Zell ZH

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ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Zellf zu vermeiden.
Zell
Wappen von Zell
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Winterthurw
BFS-Nr.: 0231i1f3f4
Postleitzahl: 8487
UN/LOCODE: CH ZEL
Koordinaten: 704450 / 25629747.4491668.823609541Koordinaten: 47° 26′ 57″ N, 8° 49′ 25″ O; CH1903: 704450 / 256297
Höhe: 541 m ü. M.
Fläche: 12.70 km²
Einwohner: 5489 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 389 Einw. pro km²
Website: www.zell.ch
Ausblick über Langenhard (Unter-und Oberlangenhard)

Ausblick über Langenhard (Unter-und Oberlangenhard)

Karte
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Zell ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Grün eine nach rechts kriechende silberne Weinbergschnecke

Die symbolische Bedeutung ist nicht geklärt. Es erschien erstmals 1845 auf einem Windlicht der Feuerwehr des Dorfes Zell. 1930 übernahm die Gemeinde das Wappen.

Geographie[Bearbeiten]

Blick auf das Gemeindehaus

Die Gemeinde Zell besteht neben der gleichnamigen Ortschaft, aus den Ortschaften Rikon, Kollbrunn und Rämismühle, sowie den Weilern Oberlangenhard, Unterlangenhard, Lettenberg, Schoren und Garten. Von der Gemeindefläche sind 43,9 % landwirtschaftliche Nutzflächen, 40,9 % ist Wald, 9,1 % ist Siedlungsfläche und 3,8 % dienen dem Verkehr, 1,7 % sind Gewässer.

Politik[Bearbeiten]

Die SVP hat 42,6 %, die SP 22,2 %, die FDP 11,0 %, die Grüne 6,4 %, die CVP 4,0 %, und die EVP 6,3 % der Wählerstimmen. Gemeindepräsident ist Martin Lüdin (FDP).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Zell wurde 741 als Cella erstmals schriftlich erwähnt. Die Ortschaft gehörte einer alamannischen Adelsfamilie und eine Angehörige dieser Familie schenkte die Ortschaft dem Kloster Lützelau. 744 ging diese in den Besitz des Klosters St. Gallen über. Über die folgenden Jahrhunderte wechselte der Besitz immer wieder, zuerst an die Grafschaft Kyburg, später an die Habsburger und schlussendlich nach dem Ende des alten Zürichkrieges an die Zürcher.[2]

Die politische Gemeinde Zell hat sich nach dem Abzug der französischen Truppen 1799 entwickelt und besteht seit 1934 in ihrer heutigen Form, nachdem sich Hinterrikon als letzter Ortsteil dem Gemeindegebiet anschloss.[3]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Zell ist mit den drei Haltestellen Kollbrunn, Rämismühle-Zell und Rikon an das Netz der S-Bahn Zürich angebunden. Ab den drei Haltepunkten verkehrt jeweils die S 26 Winterthur HBBaumaRüti ZH .

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler, Kunstdenkmäler der Schweiz Band 76 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 7 Der Bezirk Winterthur Südlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1786-8 S. 112–171.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zell ZH – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.zell.ch/gemeinde/geschichte/ (abgerufen am 11. September 2013)
  3. http://www.zell.ch/gemeinde/geschichte/ (abgerufen am 11. September 2013)