Sertralin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Zoloft)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Strukturformel von Sertralin
Allgemeines
Freiname Sertralin
Andere Namen

(1S,4S)-4-(3,4-Dichlorphenyl)- 1,2,3,4-tetrahydro- N-methyl-1-naphthylamin

Summenformel
  • C17H17Cl2N (Sertralin)
  • C17H17Cl2N·HCl (Sertralin·Hydrochlorid)
CAS-Nummer
  • 79617-96-2 (Sertralin)
  • 79559-97-0 (Sertralin·Hydrochlorid)
PubChem 68617
ATC-Code

N06AB06

DrugBank DB01104
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Antidepressivum

Wirkmechanismus

Selektiver-Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitor

Eigenschaften
Molare Masse
  • 306,23 g·mol−1 (Sertralin)
  • 342,69 g·mol−1 (Sertralin·Hydrochlorid)
Schmelzpunkt
  • 290–291 °C (Sertralin) [1]
  • 243–245 °C (Sertralin·Hydrochlorid) [2]
Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]

Hydrochlorid

keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Sertralin ist eine polycyclische chemische Verbindung, die zu den Halogenaromaten und Aminen zählt. In der Medizin wird sie als Arzneistoff aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt. Sertralin findet unter anderem als Antidepressivum bei Depressionen sowie bei Angststörungen, posttraumatischer Belastungsstörung und Zwangsstörungen Verwendung.

Wirkung[Bearbeiten]

Sertralin ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, der die Konzentration von Serotonin im synaptischen Spalt im Zentralnervensystem erhöhen soll. Weitere Wirkmechanismen sind so schwach, dass sie vernachlässigt werden können (Dopamin-Wiederaufnahmehemmer mit ein Prozent seiner SSRI-Potenz; Antagonist am Sigma-1-Rezeptor mit fünf Prozent seiner SSRI-Potenz; α1-Adrenozeptorantagonist mit ein bis zehn Prozent seiner SSRI-Potenz). Sertralin wirkt zudem als FIASMA (funktioneller Hemmer der sauren Sphingomyelinase).[7]

Sertralin wirkt bereits bei der ersten Einnahme antriebssteigernd, nach etwa sieben Tagen setzt die stimmungsaufhellende Wirkung ein, dieser Effekt baut sich dann während der danach folgenden 7–21 Tagen aus. In seltenen Fällen wurde bereits nach dem ersten Tag der Einnahme über einen die Stimmung aufhellenden Effekt berichtet.

Die Plasmahalbwertszeit beträgt circa 23 bis 26 Stunden. Sertralin wird über die Niere ausgeschieden. Die Einnahme von Sertralin sollte nach Möglichkeit am Morgen erfolgen, da das Medikament antriebssteigernd wirkt. Die Einnahme ist nicht von den Mahlzeiten abhängig.

Im Jahr 2009 hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Indikationsbereich von Sertralin deutlich erweitert.

Indikation: Depressionen[Bearbeiten]

Patienten mit schwerer Depression konnten mit Sertralin erfolgreich behandelt werden.[8] Bei der kurzfristigen Behandlung (bis zwölf Wochen) der Dysthymie ist Sertralin dem Placebo überlegen.[9][10][11][12] Langfristig angewendet erwies sich Sertralin in einer Studie wirksamer als interpersonelle Psychotherapie.[13] Bei der Behandlung der von Zwängen begleiteten Depression ist Sertralin wirksamer als Desipramin.[14] Bei Patienten mit komorbider Panikstörung war Sertralin so wirkungsvoll wie Imipramin, hatte aber weniger Nebenwirkungen.[15] Die Beurteilung der Wirksamkeit wird jedoch durch nicht veröffentlichte Negativ-Studien erschwert.[16]

Indikation: Zwangserkrankungen[Bearbeiten]

Bei der Behandlung von Zwangserkrankungen ist Sertralin sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern wirksamer als der Placebo.[17][18][19][20][21] Sertralin war bei der Behandlung von Zwängen wirksamer als Fluoxetin,[22] jedoch weniger wirksam als Clomipramin.[20] Sertralin ist zur Langzeitbehandlung bei Zwangserkrankungen geeignet.[23][24]

Indikation: Panikstörung[Bearbeiten]

Bei der Behandlung von Panikstörungen ist Sertralin besser wirksam als ein Placebo.[25][26] Es ist sowohl bei Patienten mit als auch bei Patienten ohne Agoraphobie wirksam.[27]

Indikation: Soziale Phobie[Bearbeiten]

Sertralin kann erfolgreich zur Behandlung der Sozialen Phobie eingesetzt werden.[28] Bei der Behandlung der sozialen Phobie mit Sertralin kann es sechs bis zwölf Wochen dauern, bis sich ein Behandlungserfolg einstellt.[29] Bei Patienten, die erst im Erwachsenenalter erkrankten, ist die Wirksamkeit höher als bei anderen Patienten.[30]

Indikation: Posttraumatische Belastungsstörung[Bearbeiten]

Sertralin ist bei der Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (kurz: PTBS) bei Zivilisten wirksamer als der Placebo.[31][32] Teilweise tritt der Behandlungserfolg erst nach der zwölften Woche ein. Patienten, deren Zustand sich in der zwölften Woche noch nicht gebessert hatte, erfuhren in 54 % der Fälle bis zur 24. Behandlungswoche eine Besserung der Beschwerden.[32] Je gravierender die Symptome, desto länger dauerte es, bis die Patienten auf die Behandlung ansprachen.[33] Eine Studie bei Kriegsveteranen lässt vermuten, dass Sertralin auch bei diesen wirksam ist.[34] Bei einer anderen Studie, die sich ebenfalls mit Kriegsveteranen beschäftigte, war Sertralin dem Placebo nicht überlegen.[35] Während die Wirksamkeit von Sertralin bei Frauen mit PTBS gut belegt ist, ist sie für Männer mit PTBS weniger gut belegt.[36]

Nebenwirkungen[Bearbeiten]

Sehr häufige Nebenwirkungen von Sertralin sind Übelkeit (23,9 % vs. 10,6 % in der Placebo-Kontrollgruppe), Kopfschmerzen (18,8 % vs. 17,1 %), Durchfall / weicher Stuhl (16,4 % vs. 8,6 %), Mundtrockenheit (14,4 % vs. 8,8 %), Schlaflosigkeit (13,5 % vs. 7,8 %), sexuelle Dysfunktion beim Mann (12,8 % vs. 1,0 %), Somnolenz (12,4 % vs. 5,3 %), Schwindel (10,4 % vs. 6,1 %) und Müdigkeit (9,1 % vs. 7,0 %).[37]

Weiter können häufig zentralnervöse Störungen wie Erregung (4,7 % vs. 3,0 %), Nervosität (3,6 % vs. 1,7 %), Appetitlosigkeit (2,9 % vs. 1,4 %), Tremor (9,3 % vs. 2,1 %), Zuckungen (1,3 % vs. <0.1 %) und Hypoästhesie (1,3 % vs. 0,5 %), Störungen des Magen-Darm-Systems wie Dyspepsie (5,4 % vs. 2,8 %) und Erbrechen (4,1 % vs. 1,4 %), sowie verstärktes Schwitzen (8,2 % vs. 2,5 %), Sehstörungen (3,3 % vs. 2,0 %), Hitzewallungen (1,9 % vs. 0,4 %), Hautausschlag (1,8 % vs. 1,2 %), sexuelle Dysfunktion bei der Frau (1,5 % vs. 0,4 %), Gähnen (1,3 % vs. 0,2 %), Miktionsstörungen (1,2 % vs. 0,4 %), Asthenie (1,0 % vs. 0,2 %), Nykturie (0,7 vs. <0,1 %) und Purpura (0,5 % vs. 0,2 %) beobachtet werden. Ebenfalls kommt es häufig zu Herzklopfen (3,2 % vs. 1,6 %). Weitere Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem wurden im Vergleich zu trizyklischen Antidepressiva nur selten beobachtet.[37]

Daneben wurden seit Markteinführung über zahlreiche weitere negative Vorkommnisse berichtet (eventuell ohne Kausalzusammenhang mit Sertralin), darunter Halluzinationen, Psychosen, Koma, Konvulsionen, Spasmen, Hepatitis, Gelbsucht, Leberversagen, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, epidermale Nekrolyse.[37]

Bei Patienten, die unter Manie (krankhafte Hochstimmung) oder Hypomanie (weniger starke Symptome) leiden oder gelitten haben, ist Vorsicht geboten. Bei 0,4 % der Testpatienten wurde über Manie/Hypomanie berichtet. Weiterhin kann es gelegentlich zu Euphorie, Halluzinationen oder depressiven Verstimmungen kommen.

Bei der Anwendung von Sertralin und anderen SSRI bei Kindern und Jugendlichen wurden in Studien suizidales Verhalten (Selbstmordgedanken und Selbstmordversuche) sowie Feindseligkeit (vorwiegend Aggression, oppositionelles Verhalten und Zorn) beobachtet. Aggressionen, suizidales und feindseliges Verhalten können als Nebenwirkung auch bei Erwachsenen auftreten.

Eine seltene Nebenwirkung (sogenanntes Serotonin-Syndrom), welches besonders bei Kombination mit gewissen anderen zentralwirksamen Arzneimitteln (z. B. Migränemittel vom Triptan-Typ, Tryptophan, andere Arzneimittel gegen Depression wie Lithium, Präparate mit Johanniskraut) auftritt, äußert sich durch Bewusstseinstrübung, Muskelstarre, Muskelzittern, Zuckungen und Fieber. In diesem Falle muss sofort der Arzt informiert werden.

Wechselwirkungen[Bearbeiten]

Die serotonerge Wirkung des Sertralin kann durch einen MAO-Hemmer bis zum lebensbedrohlichen Serotonin-Syndrom verstärkt werden. Daher stellt die gleichzeitige Anwendung mit irreversiblen MAO-Hemmern eine absolute Kontraindikation dar. Die gleichzeitige Anwendung mit reversiblen MAO-Hemmern, einschließlich des Antibiotikums Linezolid, ist eine relative Kontraindikation und sollte vermieden werden. Bei einem Therapiewechsel wird eine ausreichend lange therapiefreie Phase (Auswaschphase) empfohlen.[37]

Bei der gleichzeitigen Einnahme von weiteren serotoninergen Arzneistoffen, wie z. B. Triptane, konnten in einzelnen Fällen Symptome eines Serotonin-Syndroms beobachtet werden. Aus diesem Grund sollte auch die gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneistoffen mit einer unmittelbaren oder mittelbaren Wirkung auf das Serotoninsystem, wie Tryptophan oder Johanniskraut gemieden werden.[37]

Sertralin seinerseits kann die Wirkung des Antipsychotikums Pimozid potenzieren. Eine gleichzeitige Einnahme von Sertralin und Pimozid ist auf Grund von dessen geringer therapeutischen Breite kontraindiziert.[37]

Auf den Konsum von Alkohol sollte während der Therapie verzichtet werden, wenngleich sich in Studien an gesunden Probanden keine Einschränkung der geistigen und psychomotorischen Fähigkeiten nach gleichzeitiger Gabe von Sertralin und Alkohol beobachten ließen. Die gleichzeitige Anwendung von Sertralin mit Lithium kann zu einer Zunahme dessen Arzneimittelnebenwirkungen, insbesondere Tremor, führen. Eine gleichzeitige Anwendung mit Phenytoin kann in einzelnen Fällen den Phenytoin-Plasmaspiegel erhöhen, während der Sertralinspiegel im Vergleich zur jeweiligen Monotherapie erniedrigt ist. Die Funktion von Thrombozytenaggregationshemmer kann durch Sertralin gehemmt werden. Die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten (Cumarinen) kann in seltenen Fällen beeinflusst werden.[37]

Sertralin ist ein schwacher bis mäßiger Hemmer des Arzneistoffe verstoffwechselnden Cytochrom-P450-Isoenzyms CYP2D6. Die gleichzeitige Anwendung mit Arzneistoffen, die über dieses Enzymsystem abgebaut werden, kann zu einer moderaten Erhöhung deren Plasmaspiegel führen. Eine klinische Relevanz können diese Interaktionen insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von hochdosiertem Sertralin mit Arzneistoffen mit enger therapeutischer Breite, beispielsweise Antiarrhythmika, wie Propafenon und Flecainid und trizyklischen Antidepressiva erreichen. Andere Isoenzyme, einschließlich CYP3A4, CYP2C9, CYP2C19 und CYP1A2 werden durch Sertralin nicht in klinisch signifikanter Weise gehemmt. Der Cytochrom-P450-Inhibitor Cimetidin hingegen führt zu einer erheblichen Abnahme der Eliminationsrate von Sertralin.[37]

Absetzsyndrom[Bearbeiten]

Hauptartikel: SSRI Discontinuation Syndrome

Ein abruptes Absetzen von Sertralin kann zu Symptomen wie Agitation, Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Parästhesien, Erregung, Angst, Konfusion, Tremor, Übelkeit und Schwitzen führen. Um dies zu vermeiden, wird ein Ausschleichen der Therapie empfohlen. Die beschriebenen Symptome sind nicht Zeichen einer Suchtentwicklung.[37]

Schwangerschaft und Stillzeit[Bearbeiten]

Frauen im gebärfähigen Alter sollen Sertralin nur unter ausreichendem Konzeptionsschutz (Empfängnisverhütung) einnehmen.

Wenn eine Frau während der Schwangerschaft Sertralin einnimmt, so können Sertralin und sein Hauptmetabolit N-Desmethylsertralin im Nabelschnurblut nachgewiesen werden.[38][39] Es wurden keine kontrollierten klinische Studien bei Schwangeren durchgeführt, die bestehende Datenlage liefert jedoch keine Hinweise darauf, dass Sertralin zu angeborenen Fehlbildungen führt. Bei stillenden Frauen treten Sertralin und N-Desmethylsertralin in kleinen Mengen in die Muttermilch über. Auch wenn bislang keine gesundheitsschädlichen Wirkungen bei gestillten Säuglingen beobachtet wurden, können sie nicht ausgeschlossen werden.[40]

Herstellung[Bearbeiten]

Eine vielstufige Synthese für Sertralin, ausgehend von 3,4-Dichlorbenzoylchlorid und Benzol, ist in der Literatur beschrieben.[41] Eine Synthese mit einer stereoselektiven Hydrierung einer Imin-Zwischenstufe beschreiben chinesische Autoren.[42]

Toxikologie[Bearbeiten]

Die Bestimmung der geringsten bekannten toxischen Dosis (TDLo) ergab beim Mann einen oralen Wert von 2,857 mg/kg,[5] bei der Frau 7 mg/kg bei Gabe über zwei Wochen.[6] Bei Mäusen und Ratten wurden letale Dosen von 336 mg/kg (Maus, oral, LDLo)[4] und 840 mg/kg (Ratte, oral, LDLo)[4] ermittelt. Toxische Effekte waren Halluzinationen und andere Wahrnehmungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche bei Männern,[5] Kopfschmerzen, Veränderungen in Zähnen und Kiefer, Erregtheit bei Frauen.

Präklinik[Bearbeiten]

Es konnte gezeigt werden, dass Sertralin über keine mutagene Wirkung verfügt. Bei Einnahme von niedrigen Dosen Sertralin bei trächtigen Ratten nahm die Überlebenswahrscheinlichkeit neugeborener Tiere ab. Eine ähnliche Wirkung konnte auch bei anderen Antidepressiva beobachtet werden.[37] Diese lediglich innerhalb der ersten Tage nach der Geburt beobachtete erhöhte Sterblichkeit war nachweislich auf die Exposition gegenüber Sertralin nach dem 15. Tag der Trächtigkeit zurückzuführen. Nach Verabreichung von Sertralin an trächtige Ratten beobachtete Entwicklungsverzögerungen der Jungtiere wurden wahrscheinlich durch die Sertralinwirkung auf die Muttertiere verursacht und daher für die Risikoeinschätzung beim Menschen als nicht relevant angesehen.[40]

Handelsnamen[Bearbeiten]

Monopräparate:

  • Adjuvin (A)
  • Gladem (A)
  • Tresleen (A)
  • Zoloft (D, CH)
  • Sertralin-Generika (A, D, CH)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hermann Hager, Franz von Bruchhausen: Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis. Folgeband 5: Stoffe L–Z. Springer, 1999, ISBN 978-3-540-62646-6, S. 563–565.
  2. a b Sertralin. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 1. Juni 2014.
  3. a b Datenblatt Sertraline hydrochloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 29. Mai 2011 (PDF).
  4. a b c d Drug and Chemical Toxicology. Bd. 21, S. 163, 1998.
  5. a b c Shinkei Seishin Yakuri. Neuropsychopharmacology. Bd. 19, S. 395, 1997.
  6. a b Journal of Clinical Psychiatry. Bd. 54, S. 432, 1993.
  7. J. Kornhuber, M. Muehlbacher, S. Trapp, S. Pechmann, A. Friedl, M. Reichel, C. Mühle, L. Terfloth, T. Groemer, G. Spitzer, K. Liedl, E. Gulbins, P. Tripal: Identification of Novel Functional Inhibitors of Acid Sphingomyelinase. In: PLoS ONE. 6, Nr. 8, 2011, S. e23852. doi:10.1371/journal.pone.0023852.
  8. J. P. Lépine, J. Goger, C. Blashko, C. Probst, M. F. Moles, J. Kosolowski, B. Scharfetter, R. M. Lane (2000): A double-blind study of the efficacy and safety of sertraline and clomipramine in outpatients with severe major depression. In: International Clinical Psychopharmacology 15 (5): S. 263–271; PMID 10993128.
  9. A. V. Ravindran, J. D. Guelfi, R. M. Lane, G. B. Cassano (2000): Treatment of dysthymia with sertraline: a double-blind, placebo-controlled trial in dysthymic patients without major depression. The Journal of Clinical Psychiatry 61 (11): S. 821–827; PMID 11105734.
  10. M. E. Thase, M. Fava, U. Halbreich, J. H. Kocsis, L. Koran, J. Davidson, J. Rosenbaum, W. Harrison (1996): A placebo-controlled, randomized clinical trial comparing sertraline and imipramine for the treatment of dysthymia. Arch. Gen. Psychiatry 53 (9): S. 777–784; PMID 8792754.
  11. A. V. Ravindran, H. Anisman, Z. Merali, Y. Charbonneau, J. Telner, R. J. Bialik, A. Wiens, J. Ellis, J. Griffiths (1999). „Treatment of primary dysthymia with group cognitive therapy and pharmacotherapy: clinical symptoms and functional impairments“. Am J Psychiatry 156 (10): S. 1608–1617; PMID 10518174.
  12. J. C. Markowitz, J. H. Kocsis, K. L. Bleiberg, P. J. Christos, M. Sacks (2005). "A comparative trial of psychotherapy and pharmacotherapy for „pure“ dysthymic patients". J Affect Disord 89 (1–3): S. 167–175; PMID 16263177.
  13. G. Browne, M. Steiner, J. Roberts, A. Gafni, C. Byrne, E. Dunn, B. Bell, M. Mills, L. Chalklin, D. Wallik, J. Kraemer (2002): Sertraline and/or interpersonal psychotherapy for patients with dysthymic disorder in primary care: 6-month comparison with longitudinal 2-year follow-up of effectiveness and costs. J Affect Disord 68 (2–3): S. 317–330; doi:10.1016/S0165-0327(01)00343-3; PMID 12063159.
  14. R. Hoehn-Saric, P. Ninan, D. W. Black, S. Stahl, J. H. Greist, B. Lydiard, S. McElroy, J. Zajecka, D. Chapman, C. Clary, W. Harrison (2000). „Multicenter double-blind comparison of sertraline and desipramine for concurrent obsessive-compulsive and major depressive disorders“. Arch. Gen. Psychiatry 57; PMID 10632236.
  15. U. Lepola, M. Arató, Y. Zhu, C. Austin (2003): Sertraline versus imipramine treatment of comorbid panic disorder and major depressive disorder. J Clin Psychiatry 64 (6): S. 654–662; PMID 12823079.
  16. E. H. Turner, A. M. Matthews, E. Linardatos, R. A. Tell, R. Rosenthal: Selective publication of antidepressant trials and its influence on apparent efficacy. In: N. Engl. J. Med.. 358, Nr. 3, Januar 2008, S. 252–60. doi:10.1056/NEJMsa065779. PMID 18199864.
  17. M. H. Kronig, J. Apter, G. Asnis, A. Bystritsky, G. Curtis, J. Ferguson, R. Landbloom, D. Munjack, R. Riesenberg, D. Robinson, P. Roy-Byrne, K. Phillips, I. J. Du Pont (1999). „Placebo-controlled, multicenter study of sertraline treatment for obsessive-compulsive disorder.“ Journal of Clinical Psychopharmacology 19: S. 172–176; PMID 10211919.
  18. G. Chouinard, W. Goodman, J. Greist, M. Jenike, S. Rasmussen, K. White, E. Hackett, M. Gaffney, P. A. Bick (1990). „Results of a double-blind placebo controlled trial of a new serotonin uptake inhibitor, sertraline, in the treatment of obsessive-compulsive disorder“. Psychopharmacology Bulletin 26 (3): S. 279–284; PMID 2274626.
  19. J. Greist, G. Chouinard, E. DuBoff, A. Halaris, S. W. Kim, L. Koran, M. Liebowitz, R. B. Lydiard, S. Rasmussen, K. White (1995). „Double-blind parallel comparison of three dosages of sertraline and placebo in outpatients with obsessive-compulsive disorder“. Arch. Gen. Psychiatry 52 (4): S. 289–295; PMID 7702445.
  20. a b D. A. Geller, J. Biederman, S. E. Stewart, B. Mullin, A. Martin, T. Spencer, S. V. Faraone (2003): Which SSRI? A meta-analysis of pharmacotherapy trials in pediatric obsessive-compulsive disorder. The American Journal of Psychiatry 160 (11): S. 1919–1928; Abstract; PMID 14594734.
  21. M. F. Flament, J. C. Bisserbe (1997). „Pharmacologic treatment of obsessive-compulsive disorder: comparative studies“. The Journal of Clinical Psychiatry 58 Suppl 12: S. 18–22; PMID 9393392.
  22. R. Bergeron, A. V. Ravindran, Y. Chaput, E. Goldner, R. Swinson, M. A. van Ameringen, C. Austin, V. Hadrava (2002): Sertraline and fluoxetine treatment of obsessive-compulsive disorder: results of a double-blind, 6-month treatment study. Journal of Clinical Psychopharmacology 22 (2): S. 148–154; PMID 11910259.
  23. J. H. Greist, J. W. Jefferson, K. A. Kobak, G. Chouinard, E. DuBoff, A. Halaris, S. W. Kim, L. Koran, M. R. Liebowtiz, B. Lydiard (1995): A 1 year double-blind placebo-controlled fixed dose study of sertraline in the treatment of obsessive-compulsive disorder. International Clinical Psychopharmacology 10 (2): S. 57–65; PMID 7673657.
  24. S. Rasmussen, E. Hackett, E. DuBoff, J. Greist, A. Halaris, L. M. Koran, M. Liebowitz, R. B. Lydiard, S. McElroy, J. Mendels, K. O’Connor (1997): A 2-year study of sertraline in the treatment of obsessive-compulsive disorder. International Clinical Psychopharmacology 12 (6): S. 309–316; PMID 9547132.
  25. Review: R. M. Hirschfeld (2000). „Sertraline in the treatment of anxiety disorders“. Depress Anxiety 11 (4): S. 139–157; doi:10.1002/1520-6394(2000)11:4<139::AID-DA1>3.0.CO;2-C; PMID 10945134.
  26. Meta-analysis: Clayton AH, Stewart RS, Fayyad R, Clary CM (2006). „Sex differences in clinical presentation and response in panic disorder: pooled data from sertraline treatment studies“. Arch Womens Ment Health 9 (3): S. 151–157; PMID 16292466.
  27. M. H. Pollack, M. H. Rapaport, C. M. Clary, J. Mardekian, R. Wolkow (2000). „Sertraline treatment of panic disorder: response in patients at risk for poor outcome“. J Clin Psychiatry 61 (12): S. 922–927; PMID 11206597.
  28. Review: J. R. Davidson (2006). „Pharmacotherapy of social anxiety disorder: what does the evidence tell us?“. J Clin Psychiatry 67 Suppl 12: S. 20–26; PMID 17092192.
  29. M. R. Liebowitz, N. A. DeMartinis, K. Weihs, P. D. Londborg, W. T. Smith, H. Chung, R. Fayyad, C. M. Clary (2003). „Efficacy of sertraline in severe generalized social anxiety disorder: results of a double-blind, placebo-controlled study“. J Clin Psychiatry 64 (7): S. 785–792; PMID 12934979.
  30. M. van Ameringen, J. Oakman, C. Mancini, B. Pipe, H. Chung (2004). „Predictors of response in generalized social phobia: effect of age of onset“. J Clin Psychopharmacol 24 (1): S. 42–48; PMID 14709946.
  31. K. Brady, T. Pearlstein, G. M. Asnis, D. Baker, B. Rothbaum, C. R. Sikes, G. M. Farfel (2000). „Efficacy and safety of sertraline treatment of posttraumatic stress disorder: a randomized controlled trial“. JAMA 283 (14): S. 1837–1844; PMID 10770145
  32. a b P. D. Londborg, M. T. Hegel, S. Goldstein, D. Goldstein, J. M. Himmelhoch, R. Maddock, W. M. Patterson, J. Rausch, G. M. Farfel (2001). „Sertraline treatment of posttraumatic stress disorder: results of 24 weeks of open-label continuation treatment“. The Journal of Clinical Psychiatry 62 (5): S. 325–331; PMID 11411812.
  33. L. L. Davis, E. C. Frazier, R. B. Williford, J. M. Newell (2006). „Long-term pharmacotherapy for post-traumatic stress disorder“. CNS Drugs 20 (6): S. 465–476; PMID 16734498.
  34. J. Zohar, D. Amital, C. Miodownik, M. Kotler, A. Bleich, R. M. Lane, C. Austin (2002). „Double-blind placebo-controlled pilot study of sertraline in military veterans with posttraumatic stress disorder“. Journal of Clinical Psychopharmacology 22 (2): S. 190–195; PMID 11910265.
  35. M. J. Friedman, C. R. Marmar, D. G. Baker, C. R. Sikes, G. M. Farfel (2007): Randomized, double-blind comparison of sertraline and placebo for posttraumatic stress disorder in a Department of Veterans Affairs setting. The Journal of Clinical Psychiatry 68 (5): S. 711–720; PMID 17503980.
  36. Electronic Medicines Compendium: Sertraline 50 mg, 100 mg Tablets (Wockhardt UK Ltd.), Stand der Information: Sertraline 50 mg, 100 mg Tablets (Wockhardt UK Ltd)
  37. a b c d e f g h i j Zoloft®. Fachinformation. In: Arzneimittel-Kompendiums der Schweiz. Documed, 31. Oktober 2012, abgerufen am 25. Dezember 2013.
  38. A. Hostetter, J. C. Ritchie, Z. N. Stowe (2000): Amniotic fluid and umbilical cord blood concentrations of antidepressants in three women. Biol. Psychiatry 48 (10): S. 1032–1034; doi:10.1016/S0006-3223(00)00958-6; PMID 11082480.
  39. V. Endrick, Z. N. Stowe, L. L. Altshuler, S. Hwang, E. Lee, D. Haynes (2003). Placental passage of antidepressant medications. The American Journal of Psychiatry 160 (5): S. 993–996; PMID 12727706.
  40. a b Zoloft: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation) (PDF; 338 kB) im Anhang III des Befassungsverfahrens des CHMP zu Zoloft, 7. Mai 2009.
  41. Axel Kleemann, Jürgen Engel, Bernd Kutscher und Dietmar Reichert: Pharmaceutical Substances. 4. Auflage, 2 Bände, Thieme-Verlag, Stuttgart/New York 2001, ISBN 978-1-58890-031-9; seit 2003 online mit halbjährlichen Ergänzungen und Aktualisierungen.
  42. Fei Chen, Tianli Wang, Yanmei He, Ziyuan Ding, Zhiwei Li, Lijin Xu, und Qing-Hua Fan: Asymmetric Hydrogenation of N-Alkyl Ketimines with Phosphine-Free, Chiral, Cationic Ru-MsDPEN Catalysts, Chemistry – European Journal 17 (2011) S. 1109–1113, doi:10.1002/chem.201002846.
Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!