Zehntscheune
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Zehntscheune oder Zehntscheuer wurde im Mittelalter ein Lagerhaus zum Aufbewahren der Naturalsteuer Zehnt bezeichnet. In Baden-Württemberg und Bayern wird häufig der Begriff Zehntstadel oder Zehntstadl verwendet.
Dafür wurden in Dörfern und Städten spezielle große Scheunen gebaut, die vielfach nach der Kirche die größten Bauwerke eines Dorfes darstellten.
In einigen Städten wurden ehemalige Zehntscheuern für kulturelle Zwecke ausgebaut:
- Zehntscheuer in Amorbach (Kleinkunstbühne)
- Zehntscheune auf Burg Lichtenberg (Pfalz): Sitz des Musikantenland-Museums
- Zehntscheuer in Böblingen (Museum)
- Zehntscheuer in Deizisau (Begegnungsstätte)
- Zehntscheune in Freden (Kultur- und Veranstaltungsstätte)
- Zehntscheune in Kirchhausen (Sommerhalle)
- Zehntscheuer in Heimsheim (Stadtbücherei)
- Zehntscheuer in Kronberg im Taunus (Kleinkunstbühne & Cafe-Restaurant)
- Zehntscheuer in Ravensburg (Kleinkunstbühne)
- Zehntscheune in Steinsfeld (Kleinkunstbühne)
- Zehntscheuer in Hemsbach (Restaurant, Biergarten, Bar)
- Zehntscheune in Hanau-Steinheim (Eventlocation, Veranstaltungshaus, Ausdrucksmalen, Zeichenkurse)
|
Zehntscheuer des Klosters Hirsau in Schafhausen (Weil der Stadt) |
Zehntstadel in Staig (Gemeinde Fronreute, Oberschwaben) |
Ehemalige Zehntscheune in Jesberg (Hessen) |
Zehntscheune des Klosters Ter Doest in Belgien |
|
Zehntscheune in Kronenburg, Eifel |
Zehntscheuer in Deizisau |
Zehntscheune auf Burg Lichtenberg (Pfalz) als Sitz des Musikantenland-Museums |
Zehnthaus in Odendorf |

