Zechin

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Zechin führt kein Wappen
Zechin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zechin hervorgehoben
52.60416666666714.4569444444449Koordinaten: 52° 36′ N, 14° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Golzow
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 27,73 km²
Einwohner: 675 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15328
Vorwahl: 033473
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 538
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Seelower Straße 14
15328 Golzow
Webpräsenz: Gemeinde Zechin
Bürgermeister: Roberto Thiele (parteilos)
Lage der Gemeinde Zechin im Landkreis Märkisch-Oderland
Altlandsberg Alt Tucheband Bad Freienwalde Beiersdorf-Freudenberg Bleyen-Genschmar Bliesdorf Buckow Falkenberg Falkenhagen Fichtenhöhe Fredersdorf-Vogelsdorf Garzau-Garzin Golzow Gusow-Platkow Heckelberg-Brunow Höhenland Hoppegarten Küstriner Vorland Lebus Letschin Lietzen Lindendorf Märkische Höhe Müncheberg Neuenhagen bei Berlin Neuhardenberg Neulewin Neutrebbin Oberbarnim Oderaue Petershagen/Eggersdorf Podelzig Prötzel Rehfelde Reichenow-Möglin Reitwein Rüdersdorf bei Berlin Seelow Strausberg Treplin Vierlinden Waldsieversdorf Wriezen Zechin Zeschdorf BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Zechin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und gehört zum Amt Golzow.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde sind die Ortsteile Buschdorf, Friedrichsaue und Zechin ausgewiesen. Weitere bewohnte Gemeindeteile sind Baiersberg, Gerickensberg, Lehmannshöfel und Zechiner Loose.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptgraben nahe dem Wehr Zechin.

1313 wurde die Gemeinde als Zechyn erstmals urkundlich erwähnt.

Buschdorf und Friedrichsaue wurden am 31. Dezember 1997 eingemeindet.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
- Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen.
- Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Zechin:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen (2013)
Jahr Einwohner
1875 3 193
1890 2 760
1910 2 342
1925 2 333
1933 2 248
1939 2 034
1946 1 770
1950 2 144
1964 1 467
1971 1 321
Jahr Einwohner
1981 1 068
1985 1 000
1989 913
1990 905
1991 900
1992 875
1993 844
1994 844
1995 851
1996 839
Jahr Einwohner
1997 848
1998 839
1999 830
2000 852
2001 837
2002 819
2003 812
2004 794
2005 776
2006 776
Jahr Einwohner
2007 738
2008 715
2009 717
2010 708
2011 678
2012 686
2013

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[3].

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 10 Gemeindevertretern.

  • WG Sportfreunde Zechin 9 Sitze
  • Einzelbewerber 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Gemeinde Zechin führt kein Wappen, die ehemaligen Gemeinden Buschdorf, Friedrichsaue und Zechin führen ihre bisherigen Wappen als Ortsteilsymbole weiter.

Wappen des Ortsteils Buschdorf[Bearbeiten]

Wappen von Buschdorf
Blasonierung:

„In Rot ein goldenes Spinnrad und drei symmetrisch angeordnete goldene Spindeln.“[5]

Wappen des Ortsteils Friedrichsaue[Bearbeiten]

Wappen von Friedrichsaue
Blasonierung:

„In Blau ein goldenes Kutschrad mit schwarzer Nabe überhöht von einer goldenen Königskrone.“[6]

Wappen des Ortsteils Zechin[Bearbeiten]

Wappen von Zechin
Blasonierung:

„Von Silber und Grün gespalten, darin eine Kopfweide in verwechselten Farben.“[7]

Beschreibung:

Das Wappen wurde am 17. Februar 1997 genehmigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kriegsgräber auf dem Friedhof Zechin.

In der Liste der Baudenkmale in Zechin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Sonstiges[Bearbeiten]

Während in vielen Orten im deutschen Osten seit 1990 die Namen von DDR-Politikern und Kommunisten vielfach aus Straßennamen entfernt wurden, hat die Gemeinde Zechin im August 2007 einen Seitenweg der Hauptstraße in Wilhelm-Pieck-Straße umbenannt (nach dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck). Pieck hatte als junger Tischlergeselle in einer damals in der Straße befindlichen Tischlerei, die heute eine Gedenkstätte ist, gearbeitet.[8]

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997
  3. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  4. Mitglieder Gemeindevertretung Zechin
  5. http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/amtsblatt/amtsblatt2b20052b11.pdf
  6. http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/amtsblatt/amtsblatt2b20052b11.pdf
  7. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  8. Katrin Bischoff, Jens Blankennagel: Durch Schlaglöcher in die Vergangenheit. In. Berliner Zeitung, 24. August 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zechin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Zechin in der RBB-Sendung Landschleicher vom 26. März 2006