Zita Hitz

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Zita Hitz (* 20. September 1925; † 8. Februar 2013) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Hitz war in den 1950er und 1960er Jahren als Theaterschauspielerin tätig. So trat sie unter anderem unter der Regie von Peter Hamel gemeinsam mit Mila Kopp und Ortrud Bechler am Württembergischen Staatstheater Stuttgart als Tochter der Mutter Wolffen in der Komödie Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann auf.[1] Ihre Darstellung als „drollig frecher Backfisch“ wurde in den damaligen, zeitgenössischen Kritiken hervorgehoben. Diese Rolle verkörperte sie 1956 auch mit denselben Partnern in dem gleichnamigen Hörspiel des SDR unter der Regie von Cläre Schimmel.[2]

An der Landesbühne Rhein-Main war sie in den 1950er Jahren mehrfach Partnerin von Liesel Christ. So spielte sie in einer Inszenierung von Karl Striebeck an der Seite von Christs Schellenbarbell ab Juli 1956 das Federle, die Geliebte und Spionin des Truchseß, in dem Volksstück Die Ballade vom Eulenspiegel, vom Federle und von der dicken Pompanne des aus dem Rheinland stammenden Autors Günther Weisenborn (Uraufführung: Hamburger Schauspielhaus 1949 mit Ruth Leuwerik). Ab August 1957 folgte unter der Regie von Siegfried Nürnberger die Eve in der Neuinszenierung von Der zerbrochne Krug , in der Liesel Christ die Rolle der Frau Marthe Rull und Egon Zehlen den Dorfrichter Adam übernahmen.[3]

In der Spielzeit 1958/1959 (Premiere: Dezember 1958) übernahm sie am Bayerischen Staatsschauspiel, an der Seite von Dieter Kirchlechner (Charles Wykeham) und Heinrich Schweiger (Lord Francourt Babberley), die Rolle der Kitty in dem Schwank Charleys Tante.[4]

Hitz war in den 1950er Jahren das erste Mal auf der Kinoleinwand zu sehen in dem Film Das sündige Dorf. In der Rolle der blutjungen Magd Leni hatte sie in diesem Film ein folgenreiches Techtelmechtel mit dem Wegscheidbauern, gespielt von Beppo Brem. Sie spielte in den drei Märchenverfilmungen Schneewittchen (1955) (als Kammerfrau), Rübezahl – Herr der Berge (1957) (als Küchenmädchen) und Die Bremer Stadtmusikanten (1959) (als Kundin) mit.

Hitz war Mitglied in der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger.[5]

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Biberpelz, Reclams Schauspielführer, 8. Auflage 1963
  2. Hörspiel-Archiv (online nicht mehr verfügbar)
  3. Liesel Christ, Volksschauspielerin: eine Biographie von Sabine Hock, 2004, S. 102/103
  4. Monica Feber/Loni Weizert: ...dann spielten sie wieder: das Bayerische Staatsschauspiel 1946-1986 (Auszüge bei Google Books)
  5. Deutsches Bühnen-Jahrbuch, Band 73, S. 248, 1965