Zouc

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Zouc (* 29. April 1950 in Saignelégier, Kanton Jura; eigentlich Isabelle von Allmen) ist eine Schweizer Schauspielerin und Kabarettistin.

Leben[Bearbeiten]

Im Alter von 14 Jahren spielte Zouc für ihre Freunde. Auf Anraten Coghufs hin nimmt sie Unterricht in klassischem Gesang und Musiklehre in Neuchatel. Dort lernt sie in den Cafés Studenten kennen, die ihre Impulsivität bändigen. Sie wird Teil eines Autorenkollektivs, mit dem sie das Stück allégria erarbeitet, und erscheint zum ersten Mal auf der Bühne.

1969 zieht sie nach Paris, wo sie für einige Monate Kurse am Theater von Tania Balachova besucht und im Theater „La Vieille Grille“ ihr erstes Soloprogramm auf die Bühne bringt. Der Maler Roger Montandon lädt sie ein, für ihn zu posieren und legt so den Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit. Von 1970 bis 1981 spielt Zouc ihr Stück einige hundert Mal, ist u.a. zu Gast im Cieux Colombier, im Théatre de la Ville, im Le Palace und im Bobino.

Währenddessen tritt Zouc durch die sich ergebenden Kontakte trat Zouc in Jeux de massacre von Eugène Ionesco, inszeniert von Jorge Lavelli, auf, sowie in Die Vögel von Aristophanes mit Musik von Antoine Duhamel in der Oper von Lyon. Sie spielt in Kinofilmen die weibliche Hauptrolle und arbeitet mit Michel Drach, William Klein, Serguei Bordrov und Jacques Dillon zusammen. In Monsieur Abel spielt sie 1983 den Gegenpart zu Pierre Dux.

1984 bringt sie in Zusammenarbeit mit Roger Montandon im Théatre de Paris ihr Stück Zouc à l’école des femmes auf die Bühne. 1987 ist sie mit einem neuen Programm im Le Bataclan zu sehen, das in Kollaboration mit Tara Depré entstanden ist. 1997 erlitt sie im Krankenhaus Marie Lannelongue in Pléssis-Robinson eine schwere Krankenhausinfektion durch multi-resistente Staphylococcus aureus Bakterien. Dank einer Behandlung im Pariser Krankenhaus Croix-Saint-Simon überlebte sie, blieb aber körperlich schwer beeinträchtigt und musste ihre Tätigkeit auf der Bühne beenden.

Sie führte dann Gespräche mit Claude Massot für die Sendung TV Dim-Dam-Dom (1972) und mit Daniel Jeannet für den Sender Radio Suisse Romande (1986).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]