Zentralinstitut für Physik der Erde
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Das Zentralinstitut für Physik der Erde (ZIPE) war ein außeruniversitäres Forschungsinstitut der Akademie der Wissenschaften der DDR.
In dem Akademieinstitut auf dem Potsdamer Telegrafenberg fasste die DDR alle staatsweiten Agenden auf dem Gebiet der Geophysik und benachbarter Themenkreise der Geodäsie und teilweise der Geologie zusammen. Der fachlich bekannteste ZIPE-Direktor der 1980er Jahre war der Geophysiker Heinz Kautzleben.
Nach der Wende und der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das ZIPE Ende 1991 geschlossen und seine Mitarbeiter entlassen. Die Grundstücke, Bauwerke und die Ausstattung übernahm das am 1. Januar 1992 neugegründete GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ), das seine sämtlichen Stellen nach Neuausschreibungen besetzte. Ein Teil der früheren ZIPE-Mitarbeiter fand im GFZ wieder seinen Arbeitsplatz.
Inzwischen wurden hier noch weitere Forschungsinstitute angesiedelt und das Areal vom Bund zu einem Wissenschaftspark ausgebaut.

