Zeghanghane

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zeghanghane (arabisch ‏أزغنغان‎ Azghanghan, DMG Azġanġān) (auch: Segangane) ist ein kleiner Ort in der marokkanischen Provinz Nador. Sie hatte 2010 20.181 Einwohner.[1]

Der Ort gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zu Spanisch-Marokko und war Schauplatz des Rifkriegs.

Die Einwohner Zeghanghanes sind berberischer Abstammung und sprechen zusätzlich Arabisch, Spanisch und Französisch. Jeden Dienstag und Donnerstag findet der große Souk von Zeghanghane statt, der von Einwohnern benachbarter Städte und Gemeinden gut besucht ist. Dort lässt sich allerhand finden, von lebendigen Schafen und Hühnern bis zu orientalischen Gewürzen.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Zeghanghane gehört unter anderem der Berg Gourgou, welcher der Bekannteste in der Provinz von Nador ist. Von diesem Berg kann man über die Gesamte Provinz von Nador blicken. Dort finden sich verschiedenste Freizeitaktivitäten wie Quad Tour oder Reiten, Campingmöglichkeiten mit Bungalows sowie eine größere Hotelanlage.

Zeghanghane dient mit einem Palast als Unterkunft für den König Mohammed VI., welcher regelmäßig die Provinz Nador besucht um die Entwicklung dieser Region voranzutreiben.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Zeghanghane wurde, nachdem es nicht mehr zu Spanien gehörte, besonders zur Zeit von König Hassan II. lange vernachlässigt. Dies führte zu wirtschaftlichen Problemen, die sowohl die Kriminalität als auch die Emigration ansteigen ließen. Ein Großteil der Bewohner von Zeghangane hat daher Verwandte in Europa, besonders in Spanien und Frankreich, später auch Deutschland und den Benelux-Ländern. Durch die Auswanderer hat sich die wirtschaftliche Lage in den letzten Jahrzehnten verbessert, da diese mit ihrer Finanzkraft Häuser errichteten und damit besonders den Bausektor förderten. Dadurch ist die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer in den letzten Jahren gestiegen und die Kriminalitätsrate gesunken.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. World Gazetter

35.1505-3.02119Koordinaten: 35° 9′ N, 3° 1′ W