Zur Kenntnisnahme

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt den Geschäftsgangvermerk. Es gibt ein gleichnamiges Werk des deutschen Autors Michael Lentz.
Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Zur Kenntnisnahme (z.K.) bzw. Zur Kenntnis ist ein Geschäftsgangvermerk, der der Unterrichtung anderer Stellen und Sachbearbeiter über einen Vorgang dient. Diese nehmen den vorgelegten Entwurf zur Kenntnis und können so ggf. Stellung nehmen oder eigene Schritte einleiten.

Der Posteingang einer Behörde wird gemäß der dortigen Geschäftsordnung verteilt. Der jeweilige Empfänger der Schriftstücke dokumentiert seine Kenntnisnahme des Eingangs durch einen Schrägstrich,[1] dessen Farbe seine Stellung in der behördeninternen Hierarchie dokumentiert.[2]

Die Kenntnisgabe eines ausgehenden Schreibens der Behörde kann vor ("V") oder nach ("N") Abgang erfolgen.[3] Eine weitere Form ist die Kenntnisnahme nach Rückkehr.[4]

Die Kenntnisnahme ist keine Mitzeichnung. Der Kenntnisnehmende macht sich den Inhalt des zur Kenntnis genommenen Entwurfes nicht zu eigen.[5] Die Kenntnisnahme wird durch Namenszeichen des Kenntnisnehmenden und Datum dokumentiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. § 18 Abs. 2 Geschäftsordnung für Hauptzollämter und Zollfahndungsämter (HGO), § 9 Abs. 2 Geschäftsordnung für die Oberfinanzdirektionen (OFDGO)
  2. § 18 Abs. 1 HGO, § 9 Abs. 1 OFDGO
  3. § 18 Abs. 2 HGO, § 9 Abs. 2 OFDGO
  4. § 23 Abs. 2 HGO
  5. § 23 HGO, § 25 OFDGO