Zsolt Durkó

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zsolt Durkó (* 10. April 1934 in Szeged; † 2. April 1997 in Budapest) war ein ungarischer Komponist.

Er war 1955 bis 1960 an der Musikhochschule von Budapest Schüler von Ferenc Farkas und studierte 1962-63 bei Goffredo Petrassi an der Accademie di Santa Cecilia in Rom. Mit seinen Episoden über das Thema BACH erhielt er 1963 den Großen Preis der Akademie. Seitdem lebte er als freischaffender Komponist in Budapest.

Durkó komponierte neben einer Oper Orchesterstücke, kammermusikalische Werke, Orgelstücke, Kantaten und ein Oratorium. Sein Werke wurden mit großem nationalem und internationalem Erfolg aufgeführt, und Durko erhielt u.a. den Erkel-Preis (1968 und 1975), den Kossuth-Preis (1978), den Béla-Bartók-Ditta-Pásztory-Preis (1985 und 1997) und den László-Lajtha-Preis (1997). Beim International Rostrum of Composers der UNESCO 1975 in Paris wurde er Distinguished Composition of the Year.

Werke[Bearbeiten]

  • Episoden auf das Thema B-A-C-H für Orchester
  • Organismen für Violine und Orchester
  • Fioriture für Orchester
  • Ungarische Rhapsodie für zwei Klarinetten und Orchester
  • Illustrationen für Violine und Kammerorchester
  • Ikonographien I für Orchester
  • Cantilene für Klavier und Orchester
  • Kammermusik für zwei Klaviere und elf Instrumente
  • 1. Streichquartett (1976)
  • Serenata für vier Harfen
  • Colloides für Kammerensemble
  • Feuermusik für Kammerensemble
  • Ikonographien II für zwei Bassviolen und Cembalo
  • Altamira, Kantate
  • Grabrede, Oratorium
  • Moses, Oper
  • Psicogramma für Klavier

Weblinks[Bearbeiten]