Zlatá Olešnice

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Zlatá Olešnice im Okres Trutnov. Für die gleichnamige Gemeinde im Okres Jablonec nad Nisou, siehe Zlatá Olešnice u Tanvaldu.
Zlatá Olešnice
Wappen von ????
Zlatá Olešnice (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Trutnov
Fläche: 942 ha
Geographische Lage: 50° 37′ N, 15° 57′ O50.62083333333315.953611111111473Koordinaten: 50° 37′ 15″ N, 15° 57′ 13″ O
Höhe: 473 m n.m.
Einwohner: 191 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 542 04
Verkehr
Straße: Trutnov - Lubawka
Bahnanschluss: Jaroměř–Lubawka
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Magdaléna Jakubčíková (Stand: 2007)
Adresse: Zlatá Olešnice 145
541 01 Trutnov 1
Gemeindenummer: 579866
Website: www.obec-zlataolesnice.cz

Zlatá Olešnice (deutsch Goldenöls) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie befindet sich sieben Kilometer nordöstlich von Trutnov im Osten des Rehorngebirges und gehört zum Okres Trutnov.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort erstreckt sich im Tal eines kleinen Zuflusses zur Ličná. Die Hauptstraße von Zlatá Olešnice bildet die Staatsstraße 16, die von Trutnov ins polnische Lubawka führt. Westlich im Ličná-Tal führt die Eisenbahnstrecke von Trutnov nach Královec. Südlich von Zlatá Olešnice verläuft eine dreifache Bunkerlinie des Tschechoslowakischen Walls, die das Ličná-Tal quert und an der sich an der gegenüberliegenden Talseite die Festung Stachelberg befindet. Im Osten liegt die Staatsgrenze zu Polen.

Nachbarorte sind Křenov, Malý Křenov, Lampertice und Bernartice im Norden, Rybníček im Nordosten, Okrzeszyn im Osten, Petříkovice und der verlassene Ort Debrné im Südosten, Nové Voletiny im Süden, Libeč im Südwesten, Babí im Westen sowie Prkenný Důl und Žacléř im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung von Zlatá Olešnice stammt aus dem Jahre 1297. Entlang des Dorfbaches wurden im Mittelalter Goldwäschen betrieben. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bildete Goldenöls eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Trautenau bzw. im Bezirk Trautenau. Goldenöls hatte im Jahre 1900 659 Einwohner, 1939 waren es 589. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Bewohner vertrieben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche der Hl. Katharina, Renaissancebau
  • Befestigungsanlagen des Tschechoslowakischen Walls mit Festung Stachelberg bei Babí
  • Reste der Burg Rechenburk bei Libeč
  • Kapelle in der Wüstung Debrné

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)