Zinsspanne

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Zinsspanne ist der Zinsüberschuss einer Bank in Relation zur Bilanzsumme. Im Jahr 2006 konnten Kreditinstitute in Deutschland eine Zinsspanne von 0,96 % (1995: 1,76 %; 2003: 1,16 %; 2002: 1,20 %) realisieren.

Kreditinstitute erwirtschaften durch Kreditvergabe (Aktivgeschäft) und Einlagengeschäft (Passivgeschäft) Zinsüberschüsse. Kurzfristigere und niedrig verzinste Einlagen stehen Krediten mit höherer Laufzeit und Verzinsung gegenüber (Strukturbeitrag). Zudem liegt der Kreditzins der Banken höher bzw. der Einlagenzins niedriger als der vergleichbare Zins am Kapitalmarkt (Konditionsbeitrag). Häufig wird die Spanne, die sich aus Struktur- und Konditionsbeitrag ergibt, als Zinsspanne bezeichnet.

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