Züsedom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt einen Ortsteil der Gemeinde Rollwitz. Zum preußischen Großgrundbesitzer und Politiker siehe Karl von Arnim-Züsedom.

53.44277777777814.01916666666780Koordinaten: 53° 26′ 34″ N, 14° 1′ 9″ O

Züsedom
Gemeinde Rollwitz
Höhe: 80 m
Fläche: 10,35 km²
Einwohner: 247 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Januar 2012
Eingemeindet nach: Rollwitz
Postleitzahl: 17309
Vorwahl: 039747
Züsedom (Mecklenburg-Vorpommern)
Züsedom

Lage von Züsedom in Mecklenburg-Vorpommern

Züsedom ist ein Ortsteil der Gemeinde Rollwitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Osten Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort Züsedom an der Landesgrenze zu Brandenburg liegt in hügeligem Gelände (Höhen bis 99 m ü. NN) zwischen Uecker und Randowbruch. Das Gebiet um Züsedom ist weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Pasewalk liegt sechs Kilometer nördlich von Züsedom. 1,5 Kilometer östlich befindet sich das etwa 0,4 Hektar große Gewässer Sichelbruch und 800 Meter nordwestlich das etwa 0,5 Hektar große Gewässer Papenmoor.

Geschichte[Bearbeiten]

1367 wurde das Gutsdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt (in einem Personenregister: Clawes Czusdom). 1650 gelangte Züsedom an die Kurfürstin von Brandenburg, dann an die Herren von Oldenvliet, von Lindstedt, von Winterfeld, Sehmsdorf (ab 1800), Menz und von Arnim (ab 1842/43). Am 25. Juli 1952 wurde Züsedom zusammen mit anderen Gemeinden aus dem brandenburgischen, bis 1945 preußischen Landkreis Prenzlau herausgelöst und dem Kreis Pasewalk im Bezirk Neubrandenburg zugeordnet.

Die über 700-jährige Feldsteinkirche wurde im April 1945 bei heftigen Kämpfen zerstört und 1966 wieder aufgebaut.

Am 1. Januar 2012 wurde die vormals eigenständige Gemeinde Züsedom nach Rollwitz eingemeindet.[1]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

In Pasewalk bestehen Bahn- und Straßenanschlüsse in alle Richtungen. Die Bundesautobahn 20 führt westlich am Ort vorbei (Auffahrt Pasewalk-Süd).

Literatur[Bearbeiten]

  • Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gebietsänderungen, Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern