Zeiss-Großplanetarium

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Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin
Projektor des Planetariums

Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin wurde 1987 als eines der größten und modernsten Sternentheater überhaupt eröffnet. Es befindet sich am Rande des in den 1980er Jahren erbauten Wohngebietes Ernst-Thälmann-Park im Ortsteil Prenzlauer Berg und gehört wie die Archenhold-Sternwarte zur Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Für das Jahr 2014 sind umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen geplant.

Geschichte[Bearbeiten]

Das nach den Plänen des Architekten Erhardt Gißke in nur zwei Jahren Bauzeit errichtete Zeiss-Großplanetarium wurde am 9. Oktober 1987 im Zuge des 750-jährigen Stadtjubiläums Berlins eröffnet.

Planetariumsleiter[Bearbeiten]

Gebäude[Bearbeiten]

Der Kuppelsaal des Planetariums (Planetariumssaal), mit einem Innendurchmesser von 23 Metern (Außendurchmesser 30 Meter) hat 292 Sitzplätze und wird ergänzt durch ein großzügiges Foyer mit Café und Ausstellungen sowie einen Kinosaal mit 160 Plätzen.

Technische Ausstattung des Planetariumssaals[Bearbeiten]

Herzstück des Planetariumssaals ist der rechnergesteuerte Planetariumsprojektor Cosmorama von Carl Zeiss. Er gestattet die brillante Darstellung sowohl des gestirnten Himmels mit mehr als 9000 Sternen als auch einer Vielzahl astronomischer Phänomene aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft am künstlichen Himmel.

Der Planetariumsprojektor steht auf einer fahrbaren Plattform, die in den Keller versenkt werden kann. Der Saal ist dadurch vielseitig nutzbar. Neben dem Planetariumsprojektor gibt es über 100 Diaprojektoren, eine Showlaseranlage, eine komplette Tonanlage (einschließlich eines Studios zur Eigenproduktion) sowie Videoprojektionstechnik.

Eine Raumtonanlage mit 89 Doppellautsprechern mit einer Gesamtleistung von 8900 Watt ermöglicht eine entsprechende Beschallung.

Inhalte[Bearbeiten]

Neben Veranstaltungen rund um das Hauptthema „Astronomie“ gibt es auch z.B. Musik und Hörspiele unter dem Sternhimmel. So ist das Planetarium regelmäßiger Veranstaltungsort der Radio-Eins-Reihe „Hörspielkino unterm Sternenhimmel“.

Literatur[Bearbeiten]

Zeiss-Großplanetarium Berlin; 2. stark veränderte Auflage; Herausgeber: Zeiss-Großplanetarium Berlin; Baudirektion Hauptstadt Berlin des Ministeriums für Bauwesen, Städtebau und Wohnungswirtschaft; Deutsche Bauakademie; Berlin 1990

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zeiss-Großplanetarium Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

52.54298611111113.427986111111Koordinaten: 52° 32′ 35″ N, 13° 25′ 41″ O