Zeche Vereinigte Gladbeck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeche Vereinigte Gladbeck
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Betriebsbeginn 1901
Betriebsende 1930er Jahre
Geförderte Rohstoffe
Abbau von Steinkohle
Geographische Lage
Koordinaten 51° 34′ 19″ N, 6° 58′ 9″ O51.571846.96923Koordinaten: 51° 34′ 19″ N, 6° 58′ 9″ O
Zeche Vereinigte Gladbeck (Regionalverband Ruhr)
Zeche Vereinigte Gladbeck
Lage Zeche Vereinigte Gladbeck
Standort Gladbeck und Bottrop
Gemeinde Gladbeck
Kreis (NUTS3) Recklinghausen
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Revier Ruhrrevier

p0p2

Die Zeche Vereinigte Gladbeck war ein Steinkohlen-Bergwerk in Gladbeck und Bottrop.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1894 fassten mehrere Einzelgewerken ihren Feldesbesitz unter der Stadtgrenze zwischen Bottrop und Gladbeck zusammen, und gründeten die Gewerkschaft Vereinigte Gladbeck.

Diese begann 1895 im Gladbecker Stadtteil Rentfort mit der Niederbringung der Doppelschachtanlage Thyssen 1/2. Bedingt durch einen Wassereinbruch mussten die Teufarbeiten 1896 zeitweise unterbrochen werden, woraufhin im südlichen Grubenfeldbereich mit dem Abteufen der Schachtanlage Professor 3/4 begonnen wurde. Die Schachtanlagen Thyssen und Professor wurden unter dem Namen Zeche Vereinigte Gladbeck konsolidiert.

1898 wurden die Teufarbeiten wieder aufgenommen; 1901 ging die Schachtanlage Thyssen 1/2 in Förderung. Im selben Jahr gründete der preußische Staat die Bergwerks-AG Recklinghausen, die neben einiger anderer Grubenfelder am Nordrand des Ruhrgebietes auch die Zeche Vereinigte Gladbeck übernahm.

Die Schachtanlage Thyssen wurde als Zeche Möller und die Schachtanlage Professor als Zeche Rheinbaben fortgeführt. Zeitweise sind diese Bergwerke als gemeinsame Werksdirektion betrieben und geführt worden.

Die weitere geschichtliche Entwicklung ist in den Beschreibungen dieser Schachtanlagen fortgeführt. Die Bezeichnung Zeche Vereinigte Gladbeck für den Gesamtbetrieb ist allerdings nur bis in die 1930er Jahre beibehalten worden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943