Zoia Ceaușescu

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Zoia Ceaușescu (* 1. März 1949 in Bukarest; † 20. November 2006 ebenda) war die Tochter des rumänischen Diktatorenpaares Elena und Nicolae Ceaușescu, sowie die Schwester von Nicu und Valentin Ceaușescu.

Leben[Bearbeiten]

Zoia Ceaușescu absolvierte erfolgreich ein Studium der Mathematik und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin ab 1975 an der Akademie der Wissenschaften in Bukarest. 1980 heiratete sie Mircea Oprean, einen Professor und Ingenieur an der Polytechnischen Universität Bukarest. Ihr Arbeitsgebiet war die Funktionalanalysis. In den 80er Jahren war sie Direktorin des Mathematik-Departments am INCREST (Institutul pentru Creaţie Ştiinţifică şi Tehnică).

Als Tochter des Generalsekretärs der Rumänischen Kommunistischen Partei genoss sie, wie die übrigen Familienmitglieder auch, zahlreiche Privilegien. Sie führte im Gegensatz zur übrigen Bevölkerung ein luxuriöses Leben. Als im Dezember 1989 im Zuge der Rumänischen Revolution Nicolae Ceaușescu gestürzt wurde, erging ebenfalls Haftbefehl gegen die Kinder des Diktators. Zoia Ceaușescu wurde daraufhin festgenommen und wegen „Verschwendung öffentlicher Gelder“ angeklagt. Sie wurde verurteilt, kam jedoch nach nur acht Monaten wieder aus der Haft. 1990 versuchte sie, ihren alten Arbeitsplatz wieder aufzunehmen, was allerdings abgelehnt wurde.

In der Öffentlichkeit tauchte ihr Name zuletzt auf, als sie eine Exhumierung der Leichen aus dem Grab ihrer Eltern durchsetzen wollte. Sie hatte stets behauptet, dass dort nicht ihre Eltern beerdigt worden seien.

2006 verstarb sie an Lungenkrebs.

Weblinks/Quellen[Bearbeiten]