Zarow

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Dieser Artikel behandelt den Fluss in Mecklenburg-Vorpommern. Für die Stadt in Polen siehe Żarów, für den Familiennamen siehe Zarjow
Zarow
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Mündung der Zarow

Mündung der Zarow

Daten
Gewässerkennzahl DE: 9694
Lage Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Flusssystem Zarow
Ursprung Zusammenfluss zweier Hauptgräben bei Ferdinandshof
53° 40′ 7″ N, 13° 52′ 13″ O53.668613.87046
Quellhöhe ca. m[1]
Mündung in das Stettiner Haff bei Grambin53.757514.0314Koordinaten: 53° 45′ 27″ N, 14° 1′ 53″ O
53° 45′ 27″ N, 14° 1′ 53″ O53.757514.0314
Höhenunterschied ca. 6 m
Länge ca. 16 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Die Zarow ist ein Flachlandfluss im Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Das mit zahlreichen Gräben durchzogene Gebiet der Friedländer Großen Wiese wird unter anderem von der Zarow entwässert. Zu diesem Zweck ist die Zarow zwischen Meiersberg und Grambin ausgebaggert worden. Mit dem Zusammentreffen zweier Hauptgräben bei Ferdinandshof beginnt der Fluss seinen etwa 16 km langen Weg nach Norden durch die Ueckermünder Heide.

Um 1730 wurden im Ufergebiet Moorsiedlungen angelegt. So befindet sich bei Ueckermünde die Siedlung Zarowmühl. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf der Zarow Holz geflößt. Heute ist der Fluss im Sommer stark krautbewachsen. In den letzten Jahren wurden zwei Wehre bei Meiersberg und Zarowmühl abgerissen und umweltverträgliche Fischtreppen errichtet. In Grambin befinden sich Anlegestellen, die als Hafen für Sportsegler auf dem Haff genutzt werden. Die Zarow mündet westlich der Uecker, bei Grambin, in das Stettiner Haff.

Der Verlauf der Zarow gilt als alte Kulturgrenze zwischen Vor- und Hinterpommern, die sich an der Sprache sowie Sitten und Gebräuchen ablesen lässt. So isst man westlich der Zarow Heißwecken, östlich davon Fastenbrezeln.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kartenportal LUNG
  2. Günter Wiegelmann, Ruth-Elisabeth Mohrmann: Nahrung und Tischkultur im Hanseraum. (Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland 91) Múnster/New York: Waxmann 1996 ISBN 9783893254309, S. 438–440 unter Verweis auf Karl Kaiser: Atlas der pommerschen Volkskunde von 1936