Zürcher Fachhochschule

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Zürcher Fachhochschule
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Gründung 1998
Trägerschaft ZHAW, ZHdK und PHZH staatlich, HWZ privat
Ort Zürich, Winterthur, Wädenswil
Studenten 19'443 (2013)[1]
Mitarbeiter 3416 VZÄ (2013)[1]
Jahresetat 686.4 Millionen CHF (2013)[1]
Website www.zfh.ch
Gebäude der ZHAW in Winterthur

Die Zürcher Fachhochschule (ZFH) ist mit rund 19'500 Studierenden die grösste der neun Schweizer Fachhochschulen. Sie ist, nach der Universität Zürich und vor der Fachhochschule Westschweiz, die zweitgrösste Hochschule der Schweiz. Sie besteht aus vier Teilschulen:

Die ZHAW, die ZHdK und die PHZH sind staatlich, die HWZ hat eine private Trägerschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgänger-Institutionen der ZFH-Teilschulen[Bearbeiten]

Ursprünglich sollten die folgenden Höheren Fachschulen den Fachhochschulstatus bekommen und in die ZFH integriert werden:[2]

  • Technikum Winterthur Ingenieurschule TWI
  • Zürcher Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule HWV Winterthur
  • Schule für Gestaltung Zürich
  • Konservatorium Zürich
  • Konservatorium Winterthur
  • Schweizerische Ballettberufsschule
  • Jazzschule
  • Schauspiel-Akademie Zürich
  • Schule für Soziale Arbeit Zürich SSAZ
  • Höhere Fachschule für Soziokulturelle Animation
  • Institut (Seminar) für Angewandte Psychologie Zürich IAP
  • Dolmetscherschule Zürich DOZ
  • Heilpädagogisches Seminar Zürich
  • Zentrum für Kaderausbildung Zürich
  • Ingenieurschule Wädenswil ISW
  • Ingenieurschule Zürich (Abend-Technikum)
  • Höhere Wirtschaftsschule Zürich (Abend-HWV)

Viele dieser Schulen mussten sich mit anderen Schulen zusammenschliessen, um die Bedingungen für den Fachhochschulstatus (Anzahl Studierende und Studiengänge) zu erfüllen.

1998–2007[Bearbeiten]

1998 wurde die ZFH gegründet. Sie bestand bis 2007 aus den folgenden 8 bzw. 9 Teilschulen:

  • HMT – Hochschule Musik und Theater
  • HGKZ – Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
  • HSSAZ – Hochschule für Soziale Arbeit Zürich
  • HAP – Hochschule für Angewandte Psychologie
  • HSZ – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Verwaltung Zürich, mit folgenden Studienbereichen:
  • HSW – Hochschule Wädenswil
  • PHZH – Pädagogische Hochschule Zürich
  • ZHW – Zürcher Hochschule Winterthur

Entwicklung seit 2007[Bearbeiten]

Aufgrund des neuen Fachhochschulgesetzes wurden 2007 zwei neue staatliche Hochschulen gegründet:

Damit bestand die ZFH zwischen 2007 und 2011 aus den staatlichen Hochschulen ZHAW, ZHdK und PHZH sowie den privaten Hochschulen HSZ-T und HWZ.

Per 1. Januar 2012 wurde die HSZ-T kantonalisiert und in die ZHAW integriert.[3]

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c http://www.zfh.ch/ueber-uns/zahlen.html
  2. Ursula Hasler Roumois, Esther Girsberger und Thomas Buomberger: Die Entstehung einer Hochschule. Orell Füssli, Zürich 2011, ISBN 3280054389, S. 23
  3. ZHAW Medienmitteilung vom 30. August 2011: «Integration der HSZ-T in die ZHAW per 1. Januar 2012»