Zocca

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Zocca
Wappen
Zocca (Italien)
Zocca
Staat: Italien
Region: Emilia-Romagna
Provinz: Modena (MO)
Lokale Bezeichnung: La Zòca
Koordinaten: 44° 21′ N, 10° 50′ O44.3510.833333333333759Koordinaten: 44° 21′ 0″ N, 10° 50′ 0″ O
Höhe: 759 m s.l.m.
Fläche: 69 km²
Einwohner: 4.876 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 71 Einw./km²
Postleitzahl: 41059
Vorwahl: 059
ISTAT-Nummer: 036047
Volksbezeichnung: Zocchesi
Schutzpatron: Sacro Cuore
Website: http://www.comune.zocca.mo.it/

Zocca ist eine italienische Gemeinde mit 4876 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Modena.

Gemeindegebiet[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet Zocca beinhaltet die Einzugsgebiete von Panaro und Samoggia.

Geschichte[Bearbeiten]

In den mittelalterlichen Kriegen zwischen Modena und Bologna kannte diese Gegend eine abwechselnde Herrschaft, um endgültig 1337 unter die Verwaltung Modena zu geraten. Im feudalen Zeitalter wurde das Gebiet unter den Adelsfamilien Montecuccoli und Rangoni geteilt. Mitte 19. Jahrhunderts wurde die Ortschaft Zocca, deren Name im Emilianischen Kahlschlag bedeutet, zum Rang von Gemeindehauptort erhoben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Gegend gibt es verschiedene Ausgangsorte für Bergwanderungen. Die bedeutendsten darunter sind Monte della Riva, über den Belvedere-Weg leicht erreichbar, Sasso di S.Andrea und Bosco delle Tane. Unter den Kirchen und den Ortschaften sind die folgenden erwähnungswert: Torre Rangoni, der Turm und die Überreste der Burg von Montequistiolo und die Festung vom Schloss Montetortore (14. Jahrhundert). Die sehenswürdigen Kirchen, welche wertvolle Gemälde und Fresken aus dem 17. Jahrhundert aufbewahren, sind die Pfarrkirchen von Montombraro und Montecorone (17. Jahrhundert), von Montalbano (mittelalterlichen Ursprungs, hat diese Kirche drei Langhäuser aus Mitte 18. Jahrhunderts) und die Pfarrkirche von San Vitale bei Missano. Zahlreich sind die Gebetshäuser: San Filippo Neri (Anfang 18. Jahrhunderts, mit bemerkenswertem Gemälde auf Holzplättchen), Madonna del Rosario (mit Vorhalle, ist dieses ein Votivbau, der im Anlass des Endes der Pestverseuchung im 17. Jahrhundert aufgebaut wurde) und Zocchetta (von 1668, mit Lauben aus dem 18. Jahrhundert). Weitere Ortschaften verzieren das Gebiet: Montalbano, Montecorone, Dragodena und Zocchetta Vecchia (Alte Zocchetta), die alle auf den 15. und 16. Jahrhundert zurückgehen; Türme und Turmhäuser aus dem 16. Jahrhundert sind in Fontanini und in Tizzano di Montombraro, in Usignolo bei 'Montetortore' und in Razolé bei Montecorone anzutreffen. Zielort einer bequemen Bergwanderung ist das Heiligtum B.V. della Verucchia (Unsere liebe Frau von Verucchia), die aus dem 17. Jahrhundert stammt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.