Zakhar Bron

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zakhar Bron (deutsche Transkription Sachar Bron, russisch Захар Нухимович Брон, [zɐ'хar nu'ximɔwitʃ brɔn] [1]; * 17. Dezember 1947 in Uralsk) ist ein in Deutschland, der Schweiz und in Spanien tätiger russischer Violinist und Violinpädagoge.

Werdegang[Bearbeiten]

Zuerst lernte er Geige in der „Stoljarski-Schule“ in Odessa. Später studierte er in Moskau bei Boris Goldstein am Gnessin-Institut Moskau und am Moskauer Konservatorium bei Igor Oistrach.

Nach seinem Studium, das er 1971 abschloss, war er nicht nur als Geiger tätig, sondern unterrichtete auch an verschiedenen Konservatorien, so zunächst in Nowosibirsk (1974–1988), später in Lübeck, London und Madrid. Seit 1997 ist er Professor an der Hochschule für Musik Köln, der Zürcher Hochschule der Künste und anderen. Am 2. September 1998 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.[2]

Der bedeutende Geiger, ehemals Schüler und Assistent von Igor Oistrach, festigte seinen Ruf als herausragender Geigenlehrer, nachdem seine Schüler Vadim Repin, Maxim Wengerow, Igor Malinovsky, Daniel Hope und David Garrett zu Weltruhm gelangten.

Sein Sohn Daniel Bron ist Cellist.[3]

„Von dem phänomenalen Zakhar Bron unterrichtet zu werden ist wie ein Hauptgewinn im Lotto.“

Daniel Hope[4]

Bibliografie[Bearbeiten]

  • Samuel Applebaum, Mark Zilberquit: The Way They Play, Book 14. Paganinia Publication Inc. 1986, S 65–114. ISBN 978-0866220101.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zakhar Bron auf russisch ausgesprochen
  2. Auskunft des Bundespräsidialamtes
  3. Daniel Bron (Memento vom 2. August 2012 im Webarchiv Archive.today)
  4. Daniel Hope: Wann darf ich klatschen, 2009, S. 148