Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik

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Die Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, kurz LiLi, wurde 1970 von Helmut Kreuzer, Rul Gunzenhäuser, Wolfgang Haubrichs und Wolfgang Klein als eine vierteljährlich erscheinende, interdisziplinäre Zeitschrift gegründet, mit dem programmatischen Anspruch, einer problemorientierten Methodenreflexion, -erprobung und -diskussion das benötigte Forum zu bieten.

„[Die Zeitschrift] bejaht nicht einen maßlosen Pluralismus der 'Meinungen', jedoch die Pluralität verschiedener Methoden und Ansätze, deren Darstellung, Diskussion und Vergleich sie ermöglicht. [...] Wir hoffen, daß die Koexistenz und Kooperation, die Arbeitsteilung und Rivalität hermeneutischer und empirisch-experimenteller, wertbezogener und wertneutraler Verfahrensweisen innerhalb der Philologien ihrer wissenschaftlichen Entwicklung und ihrer sozialen Relevanz zugute kommen und ihnen ermöglichen, die immensen alten und neuen Aufgaben zu lösen, die ihnen unter historischen, theoretischen, pädagisch-didaktischen und pragmatischen Aspekten in einem Zeitalter noch unabsehbarer Bildungsexpansion, wachsender Freizeitprobleme, weitreichender Veränderungsprozesse im Bereich der Ideen und Institutionen gestellt sind.[1]

Sie erschien zunächst im Athenäum Verlag, Frankfurt, später bei Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, und wird heute verlegt bei J. B. Metzler. Sie hat sich über die Jahre zur renommierten Fachzeitschrift entwickelt, die heute an der Universität Siegen erscheint.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorwort der Herausgeber. Heft 1/2, Jahrgang 1 (1971), S. 5.

Weblink[Bearbeiten]