Zaksa Kędzierzyn-Koźle

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ZAKSA Kędzierzyn-Koźle
Polnischer Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1947 (1952)
Adresse ul. Mostowa 1A
47-223 Kędzierzyn-Koźle
Präsident Kazimierz Pietrzyk
Homepage http://www.zaska.pl
Volleyball-Abteilung
Liga PlusLiga
Spielstätte Hala Widowiskowo Sportowa "Azoty"
Trainer Sebastian Świderski[1]
Erfolge Polnischer Meister 1998, 2000, 2001, 2002, 2003
Polnischer Pokalsieger 2000, 2001, 2002
letzte Saison 2011/12 - Platz 3
(Stand: 23. März 2013)

ZAKSA Kędzierzyn-Koźle (bis 2007 Mostostal-Azoty SA Kędzierzyn-Koźle) ist ein Männer-Volleyballverein aus Kędzierzyn-Koźle (dt. Kandrzin-Cosel), der in der Polnischen Volleyball-Liga spielt.

Team[Bearbeiten]

Der Kader für die Saison 2012/13 bestand aus 13 Spielern. Trainer ist seit 2013 Sebastian Świderski.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ursprünge des Vereins reichen bis 1947 zur Gründung des KS Bierawianka zurück, der seinen Namen 1951 in Unia Kędzierzyn änderte und im Jahr darauf Volleyball in sein Programm aufnahm. Wiederum ein Jahr später übernahmen der Eisenbahnerklub Kolejarz die Sektion. 1969 fusionierte Unia Kędzierzyn (Kandrzin) mit dem Nachbarverein Unia Blachownia (Medar-Blechhammer) zum MZKS Chemik (Chemiker) Kędzierzyn, in dem nach dem Sporthallenbau 1971 langsam ein Aufschwung in höhere sportliche Gefilde einsetzte. Dieser setzte sich fort, als die Firma Mostostal den Klub als „Mostostal-Azoty SA Kędzierzyn-Koźle“ übernahm, ehe aufgrund des Wechsels zum neunen Sponsor, der ZAK S.A., der heutige Vereinsname 2007 angenommen wurde. Die „Zakłady Azotowe Kędzierzyn SA“ sind wesentlicher Träger des Chemiestandortes Kandrzin, der vor dem 2. Weltkrieg von den Nationalsozialisten mit den IG-Farben-Werken begründet wurde und der heute den Großteil der Düngemittel aus Polen produziert. Der Ortsteil Aztoy (wörtlich „Schwefel“) wurde unter den Nationalsozialisten als Heydebreck-Süd erst gegründet, da Kandrzin ab 1936 den Namen Heydebreck trug. Im Ortsteil Azoty, und nicht wie zuvor in Kandrzin, wurde vor wenigen Jahren auch die hochmoderne neue Sporthalle errichtet, nachdem der Verein zu Europapokalspielen zuvor regelmäßig in die Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln) auswich.

Nationale Erfolge[Bearbeiten]

ZAKSA Kędzierzyn-Koźle spielt in der Polnischen Volleyball-Liga und wurde 1998, 2000, 2001, 2002 und 2003 Polnischer Meister. 2012 belegte man den dritten Platz. Polnischer Pokalsieger wurde der Klub 2000, 2001, 2002 und 2013.

Europapokal[Bearbeiten]

ZAKSA Kędzierzyn-Koźle spielt seit 1998 auf internationaler Ebene. 1999/2000 erreichten die Polen den dritten Platz im CEV-Pokal und 2010/11 unterlag man erst im Finale des CEV-Pokals Sisley Treviso aus Italien. 2011/12 trat man in der Champions League an und kam bis in die Play-Offs der besten zwölf Teams Europas.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Website von Zaksa Kędzierzyn-Koźle, Trenerzy ZAKSY - Sebastian Świderski, abgerufen am 12. Oktober 2014