Zsuzsa Verőci

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ZsuZsa Veröci 1982 Dortmunf.jpg
Zsuzsa Verőci, Dortmund, 1982
Verband UngarnUngarn Ungarn
Geboren 19. Februar 1949
Budapest
Titel Schach-Großmeister der Frauen (1978)
Aktuelle Elo-Zahl 2253 (Mai 2013)
Beste Elo-Zahl 2415 (Januar 1987)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Zsuzsa Verőci (* 19. Februar 1949 in Budapest) ist eine ungarische Schachmeisterin.

Sie hat das Schachspiel von ihrem älteren Bruder gelernt und mit elf das erste Turnier gespielt.[1] Verőci erhielt im Jahr 1978 den Titel Schach-Großmeister der Frauen (WGM). Ihr Vorname wird in der langen Form Zsuzsanna geschrieben, der Nachname war nach dem Ehemann auch Verőci-Petronić (Veroci-Petronic), selten Petronić (Petronic).

Verőci gehörte zur erweiterten Frauenweltspitze, ihr bestes Ergebnis war der 2. Platz hinter Nana Iosseliani beim Interzonenturnier 1979 in Rio de Janeiro[2]. Im Achtelfinale des Kandidatenturniers hat sie 1980 in Donji Milanovac gegen Nana Iosseliani 3:6 verloren.[3]

Verőci siegte oder belegte vordere Plätze in mehreren Turnieren: 2. Platz beim Internationalen Damenschachturnier Dortmund 1982, 2. Platz bei einem Frauenturnier in Jajce (1983 und 1984), 3. Platz bei dem Zonenturnier in Balatonfüred (1987) und 1. Platz bei einem Frauenturnier in Belgrad (1989).[4]

Für Ungarn spielte sie bei den Schacholympiaden zehnmal: 1966, 1969, 1972, 1974, 1978, 1980, 1982, 1984, 1986 und 1992, wobei sie 86 Punkte aus 118 Partien erreicht hat. Sie hatte dabei eine Performance von 72,9 %. Sie hat dreimal die individuelle Silbermedaille und zweimal die Bronzemedaille erkämpft. Mit der Mannschaft hat sie viermal die Silbermedaille und zweimal die Bronzemedaille gewonnen.[5]

Verőci hatte ihre beste Elo-Zahl von 2415 im Januar 1987.[6] Sie ist seit 1995 auch internationale Schiedsrichterin. Als Hauptschiedsrichterin agierte sie beim Mitropa Cup 2007 und der Frauenweltmeisterschaft 2008.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Verőci Zsuzsa: A sakknak csak a szépségeit látom (ungarisch)
  2. Rio de Janeiro 1979 - Interzonal Feminino (portugiesisch)
  3. 1980-81 Candidates Matches
  4. ChessBase Megabase 2010
  5. Einsätze bei Schacholympiaden (englisch)
  6. Olimpbase Rating list (englisch)
  7. Arbiter history (englisch)