Zinacantan

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16.760555555556-92.7225Koordinaten: 16° 46′ N, 92° 43′ W

Karte: Mexiko
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Zinacantan
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Mexiko
Blick auf Zinacantan mit der San-Lorenzo-Kirche in der Mitte

Zinacantan, auf Tzotzil Sots'leb, ist ein Municipio im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. Sie hat rund 30.000 Einwohner und liegt zwischen den Städten San Cristobal de las Casas und Tuxtla Gutiérrez (Hauptstadt von Chiapas).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ortsname

Der Name Zinacantan stammt aus dem Nahuatl, das von den tlaxcaltekischen Hilfstruppen der Spanier gesprochen wurde. Tzinācantlān bedeutet „Ort der Fledermäuse“ (tzinācantli „Fledermaus“ und Lokativendung -tlan). Der Tzotzil-Name ist Sots'leb und hat dieselbe Bedeutung (sots' „Fledermaus“ und Lokativendung -leb). Auch das Ethnonym Tzotzil bzw. sots'il winik, „Fledermausmenschen“, leitet sich hiervon ab.

Als früherer Name des Ortes oder der Region wird Ik'al Ojov („Schwarzer Herr“) genannt.

[Bearbeiten] Tzotzil-Kultur

Die Kommune wird zu 99 Prozent von Angehörigen des Volkes der Tzotzil bewohnt; dabei handelt es sich Ureinwohner Mexikos und Nachfahren der Maya-Kultur. Fast alle sprechen die indigene Tzotzil-Sprache und sehr viele sprechen kein Spanisch. Laut Volkszählung von 2010 sprachen im Municipio 32.323 von 32.611 Personen ab 3 Jahren, also 99,11 %, die indigene Sprache. 16.929 Personen oder 51,91 % sprachen kein Spanisch. Von allen 7.048 Kindern in Zinacantán zwischen 3 und 9 Jahren sprachen 6.957 oder 98,71 % ihre indigene Sprache, 5.851 dieser Kinder oder 83,02 % sprachen kein Spanisch.[1]

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die wichtigste wirtschaftliche Aktivität in Zinacantan ist die Blumenzucht, die zu einem großen Teil in Gewächshäusern stattfindet.

[Bearbeiten] Feste

Jedes Jahr gibt es viele traditionelle Feste. Die wichtigsten sind:

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Robert M. Laughlin (translator), Carol Karasik (editor): The people of the Bat, Mayan Tales and dreams from Zinacantan. Smithonian Institution Press, Washington 1988

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. INEGI 2010: Censo de Población y Vievienda 2010, abgerufen am 25. März 2011
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