Zastron

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Zastron
Zastron (Südafrika)
Zastron
Zastron
Koordinaten 30° 18′ S, 27° 5′ O-30.30055555555627.087222222222Koordinaten: 30° 18′ S, 27° 5′ O
Basisdaten
Staat Südafrika

Provinz

Freistaat
Distrikt Xhariep
Gemeinde Mohokare
Höhe 1668 m
Einwohner 15.607 (2011)
Gründung 1876

Zastron ist eine Stadt in der südafrikanischen Provinz Freistaat. Sie liegt in der Gemeinde Mohokare, deren Verwaltungssitz sie ist, im Distrikt Xhariep.

Geographie[Bearbeiten]

Zastron hat 15.607 Einwohner (Volkszählung 2011).[1] Im Osten liegt das ehemalige Township Matlakeng, das zur Stadt gehört. Am häufigsten werden Sesotho, Afrikaans und isiXhosa gesprochen.[1] Zastron liegt östlich des 2207 Meter hohen Aasvoëlberg, benannt nach den dort lebenden Kapgeiern. Auch östlich der Stadt liegen über 2000 Meter hohe Berge. Zastron liegt rund 30 Kilometer südwestlich von Lesotho.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet wurde von San bewohnt, die in den Sandsteinhöhlen ringsum zahlreiche Felsmalereien hinterließen. 1838 siedelten erstmals der Bure Jan de Winnaar mit seiner Familie an der Stelle der heutigen Stadt, der aber mehrmals nach Kämpfen mit den Basotho unter Moshoeshoe I. vertrieben wurde. 1869 gehörte das Gebiet schließlich zum Oranje-Freistaat. De Winnaar gründete die Farm Verliesfontein (etwa: „Quelle des Verlustes“). Zastron wurde 1876 auf dem Gebiet der Farm gegründet und nach dem Geburtsnamen der Frau des damaligen Präsidenten des Oranje-Freistaates, Johannes Henricus Brand, benannt. Erst 1881 erhielt der Ort den Gemeindestatus, da die benachbarte Stadt Rouxville dies lange ablehnte.[2]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft.

Zastron liegt an der R26, die von Rouxville im Westen kommend parallel zur Grenze Lesothos nach Norden führt, und an der R726, die nach Sterkspruit führt. Eine weitere Straße führt nach Mohale’s Hoek in Lesotho. Zastron liegt an der stillgelegten Bahnstrecke (Burgersdorp –) Dreunberg – Aliwal North – Zastron – Sannaspos (– Bloemfontein).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Matlakeng and Zastron Volkszählung 2011 (addiert), abgerufen am 25. November 2013
  2. Porträt bei sahistory.org.za (englisch), abgerufen am 20. November 2012