Zahlungskarte

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Zahlungskarten sind Plastikkarten, die bargeldlose Zahlungen (und meist auch Bargeldbezüge an Geldausgabeautomaten) ermöglichen. Sie treten in mehreren Formen auf:

  1. Als Kreditkarten, bei denen die bargeldlosen Zahlungen (und die Bargeldbezüge) entweder einmal monatlich mit einer Zusammenstellung in Rechnung gestellt (Charge Cards) oder bis auf einen Betrag, der mindestens zu bezahlen ist, kreditiert werden (Revolving Credit Cards). Sie werden auch als Pay Later Cards bezeichnet. Die Echtheit des Karteninhabers wird hier zumeist mit Unterschrift überprüft. Die wichtigsten Kreditkarten sind MasterCard-, Visa-, American-Express- und Diners-Club-Karten.
  2. Als Debitkarten, bei denen die bargeldlosen Zahlungen (und die Bargeldbezüge) so schnell wie möglich dem Girokonto angelastet werden. Sie werden auch als Pay Now Cards bezeichnet. Die Echtheit des Karteninhabers wird hier zumeist mit einer PIN überprüft. Die wichtigste Debitkarte ist die Maestro-Karte. Weitere Systeme sind V Pay und die deutsche girocard.
  3. Als elektronische Geldbörsenkarten, bei denen sich auf dem Chip eine elektronische Geldbörse befindet, die für die später erfolgenden bargeldlosen Zahlungen vorweg mit einem Betrag „geladen“ werden muss, nach dessen Verbrauch erneut ein „Aufladen“ erforderlich ist. Sie werden auch als Pay Before Cards bezeichnet. Bei der Zahlung wird wie bei Bargeld nicht auf Karteninhaberechtheit überprüft, der Käufer bleibt gegenüber dem Akzeptanzpartner anonym. Elektronische Geldbörsen befinden sich meist als Zusatzfunktion auf anderen Karten. Die elektronische Geldbörse in Deutschland ist die „Geldkarte“, die in Österreich „Quick“ und die in der Schweiz „Cash“.

Siehe auch[Bearbeiten]

Bargeldbezugskarte (ohne Zahlungsfunktion)