Zieldarstellungsdrohne

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Klein-Ziel-Drohne KZD-2 der Bundeswehr in den 1980er Jahren

Zieldarstellungsdrohnen sind unbemannte, ferngesteuerte Luftfahrzeuge. Sie dienen der realitätsnahen Ausbildung und Übung von Flugabwehrkräften.

Durch die Nutzung einer Zieldarstellungsdrohne können Flugabwehrkräfte sehr realitätsnah üben ein Luftfahrzeug zu erfassen, zu verfolgen und gegebenenfalls abzuschießen, ohne dabei Menschenleben zu gefährden.

Die alternative Verwendung von Schleppkörpern zur Zieldarstellung hat den entscheidenden Nachteil, dass die Zieldarstellung weniger dynamisch erfolgt. Bei Beschuss mit zielsuchenden Flugabwehrraketen wäre die Besatzung des ziehenden Luftfahrzeugs außerdem einer hohen Gefährdung ausgesetzt.

Speziell als Zieldarstellungsdrohnen hergestellte Flugkörper sind unter anderem:

In anderen Fällen wurden auch ausgemusterte Flugzeuge zu Zieldarstellungsdrohnen umgebaut, wie die North American L-17, Fairey Firefly, Gloster Meteor, De Havilland D.H.110, QF-104, QF-102, QF-106 und McDonnell Douglas QF-4. Moderne Drohnen - wie z. B. die Do-DT-Familie - besitzen auch Electronic Counter Counter Measures, Infrared Counter Measures und Radar-Amplifier, sowie IR-Signature-Shaping, um eine realistischere Zieldarstellung zu ermöglichen.