Zeughaus (Lübeck)

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Zeughaus in Lübeck
Kriegsgott Mars in der Nordfassade des Zeughauses

Das Zeughaus am Großen Bauhhof und dem Domkirchhof in Lübeck wurde 1594 neben dem Lübecker Dom im Stil der niederländischen Backsteinrenaissance erbaut.

Ursprünglich als Kornspeicher gebaut wurde es vom Lübecker Stadtmilitär als Zeughaus genutzt. Im 20. Jahrhundert diente es als Polizeipräsidium und beherbergte in der Zeit des Nationalsozialismus im Untergeschoss die Verhörzellen der Gestapo. Das Lübecker Mahnmal an diese Vergangenheit steht daher zu Recht unmittelbar an diesem Gebäude. Seit den 80er Jahren wurde die von Richard Karutz aufgebaute völkerkundliche Sammlung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte ins Zeughaus verlegt. Die Sammlung wurde im Jahr 2007 von der Bürgerschaft der Hansestadt aus Kostengründen geschlossen und ist nicht mehr zu besichtigen.

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikisource: Das Zeughaus (Lübsche Sage – Quellen und Volltexte

53.86153055555610.684761111111Koordinaten: 53° 51′ 42″ N, 10° 41′ 5″ O

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