Zoltán von Halmay

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Zoltán von Halmay (1905)

Imre Zoltán von Halmay [ˈzoltaːn ˈhɒlmɒ.i] (* 18. Juni 1881 in Nagymagasfalu; † 20. Mai 1956 in Budapest) war ein ungarischer Schwimmer und Schwimmtrainer.

Dreimal startete Zoltán von Halmay, der üblicherweise ohne Beinarbeit schwamm, bei Olympischen Spielen: Bei den Olympischen Spielen 1900 i Paris errang er Silber über 200 Meter Freistilschwimmen und Bronze über 1000 Meter. 1904 in St. Louis gewann er über 50 Yards und 100 Yards Freistil jeweils die Goldmedaille und stellte dabei in beiden Fällen einen Olympischen Rekord auf. Vier Jahre später, bei den Olympischen Spielen 1908, errang er gemeinsam mit József Munk, Imre Zachár und Béla von Las-Torres die Silbermedaille im vier mal 200 Meter Freistil sowie im 100 Meter Freistil. Er nahm auch an den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen errang er eine Gold- sowie eine Silbermedaille.

Am 3. Dezember 1905 schwamm von Halmay in Wien eine Zeit von 1:05,8 Minuten über 100 Meter Freistil, die als Ausgangszeit für alle weiteren Rekorde gilt und fast drei Jahre lang Bestand hatte. Am 20. Juli 1908 schwamm der US-Amerikaner Charles Daniel bei den Spielen 1908 diese Strecke in 01:05,6 Minuten.

Nach seiner aktiven Zeit wurde von Halmay Schwimmtrainer. Im Jahr 1968 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.

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