Zeisingstek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeisingstek
Zeisingstek
Typ Verbindungsknoten
Anwendung Verbindung zweier unterschiedlich starker Enden
Ashley-Nr kommt dort noch nicht vor
Festigkeit k.A.
Synonyme k.A.
Englisch seizing bend

Der Zeisingstek ist ein Knoten, mit dem eine dünne Leine an ein dickes Seil geknüpft wird.

Anwendung[Bearbeiten]

Der Zeisingstek ist im Hinblick auf seine Verwendung verwandt mit dem einfachen und doppelten Schotstek und ist auch für große Stärkenunterschiede zwischen den beiden Leinen geeignet. Er ist sicherer als der Schotstek und lässt sich leicht wieder lösen. Allerdings erfordert er beim Stecken etwas mehr Aufmerksamkeit als der Schotstek.

Der Zeisingstek ist geeignet, um leichte Wurfleinen mit Trossen, die vom Schiff an Land übergeben werden sollen, zu verbinden.

Knüpfen[Bearbeiten]

Mit dem Ende des dicken Seiles wird eine Bucht gelegt. Mit der dünnen Leine fährt man in die Bucht und macht einen Rundtörn um die "Spitze" der Bucht, also das Buchtende. Nun wickelt man mit der dünnen Leine mehrere Rundtörns auf das Buchtende zu. Diese Rundtörns umschließen die Bucht des dicken Seiles und das feste Ende der dünnen Leine. Schließlich hebt man den anfangs geschlagenen Rundtörn an und stülpt ihn über die lose Part der stärkeren Leine, so dass sie die übrigen Rundtörns sichert. Abschließend kann man noch die beiden Enden der dünnen Leine mit einem Palstek verbinden.

Alternativen[Bearbeiten]

Abwandlungen[Bearbeiten]

  • Werden nur zwei Windungen gemacht, besteht Ähnlichkeit zum Doppelten Schotstek.
  • Wird nur eine Windung gemacht, besteht Ähnlichkeit zum einfachen Schotstek.
  • Bei den Anglern wird der Albrightknoten verwendet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Budworth, Geoffrey: Knoten. Könemann, Köln 1998. ISBN 3-8290-0322-6. Dort zitiert wird Asher, Harry: A new System of Knotting, 1986.

Weblinks[Bearbeiten]