Zenting
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Freyung-Grafenau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Thurmansbang | |
| Höhe: | 450 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,74 km² | |
| Einwohner: |
1.157 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94579 | |
| Vorwahl: | 09907 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FRG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 72 152 | |
| Gemeindegliederung: | 27 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gründelln 3 94169 Thurmansbang |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Leopold Ritzinger (Freie Wähler Zent. - Ranf. - Daxs.) | |
| Lage der Gemeinde Zenting im Landkreis Freyung-Grafenau | ||
Zenting ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Thurmansbang.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald inmitten des Bayerischen Waldes. Das Dorf liegt eingebettet in einem sonnigen, nach Süden offenen Kessel, der im Norden von Brotjacklriegel (1.016 m) und Aschenstein (945 m) überragt wird. Zenting befindet sich rund 35 km nordwestlich von Passau, 13 km von Tittling, 18 km südwestlich von Grafenau, 26 km nördlich von Vilshofen an der Donau und 15 km von der A 3 (Ausfahrt Iggensbach) entfernt.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Zenting hat 27 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt die Gemarkungen Ranfels und Zenting.
[Bearbeiten] Geschichte
Auf dem Weg von der Donau in den einst so gefürchteten „Nordwald“ bot der Ort Rast und Versorgungsmöglichkeit für Kaufleute und Reisende. Erstmalig ist Zenting in einer Urkunde aus dem Jahr 1151 als Besitz der Grafen von Formbach erwähnt, indem Graf Adalbert (Ekbert III.) das Kloster Osterhofen damit begabte. Die Geschicke des Ortes wurden von 1151 bis 1783 vom Kloster Osterhofen bestimmt. Dieses ließ 1176 eine Kirche erbauen, die 1178 vom Passauer Bischof Theobald geweiht wurde.
Das Kloster erhob Zenting (Centingen) zu einer Hofmark. Nach der Auflösung des Klosters 1783 gehörte die Hofmark dann 50 Jahre zur Herrschaft des Damenstifts St. Anna in München, ehe Zenting 1833 vom Staat erworben wurde. Die barocke Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere und St. Margarete wurde 1831 erweitert. Zenting, in kirchlicher Hinsicht ursprünglich Filiale von Schöllnach, wurde 1798 Expositur und 1895 Pfarrei.
Heute erfreut sich der Ort zunehmender Beliebtheit in der Tourismusbranche.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1.064 Einwohner
- 1987: 1.170 Einwohner
- 2000: 1.190 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Leopold Ritzinger (Freie Wähler Zent.-Ranf.-Daxs.). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Franz Pfeffer (Freie Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 383.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 40.000 €.
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Silber und Rot; vorne ein links gewendeter, widersehender, feuerspeiender, rot bewehrter grüner Drache mit Stachelschwanz, hinten ein schräglinker goldener Pilgerstab, beseitet oben und unten von je einer zugewendeten goldenen Muschel.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 155 und im Bereich Handel und Verkehr 55 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 379. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 65 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 719 ha, davon waren 594 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Buslinie 6143 der Regionalbus Ostbayern GmbH bietet werktags eine Anbindung an den etwa 30 km westlich gelegenen Bahnhof Deggendorf an der Bahnstrecke Bayerisch Eisenstein–Plattling. Weitere Bahnhöfe in der Nähe sind Vilshofen an der Bahnstrecke Regensburg–Passau, 25 km südlich gelegen, und Grafenau als Endpunkt der Bahnstrecke Zwiesel–Grafenau, 18 km nordöstlich.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):
- Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 21 Kindern
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111214/215318&attr=OBJ&val=671
[Bearbeiten] Weblinks
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