zitty

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Zitty
Zitty Logo
Beschreibung Berliner Stadtmagazin
Verlag Zitty Verlag GmbH
Erstausgabe 23. März 1977
Erscheinungsweise zweiwöchentlich, mittwochs
Verkaufte Auflage (IVW Q4/2010) 31.775 Exemplare
Reichweite (Q2/2005, Berlin-Connection) 0,32 Mio. Leser
Chefredakteur Kai Röger
Herausgeber NN
Weblink zitty.de
ISSN 0179-9606

Die zitty – Illustrierte Stadtzeitung Berlin ist ein 14-täglich erscheinendes Berliner Stadtmagazin, das 1977 von ehemaligen Mitarbeitern des Anfang der 1970er Jahre gegründeten Stadtmagazins HOBO gegründet wurde. Sie erscheint in der ursprünglich als selbstverwalteter Betrieb konzipierten Zitty Verlag GmbH, die aber seit 1999 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehört. Die zitty wird noch immer größtenteils über Eigenvertrieb in Buchhandlungen, Kinos sowie im Handverkauf vertrieben und ist auch überregional erhältlich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte und Inhalte

In ihren Anfangsjahren verstand sich die zitty wie ihr Vorgänger HOBO noch als Teil der Off- bzw. Alternativpresse und berichtete vor allem über Aktionen und Veranstaltungen der politischen Gegenkultur. Kunden- bzw. Leserbindung suchte sie aber nicht zuletzt auch durch die noch lange Zeit gratis abgedruckten Kleinanzeigen für Privatkunden, von denen insbesondere die Kontaktanzeigen regelrechten Kultstatus genossen haben.

Neben aktuellen Reportagen aus Berlin sowie dem Umland bietet sie heute Berichte und Kritiken zu aktuellen Veranstaltungen, wie Konzerten, Theaterstücken, Filmen, Ausstellungen sowie Tipps zu Restaurants, Kneipen, Ausflugszielen und Einkaufsmöglichkeiten.

Neben der regelmäßig erscheinenden Zeitschrift gibt die zitty-Redaktion auch Sonderausgaben in Buchform in loser Reihenfolge sowie Sonderhefte heraus.

Konkurrenzprodukt ist das Stadtmagazin tip, das in ähnlicher Aufmachung und Struktur um eine Woche verschoben erscheint. zitty ist inhaltlich eher im links-alternativen Spektrum anzusiedeln, während tip sich mehr in Richtung des kulturellen Mainstreams orientiert. Die Grenzen sind jedoch oft fließend.

[Bearbeiten] Kritik

Seit 2007 werden die Veranstaltungsdaten, die einen Hauptschwerpunkt des Blattes darstellen, von der Cine Marketing GmbH verarbeitet. Dies stieß auf Kritik seitens verschiedener Medien, da die Veranstalter ihre Termine nun entgeltlich einpflegen lassen müssen und kleinere Anbieter möglicherweise ausgeschlossen würden.[1]

[Bearbeiten] Redaktionsleitung

  • Rainer Bieling – Leitender Redakteur 1980–1986
  • Manfred Hobsch – Redakteur, Leitender Redakteur 1988–1997
  • Bruno Preisendörfer – Redakteur, Leitender Redakteur 1987–1997
  • Kevin Cote – Chefredakteur 1997–2000
  • Burkhard Riepenhoff – Chefredakteur 2000–2001
  • Matthias Kalle - Chefredakteur 2004–2006 sowie 2007–2008
  • Mercedes Bunz - Chefredakteurin 2006–2007
  • Kai Röger – Redakteur, Chefredakteur seit 2009

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Artikel der taz vom 29. November 2007 Veranstalter sollen Eintritt zahlen
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