungen im Unterleib. Zönästhesien treten bei psychischen Störungen wie etwa Hysterie, Hypochondrie oder Depression (s. g. somatisierte Depression) auf, die durch das Konzept der Resomatisierung erklärbar sind.[25]

Von den Zönästhesien sind nach Huber Zönästhesien im weiteren Sinne bzw. die Leibhalluzinationen – auch zönästhetische Halluzinationen genannt – abzugrenzen, wie sie bei Schizophrenie auftreten. Letztere werden als von außen gemacht wahrgenommen. Die Ursache für das abnorme Körpergefühl wird also außerhalb des eigenen Körpers lokalisiert (beispielsweise „man wird von elektrischen Strömen durchflossen, die von bestimmten Apparaten ausgehen“ oder „im Körperinneren durch Hypnose verändert“). Dies ist bei den Zönästhesien im engeren Sinne nicht der Fall.[25]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Garnier, Marcel: Dictionnaire des Termes techniques de Médecine. Lib. Maloine, Paris, 18e éd. revue 1965; (a) zu Lexikon-Lemma „Cénesthesie“: Seite 171; (b) zu Lexikon-Lemma „Cénesthesiopathie“: Seite 172
  2. a b Peters, Uwe Henrik: Wörterbuch der Psychiatrie und medizinischen Psychologie. Urban & Schwarzenberg, München 31984; Lexikon-Lemmata „Zönästhesie“: Seite 626; „Vitale Leibempfindungen“, „Vitalgefühle“: Seite 606
  3. a b Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe. 2 Bde. Historisch-quellenmäßig bearb. v. Rudolf Eisler. Berlin 11899, 21904. Bd. 1: A–N. VIII, 746 Seiten – Bd. 2: O–Z. 942 Seiten. (a) online (Gemeinempfindungen)(b) online (Lebensgefühl)
  4. Jaspers, Karl: Allgemeine Psychopathologie. Springer, Berlin 91973, ISBN 3-540-03340-8, 1. Teil: Die Einzeltatbestände des Seelenlebens. § 1 Gegenstandsbewußtsein Seite 51 f.
  5. a b c d Gruhle, Hans Walter: Verstehende Psychologie. Erlebnislehre. Georg Thieme, Stuttgart 21956; (a) zu Stw. „Gemeinempfindungen“: Seiten 39, 42 f., 208, 211; (b) zu Stw. „Schichtenlehre“: Seite 41 f.; (c) zu Stw. „Gemütsbewegung“: Seite 50; (c) zu Stw. „Lebensgefühl“: Seiten 43, 410, 482, 486
  6. a b Scheler, Max: Wesen und Formen der Sympathie. Cohen-Verlag, Bonn 21923, 51948; zu Stw. „Leib- und Lebensgefühle“: Der Autor verwendet diese Begriffe, die auf den Vitalismus zurückgehen.
  7. Aristoteles: De anima III, 2 p. 425 an 15
  8. Kirchner, Friedrich: Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe, 1907; Artikel sensus communis
  9. Ey, Henri: Bewusstsein. Übersetzt von Karl Peter Kister, 1967, de Gruyter, Seite 1
  10. Jung, Carl Gustav: Experimentelle Untersuchungen. Gesammelte Werke. Walter-Verlag, Düsseldorf 1995, Paperback, Sonderausgabe, Band 2, ISBN 3-530-40077-7; Kap. XVIII. Ein kurzer Überblick über die Komplexlehre. § 1352, Seite 625
  11. a b Uexküll, Thure von: Grundfragen der psychosomatischen Medizin. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1963; (a) zu Stw. „Bereitstellung“: Seiten 170 ff., 184 ff., 190 f., 194 ff., 201 ff., 222, 225, 235; (b) zu Stw. „Nausea“: Seiten (173), 175 f., 195
  12. a b c Winterhoff-Spurk, Peter: Unternehmen Babylon. Wie die Globalisierung die Seele verändert. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-94436-5; (a) zu Stw. „Zweidimensionales Schema zur Ambivalenz von Gefühlen“: Seite 145; (b) zu Stw. „Lebensgefühl“: Seite 141 ff.; (c) zu Stw. „Lebensgefühl in der Darstellung bei Pieter Brueghel d.Ä.“: Seite 141 ff.
  13. Duden: Die deutsche Rechtschreibung. Rechtschreibung, Grammatik und Bedeutung eines Wortes. Bibliographisches Institut, Mannheim 24.2006 online
  14. Høffding Harald: Psychologie in Umrissen auf Grundlage der Erfahrung. Reisland, Leipzig 1887; 2. Aufl. Seite 126
  15. Høffding, Harald: Humor als Lebensgefühl (Der große Humor). Eine psychologische Studie. Teubner, Leipzig 1918; Nachdruck der 2. Aufl. Müller, Saarbrücken 2007, ISBN 3-8364-0814-7
  16. Lederer, Emil: Zum socialpsychischen Habitus der Gegenwart. Arch. f. Soz.-Wiss., 46, 1918
  17. a b Schmidbauer, Wolfgang: Lebensgefühl Angst. Jeder hat sie, keiner will sie. Was wir gegen die Angst tun können. Herder, Freiburg 2005, 208 Seiten, ISBN 978-3-451-28615-5; (a) zu „fatale Abhängigkeit von den Fortschritten der Industriegesellschaft“: Seite 100; (b) zu „Single-Dasein und demographischer Wandel“: Seite 54 Rezension
  18. Drosdowski, Günther et al.: Das Stilwörterbuch der deutschen Sprache. Duden Bd. 2, Bibliographisches Institut, Mannheim 1970, ISBN 3-411-00902-0; Seite 113
  19. Gigerenzer, Gerd: Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition. Bertelsmann, München 2007, ISBN 978-3-570-00937-6 (engl.: Gut Feelings. Viking, New York 2007, ISBN 978-0-670-03863-3)
  20. a b c Boss, Norbert (Hrsg.): Roche Lexikon Medizin. Hoffmann-La Roche AG und Urban & Schwarzenberg, München, 21987, ISBN 3-541-13191-8; (a) zu Lexikon-Stw. „Gürtelgefühl“: Seite 702; (b) zu Lexikon-Stw. „Zonästhesie“: Seite 1858; (c) zu Lexikon-Stw. „Zönästhesie“: Seite 1857 f.; vgl.a. fernladbaren Text 52003 des Lexikons
  21. Pschyrembel, Willibald: Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. Walter de Gruyter & Co., Berlin 154-1841964; zu Lexikon-Stw. „Gürtelgefühl“: Seite 324
  22. Dornblüth, Otto: Klinisches Wörterbuch. (13/14 Auflage) (1927)
  23. a b Volkmann, Herbert (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. Ableitung und Erklärung der gebräuchlichsten Fachausdrücke aller Zweige der Medizin und ihrer Hilfswissenschaften. Urban & Schwarzenberg, Berlin 1939; (a) zu Lexikon-Lemma: „Gürtelgefühl“ Spalte 368; (b) zu Lexikon-Lemma: „Zonaesthesie“: Spalte 1053
  24. Ackerknecht, Erwin H.: Kurze Geschichte der Psychiatrie. Enke, Stuttgart 31985, ISBN 3-432-80043-6; Seite 61
  25. a b Huber, Gerd: Psychiatrie. Systematischer Lehrtext für Studenten und Ärzte. F.K. Schattauer, Stuttgart 1974, ISBN 3-7945-0404-6; (a) Zönästhesie im engeren Sinne: Seiten 107, 120, 157 ff., 170, 177 f.; (b) Zönästhesie im weiteren Sinne: Seiten 157 ff., 164, 184, 188

Weblinks[Bearbeiten]

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