Einwanderung

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Migration aus der Perspektive des Landes, das Migranten aufnimmt. Der Artikel Migrationssoziologie befasst sich mit diesem Thema in größerer Allgemeinheit und verweist auf andere Artikel in diesem Themenkomplex, wie Asyl oder Arbeitsmigration. Zu den Filmen siehe die Begriffsklärung The Immigrant.
Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
Weltkarte mit farblich dargestelltem Immigrantenanteil pro Staat

Menschen, die einzeln oder in Gruppen ihre bisherigen Wohnorte verlassen, um sich an anderen Orten dauerhaft oder zumindest für längere Zeit niederzulassen, werden als Migranten bezeichnet. Pendler, Touristen und andere Kurzzeitaufenthalte fallen nicht unter die Definition von Migration, saisonale Arbeitsmigration wird manchmal mit einbezogen.

Überschreiten Menschen im Zuge ihrer Migration Ländergrenzen, werden sie aus der Perspektive des Landes, das sie betreten, Einwanderer oder Immigranten (von lat.: migrare, wandern) genannt. (Aus der Perspektive des Landes, das sie verlassen, heißen sie Auswanderer oder Emigranten.) Die Soziologie bezeichnet Immigration in der Regel als Zuwanderung (sowie Emigration entsprechend Abwanderung).

Weltweit wird die Anzahl der Immigranten auf 190 Millionen geschätzt (UN-Schätzung, 2005), das sind jedoch nur 3 % der Weltbevölkerung. Migration ist eine bedeutende Änderung im Leben eines Menschen und mit großen, zum Teil lebensbedrohlichen Risiken verbunden (siehe unerlaubte Migration), und zerreißt oft Familienverbände und soziale Strukturen. Deswegen findet Migration meist aufgrund von Ausnahmesituationen wie Krieg, Not oder Verfolgung statt, in einem vermutlich geringeren Anteil spielen Neugier und die Hoffnung auf ökonomische Verbesserung eine Rolle.

Das moderne Bild der Immigration steht in Beziehung zur Entstehung von Nationalstaaten und Nationalitäten sowie Pässen, Grenzen mit Grenzkontrollen und Staatsbürgerschaftsrecht.

In solchen Staaten haben Immigranten als Nicht-Staatsbürger im Verhältnis zu Staatsbürgern eingeschränkte Rechte, besonders das Recht auf Niederlassung wird zum Teil streng durch Immigrationsgesetze beschränkt (siehe auch Fremdenpolizei). Immigration ohne gesetzliche Erlaubnis oder Verstoß gegen die durch die Form der Aufenthaltserlaubnis gesetzten Grenzen – sogenannte illegale Immigration – kann strafbar sein und führt gewöhnlich zu Festnahme und Verurteilung und/oder zur Abschiebung durch Staatsorgane.

Immigranten unterscheiden sich von den Einwohnern eines Staates oft in mehreren Aspekten:

  • oft sprechen sie eine andere Sprache,
  • oft haben sie eine andere Kultur und/oder Religion,
  • oft haben sie eine andere Physiognomie.

Dies kann zu Problemen und Spannungen zwischen Immigranten und den alteingesessenen Landesbewohnern führen, abhängig auch von Kultur, Mentalität und Traditionen (z. B. Gastfreundschaft, Xenophobie), Wirtschaftslage bzw. -aussichten und vielen anderen Faktoren. Manchmal nehmen Immigranten und Einheimische den gleichen Spannungs- bzw. Problemfall sehr unterschiedlich wahr.

In vielen Ländern gibt es seit Jahrzehnten Debatten um Integration, Anpassung und Multikulturalität.

Statistiken[Bearbeiten]

Nach einem Bericht aus dem Jahr 2006[1] vom Generalsekretariat der Vereinten Nationen (UNO) über die weltweite Immigration und Entwicklung gibt es weltweit etwa 200 Millionen Einwanderer. Die UNO definiert einen internationalen Migranten als eine Person, die ihren Ort des gewöhnlichen Aufenthalts – verstanden als jener Ort, wo er oder sie die tägliche bzw. wöchentliche Ruhe- und Freizeit verbringt – verlässt und sich in einem anderen Ort in einem anderen Staat niederlässt, so dass dieser der neue Ort des gewöhnlichen Aufenthalts wird.

Nach dieser UNO-Definition ist der Prozentsatz der Immigranten bei ausgewählten Staaten (Stand 2013) der Folgende[2]:

Land % der Einwanderer
(2010)
Am meisten vertretenes Herkunftsland
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate 70 % Indien
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 44,5 % Portugal
SchweizSchweiz Schweiz 23 % Italien
AustralienAustralien Australien 22 % Vereinigtes Königreich
KanadaKanada Kanada 21 % China
SpanienSpanien Spanien 14 % Rumänien
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 13 % Mexiko
OsterreichÖsterreich Österreich 11,8 % Deutschland
BelgienBelgien Belgien 11,2 % Marokko
DeutschlandDeutschland Deutschland 9,4 % Türkei
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 7,7 % Irland
ItalienItalien Italien 7,4 % Rumänien
SchwedenSchweden Schweden 6,9 % Finnland
FrankreichFrankreich Frankreich 6,2 % Algerien
NiederlandeNiederlande Niederlande 4,3 % Türkei

Wanderungsbewegungen im 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

  • Das Ende der Kolonialzeit führte dazu, dass aus überseeischen Kolonien viele Menschen in die (Noch- oder Nicht-mehr-)Kolonialländer kamen, speziell in Metropolen wie London, Paris und Brüssel.
  • Der jahrzehntelange deutsche Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg führte dazu, dass – vor allem in Italien, Spanien und der Türkei – sogenannte Gastarbeiter angeworben wurden (Arbeitsmigration). Viele Gastarbeiter holten später ihre Familien nach, wodurch die Zahl der Immigranten weiter zunahm.
  • Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 kamen viele osteuropäische Migranten nach Westeuropa.
  • Nach der Kapitulation Südvietnams 1975 flüchteten in den 20 Jahren darauf über 1,6 Millionen Südvietnamesen auf Booten aus dem Land (sog. Boatpeople). Vielen von ihnen gelang es, direkt oder auf Zwischenstationen in ein westliches Land einzuwandern.
  • aus der zerfallenden bzw. zerfallenen Sowjetunion kamen Anfang der 1990er Jahre Spätaussiedler nach Deutschland.

Einwanderung in verschiedene Länder[Bearbeiten]

ausgewanderte deutsche Familie 1930 in den USA

Es gibt klassische Einwanderungsländer, vor allem die USA, Kanada, die Länder Südamerikas und Australien, in die ein großer Anteil der Bevölkerung erst in den letzten Jahrhunderten eingewandert ist und die bis heute relativ dünn besiedelt sind. Auch in Europa hat es seit jeher große Migrationsbewegungen gegeben, zum Beispiel zur Zeit der Völkerwanderung oder in nachkolonialer Zeit die Migration aus Nordafrika nach Frankreich (nachdem Frankreich 1962 den Algerienkrieg verloren hatte, gab es etwa 1,4 Millionen Pied-noirs; viele von ihnen siedelten 1962 oder bald darauf nach Frankreich um).

Andere globale Einwanderungsgebiete (vor allem Binnenmigration) sind die Ostregion Chinas um Shanghai, verschiedene Teile Indonesiens (Transmigrasi), die Kapregion Südafrikas, Israel (Zuwanderung v. a. russischer Juden), Saudi-Arabien und Russland (Rückwanderung ethnischer Russen aus GUS-Staaten).

Es gibt Länder, die Immigration nicht steuern (z. B. begrenzen) brauchen, da keine oder nur wenige Menschen ein Interesse daran haben, dort einzuwandern.

Siehe auch: Einwanderung in die USA, Einwanderung nach Brasilien, Einwandereranteile nach Ländern

Gesundheitsanforderungen bei Einwanderung[Bearbeiten]

Bestimmte Staaten verlangen, dass Einwanderer und ihre Familien vorgegebenen Gesundheitsanforderungen genügen, so etwa Neuseeland[3] und Australien.[4]

In Australien traf die Ablehnung des Antrags auf dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für einen deutschen Arzt, die aufgrund des Down-Syndroms seines 13-jährigen Sohnes mit zu erwartenden Kosten für das Gesundheitssystem begründet wurde, auf Empörung und Widerstand wegen Behindertendiskriminierung.[5][6]

Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Eine große Einwanderungswelle in die Bundesrepublik Deutschland setzte in den 1950er und 1960er-Jahren ein, als im Zuge des „Wirtschaftswunders“ Hunderttausende von Arbeitern vor allem aus den südlichen Ländern Europas (Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien, Türkei) als Gastarbeiter beschäftigt wurden (siehe hierzu auch „Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland“). 1973 wurde ein Anwerbestopp verhängt, die wichtigste Möglichkeit der Einwanderung war nun die Familienzusammenführung. Die nächsten Jahre waren geprägt von Bemühungen der Bundesregierungen von Helmut Schmidt und Helmut Kohl um Begrenzung der Zuwanderung oder Rückführung von ehemaligen Gastarbeitern in ihre Herkunftsländer, die aber nicht erfolgreich waren.

In den 1980er Jahren wurde die Debatte um Einwanderung vor allem durch teilweise sehr emotionale Auseinandersetzungen um das Asylrecht geprägt. Dessen aus historischen Gründen sehr großzügige Auslegung ermöglichte nicht nur politisch Verfolgten (etwa den vietnamesischen boat people, die heute oft als Beispiel für gelungene Integration von Zuwanderern gesehen werden), sondern auch „Wirtschaftsflüchtlingen“ die Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland, die ansonsten stark erschwert worden war. Zunehmende Fremdenfeindlichkeit, eine emotionalisierte Asyldebatte und eine Serie rassistischer Anschläge Anfang der 1990er Jahre führten 1992 schließlich zum so genannten Asylkompromiss, einer deutlichen Verschärfung des Asylrechts. Zu Beginn der 1990er Jahre kamen auch in größerer Zahl Einwanderer aus Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland: Einerseits Spätaussiedler, also Menschen „deutscher Volkszugehörigkeit“ oder deutscher Herkunft wie etwa die Russlanddeutschen, andererseits etwa 220.000 Kontingentflüchtlingejüdischer Nationalität“, die die seit der Zeit des Nationalsozialismus verwaisten jüdischen Gemeinden wiederbelebten und heute einen großen Teil der Juden in Deutschland ausmachen.

Die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts der rot-grünen Bundesregierung Gerhard Schröders aus dem Jahr 2000 kann als Zeichen dafür gelten, dass sich Deutschland als Einwanderungsland und als multikulturelle Gesellschaft zu verstehen begann. Im Gegensatz zur alten Version des Gesetzes aus dem Jahr 1913, das gemäß dem Ius sanguinis die deutsche Staatsangehörigkeit über die ethnische Herkunft bestimmte, nähert sich das neue Gesetz dem Normalfall westeuropäischer Einwanderungsgesellschaften, dem Ius soli und gibt in Deutschland geborenen Einwanderern der zweiten Generation die Möglichkeit der Einbürgerung (so genanntes „Optionsmodell“). Jedoch setzte, ähnlich wie in anderen westeuropäischen Staaten, in diesen Jahren auch eine Debatte um Integration und Integrationsdefizite vor allem muslimischer Einwanderer ein.

Aus der Sicht des Jahres 2015 bilanziert der „Spiegel“ die typische Haltung Deutscher zum Thema Einwanderung. Er kommt zu dem Schluss, dass die entscheidende Frage sei, „wie viel Diversität die deutsche Gesellschaft am Ende wirklich“ aushalte.[7] Die „Spiegel“-Autoren stellen außerdem fest: „Einwanderer werden in Deutschland weiterhin entweder als Armutsmigranten abgetan oder gefürchtet oder von der Wirtschaft als schnelle, billige Lückenfüller für den Arbeiter- und Fachkräftemangel missverstanden. Viel Gutes kann aus solchen verkürzten Blickweisen nicht folgen.“[8]

Tatsächlich trifft der Topos vom schlecht qualifizierten Zuwanderer heute (2015) nur noch bedingt zu. Die neueste Generation der Zuwanderer nach Deutschland ist zurzeit durchschnittlich wesentlich besser qualifiziert als Deutsche.[9] Eine wichtige Rolle spielt hierbei die hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen Staaten der Europäischen Union, von der auch viele Hochqualifizierte betroffen sind. Im Januar 2014 stellte Werner Eichhorst, Direktor für Europäische Arbeitsmarktpolitik am „Institut für die Zukunft der Arbeit (IZA)“ fest: „Es gibt keine Anzeichen für eine Zuwanderung in Arbeitslosigkeit oder Armut. Die Arbeitssuchenden, die kommen, finden in der Regel Jobs, ohne einheimische Arbeitskräfte zu verdrängen.“[10]

Statistik[Bearbeiten]

Ende 2011 lebten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 6,93 Millionen[11] Ausländer, d. h. Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Etwa jeder fünfte der 6,93 Millionen Nicht-Deutschen ist in der Bundesrepublik geboren. Die Zuwanderer leben im Durchschnitt seit fast 19 Jahren in Deutschland.[12] Insgesamt hatten 2009 etwa 15,7 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund, d.h. sie sind nach 1950 in die Bundesrepublik eingewandert oder stammen ganz oder teilweise von diesen Einwanderern ab.[13][14] Im Jahr 2006 lebten etwa 15,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, von denen viele allerdings auch von deutschen Vorfahren abstammen. Bei der Auswertung von Statistiken ist außerdem zu berücksichtigen, dass Migranten, die die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen, vom Zeitpunkt der Einbürgerung an nicht mehr als „Ausländer“ gezählt werden.

2009 wanderten 606.000 Menschen mit ausländischem Pass nach Deutschland ein und 579.000 ohne deutsche Staatsangehörigkeit aus. Das entspricht einem Überhang von etwa 27.000 Zuwanderungen.[15] 2011 zogen 958.000 Menschen nach Deutschland zu. 2014 hielten sich in Deutschland 629.000 registrierte Flüchtlinge auf (130.000 mehr als 2013), von denen 338.000 als solche anerkannt sind. Die übrigen registrierten Flüchtlinge sind Asylbewerber und Geduldete.[16]

Befürwortern einer Verstärkung der Zuwanderung wird oftmals entgegengehalten, dass diese in vielen Fällen zu einer „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ führe.[17][18]

Laut einer Analyse der Stiftung Marktwirtschaft aus dem Jahr 2009 zahlten die meisten Ausländer in Deutschland aufgrund ihres im Vergleich zu deutschen Beschäftigten schlechten Qualifikations- und Lohnniveaus im Laufe ihres Lebens in Deutschland weniger Steuern und Abgaben, als sie an Leistungen erhielten. Der überwiegende Anteil der Einwanderung nach Deutschland nach 1973 (dem Jahr des Anwerbestopps von Gastarbeitern), die sich vor allem über die Familienzusammenführung vollzogen habe, sei in das deutsche Sozialsystem erfolgt: Obgleich die Zahl der Ausländer bis zum Jahr 2000 auf 7,5 Millionen Menschen stieg, stagnierte der Anteil der Erwerbstätigen unter den Ausländern bei rund 2 Millionen.[19][20]

Eine solche Sichtweise berücksichtigt nicht, dass am Ende der Anwerbephase die ausländische Bevölkerung im Wesentlichen aus jungen, zumeist männlichen, erwerbstätigen Personen bestand, die angeworben worden waren. Im Jahr 1974 lag die Erwerbsquote der ausländischen Bevölkerung bei 61,5 %, derjenige der Deutschen nur bei 42,7 %. Heute dagegen kann man - bedingt durch den Familiennachzug und die Differenzierung der Zuwanderung nach dem Anwerbestop (z. B. Arbeitsmigration, Familiennachzug, Flüchtlinge, jüdische Kontingentflüchtlinge) - von einer Normalisierung sprechen: Bei Deutschen wie bei Ausländern lag die Erwerbsquote im Jahr 2001 bei 49,1 % (Deutsche) bzw. 50,9 % (Ausländer), auch die Alters- und Geschlechtstruktur hat sich angeglichen. Die Zuwanderung hat also nicht „in die Sozialsysteme“ stattgefunden, sondern war - vereinfacht gesagt - eine Zuwanderung von Familien zu ihren erwerbstätigen Ehegatten.[21]

Nach Berechnungen des „Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)aus dem Jahr 2014 zahlt jeder Ausländer in Deutschland pro Jahr durchschnittlich 3300 € mehr Steuern und Sozialabgaben, als er an staatlichen Leistungen erhält. Das Plus pro Kopf ist demnach in den vergangenen zehn Jahren um über die Hälfte gestiegen. Durchschnittlich überweise jeder Mensch ohne deutschen Pass in seinem Leben 22.300 Euro mehr an den Staat, als er an Transfers erhalte. In Summe profitiere der Sozialstaat in einer Größenordnung von 147,9 Milliarden Euro von den bereits heute in Deutschland lebenden Ausländern. Jeder Bürger könnte dem ZEW zufolge um mehr als 400 Euro jährlich fiskalisch entlastet werden, wenn künftig pro Jahr mindestens 200.000 Zuwanderer nach Deutschland kämen und 30 Prozent von ihnen hoch und weitere 50 Prozent mittel qualifiziert wären.[22]

Das ZEW stellt in der oben erwähnten Studie allerdings einschränkend fest, dass Kinder ausländischer Eltern, die 2012 in Deutschland geboren wurden, per saldo den deutschen Staat über den gesamten Lebenszyklus hinweg durchschnittlich ca. 44.000 Euro mehr an Transferzahlungen kosten werden, als sie an Steuern und Sozialbeiträgen zahlen, wenn sie durchschnittlich keine deutlich besseren Qualifikationen erwerben als ihre Eltern.[23] Um zu erreichen, dass Zuwanderer der zweiten Generation das durchschnittliche Qualifikationsniveau der deutschen Bevölkerung erreichen, seien intensivere staatliche Anstrengungen nötig. Zudem würde die gezieltere Steuerung der Zuwanderung „Deutschlands demografische Probleme deutlich entschärfen“, die dazu beitragen müsste, dass Ausländer aufgrund ihrer im Durchschnitt relativ geringen Qualifikation in ihrer aktiven Phase zwischen 20 und 60 Jahren deutlich weniger an Steuern und Abgaben als Deutsche zahlen[24] und so verstärkt dem Risiko ausgesetzt sind, im Alter aufgrund ihrer Altersarmut auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen zu sein. Per saldo würde es aber ausreichen, wenn 30 Prozent der Kinder ausländischer Eltern, die 2012 in Deutschland geboren wurden, das für Deutsche typische Durchschnitts-Lebenseinkommen erzielen würden (unter der Annahme, dass die übrigen 70 Prozent kein höheres Lebenseinkommen erzielen als ihre Eltern), damit durch diesen Jahrgang von Menschen mit Migrationshintergrund der deutschen Volkswirtschaft durch seinen Daueraufenthalt in Deutschland kein Schaden entsteht.

Herkunftsländer[Bearbeiten]

2012 leben 10,7 Millionen Menschen aus 194 Ländern in Deutschland, die Mehrheit (7,4 Millionen) davon kommt aus Europa.[25]

Wichtigstes Herkunftsland ist nach wie vor die Türkei, gefolgt von Italien und Polen. Fast jeder vierte Ausländer in Deutschland stammt aus der Türkei. Zugleich sinkt die Zahl der Türken in Deutschland seit dem Höchststand vor zwölf Jahren ständig – von damals 2,1 Millionen auf inzwischen 1,6 Millionen. Als Gründe nennen die Statistiker neben Einbürgerungen und Sterbefällen auch Rückkehrer.

Mehr als jeder dritte (36 Prozent) Ausländer in Deutschland stammt aus einem der 28 EU-Mitgliedsstaaten. Die Zahl der Europäer nahm mit 75.400 (plus 3,2 Prozent) innerhalb eines Jahres auch besonders stark zu. Als Hauptursache nennen die Statistiker Zuwanderung. Den größten Zuwachs gab es mit 21.600 Menschen bei Rumänen, gefolgt von Polen und Bulgaren. 2012 kamen rund 71.000 Bulgaren und Rumänen nach Deutschland.[26] Prozentual gesehen war der Anstieg aus Lettland, Bulgarien und Rumänien am höchsten. Griechenland ist der einzige EU-Mitgliedsstaat, aus dem nennenswert weniger Menschen in Deutschland lebten als im Vorjahr (minus 1400).

Siehe auch: Türken in Deutschland, Italiener in Deutschland, Kroaten in Deutschland, Polen in Deutschland, Araber in Deutschland, Albaner in Deutschland, Iraker in Deutschland, Iraner in Deutschland.

Einwanderungspolitik[Bearbeiten]

Lange Zeit waren viele Migrationsexperten der Meinung, dass die seinerzeitige Einwanderungspolitik Deutschlands mit der anderer Staaten nicht konkurrenzfähig sei, so dass in der Tendenz überwiegend Geringqualifizierte nach Deutschland einwanderten. Es fehle ein selektives Modell, wie das in Kanada, Australien und dem Vereinigten Königreich übliche Punktesystem, das dort zur verstärkten Einwanderung von Fachkräften führt.[27]

Rechtlicher Status in Deutschland[Bearbeiten]

Das deutsche Einwanderungsrecht unterliegt gewissen Bindungen durch die Vorschriften der Europäischen Union über den Freien Personenverkehr.

In Deutschland lassen sich Einwanderer in folgende Gruppen unterteilen:

  • Spätaussiedler, mithin deutsche Volkszugehörige aus deutschen Siedlungsgebieten in Osteuropa, insbesondere aus den heute zu Polen und Russland gehörenden Gebieten (Einwanderungsregelung gemäß Bundesvertriebenen- und -flüchtlingsgesetz (BVFG) von 1953 sowie Aussiedleraufnahmegesetz (AAG) von 1990),
  • Unionsbürger und Angehörige der übrigen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und ihre Familienangehörigen (auch aus Nicht-EWR-Staaten); diese genießen das Recht auf Freizügigkeit nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU, ähnliches gilt für Schweizer Bürger nach dem Freizügigkeitsabkommen EG-Schweiz,
  • Arbeitsmigranten aus Drittstaaten (Nicht-EU-Ländern); diese können nach dem Aufenthaltsgesetz als Arbeitnehmer oder Selbstständige einreisen und sich in Deutschland aufhalten; der Zuzug zur Arbeitsmigration ist jedoch stark eingeschränkt,
  • Familienangehörige Deutscher und hier lebender Ausländer, insbesondere Ehepartner und minderjährige Kinder; diese können ggf. nach dem Aufenthaltsgesetz ein Nachzugsrecht erhalten,
  • Studenten; diese können ggf. nach dem Aufenthaltsgesetz ein Aufenthaltsrecht zu Studienzwecken erhalten,
  • Asylsuchende; diese können nach Artikel 16a Grundgesetz und dem Asylverfahrensgesetz einen Flüchtlingsstatus, die Asylberechtigung oder die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, beantragen,
  • Personen, die aus humanitären, politischen oder völkerrechtlichen Gründen ein Aufenthaltsrecht nach dem Aufenthaltsgesetz oder nach Vereinbarungen der IMK (ministerielle Erlasse) erhalten (zumeist ohne Rechtsanspruch); darunter fielen bisher z. B. Bürgerkriegsflüchtlinge,
  • Kontingentflüchtlinge; dieser Personenkreis konnte von 1991 bis 2004 überwiegend aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland aufgenommen werden,
  • Illegale Einwanderer, die keinen regulären Status nach dem Ausländerrecht besitzen.

Die Einwanderung von Menschen nach Deutschland, und auch die transnationale Migration, betrifft nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Familien: im Zuwanderungsgesetz ist z. B. das Nachzugsalter von Familienangehörigen von Zuwanderern geregelt.

Deshalb wird Immigration im 9. Familienbericht der Bundesregierung „Familien ausländischer Herkunft – Leistungen – Belastungen – Herausforderungen“, 2000, als Familienprojekt bezeichnet, das generationsübergreifend stattfindet und nicht in einer Generation abgeschlossen ist. U. a. durch diesen Bericht des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus dem Jahr 2000 ist klargestellt, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Einwanderungsland ist und dass die Integration der Immigranten durch den zeitlich nahen Nachzug der Familienmitglieder gefördert und stabilisiert wird.

Immigranten haben die unterschiedlichsten Migrations- oder Fluchtgründe, und unterscheiden sich etwa in der Absicht, kurz oder länger in Deutschland zu bleiben oder nur durchzuwandern.

Seit 1996 gibt es eine Statistik zum Familiennachzug. Diese weist eine Größenordnung von 55.000 bis 63.000 Familienangehörige im Jahr aus. Zwei Drittel des Familiennachzugs sind Ehepartner und etwa ein Drittel sind Kinder (20.000). Verglichen mit der Zahl der primären Immigranten von 649.249 Personen addiert sich die Anzahl eines Zehntels dieser Anzahl durch Familiennachwanderung.

„Integrationspolitik muss verstärkt die ‚ganze Familie‛ in den Blick nehmen und diese Perspektive zumindest ergänzend und verstärkend neben die ‚Familienmitglieder-Zielgruppenorientierung‘ setzen, die heute vor allem in der Form von Kinder-, Jugend- und Mädchenprojekten umgesetzt wird,“ heißt es im von Wolfgang Erler und Monika Jaeckel erstellten Zwischenbericht zum dji-Projekt („Der soziale Nahraum in seiner Integrationsfunktion für Familien ausländischer Herkunft“), weil die Familien von Immigranten auch einen Lebensraum darstellen, der einer Integration entgegenwirken kann, da sich der Spracherwerb und die Überwindung der kulturellen Fremdheit verzögern können.

Einwanderung in die Schweiz[Bearbeiten]

Siehe auch: Einwanderung aus Afrika in die Schweiz, Einwanderung aus Deutschland in die Schweiz, Einwanderung aus Italien in die Schweiz

In der Schweiz wurde eine Volksinitiative zur Beschränkung der Zuwanderung am 9. Februar 2014 angenommen.

Einwanderung nach Frankreich[Bearbeiten]

Frankreich besitzt eine lange Zuwanderungsgeschichte: Schon im 19. Jahrhundert wurden Einwanderer aufgenommen, da es im Zuge des Industrialisierungsprozesses, bei gleichzeitig sinkenden Geburtenraten, zu einem Mangel an Arbeitskräften gekommen war. Damit stellte Frankreich in dieser Phase eine Ausnahme in Westeuropa dar. Die meisten anderen Industriestaaten, darunter auch Deutschland, hatten höhere Geburtenraten und waren hauptsächlich Auswanderungsländer. Durch den Rückgang der Bevölkerung infolge der Kriege 1870/71 und 1914–1918 verschärfte sich der Arbeitskräftemangel. Um diesen zu beseitigen, schloss Frankreich Anwerbeabkommen mit Italien (1904, 1906, 1919), Belgien (1906), Polen (1906) und der Tschechoslowakei (1920). Zu Beginn der 1930er Jahre war Frankreich – gemessen an absoluten Zahlen – nach den USA das zweitwichtigste Einwanderungsland der Welt. Damals lebten etwa 2,7 Mio. Einwanderer in Frankreich (6,6 % der Gesamtbevölkerung). Außerdem kamen politische Flüchtlinge nach Frankreich, etwa "weiße" Russen nach der Oktoberrevolution, Armenier und anderen orientalische Christen aus dem Osmanischen Reich nach dem Völkermord von 1915, Italiener nach der Machtübernahme der Faschisten oder Spanier nach dem Spanischen Bürgerkrieg und dem Sieg der Nationalisten Francos. Schon damals war die Einwanderung ein häufig debattiertes und politisch brisantes Thema. Schließlich erließ die Regierung einen Anwerbestopp und versuchte, jede weitere Einwanderung zu verhindern, politische Flüchtlinge aus Spanien wurden etwa in Lagern festgehalten, die später auch vom Vichy-Regime genutzt wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und während des Wirtschaftsaufschwungs der 1950er und 1960er Jahre (les trentes glorieuses) warb Frankreich erneut Arbeitskräfte vor allem aus Italien, Portugal und Spanien an, ähnlich den Gastarbeitern in Westdeutschland. Im Zusammenhang mit der Unabhängigkeit Algeriens 1962 kam es zu einer umfangreichen Wanderungswelle französischer Siedler (pieds-noirs) und pro-französischer Algerier (Harkis) nach Frankreich. In der Wirtschaftskrise der frühen 1970er Jahre folgte Frankreich dem Vorbild anderer europäischer Länder und stellte 1974 alle Anwerbeprogramme für ausländische Arbeitskräfte ein. Dies führte jedoch nicht zu einer Rückkehr der Einwanderer bzw. einem Rückgang der Einwanderung. Viele Einwanderer blieben in Frankreich und holten ihre Familien nach. Die Familienzusammenführung ist seitdem die zahlenmäßig wichtigste Form der Zuwanderung. Gleichzeitig verstärkte sich die Einwanderung aus den ehemaligen Kolonien infolge der Entkolonialisierung: Es kamen nun Einwanderer von den Antillen, aus dem Maghreb, Schwarzafrika und in geringerem Maße aus Südostasien (Indochina).

In den 1980er Jahren entwickelte sich als Reaktion auf verbreiteten Rassismus eine Art Bürgerrechtsbewegung der maghrebinischen Einwanderer, die sich nun selbst als beurs bezeichneten, ein Slangwort für arabe (Araber), es entstanden Organisationen wie SOS Racisme. Die Idee eines multikulturellen Frankreich, einer société métissé, wurde nun von der politischen Linken besonders betont.

In den frühen 1990er Jahren änderte sich die Tendenz der Politik, der konservative Innenminister Charles Pasqua verfolgte das Ziel einer Null-Einwanderungs-Politik (immigration zéro). Zahlreiche Regelungen wurden dabei verschärft. So wurde z. B. die Wartezeit für Familienzusammenführungen von einem auf zwei Jahre verlängert, und ausländischen Absolventen französischer Universitäten war es untersagt, eine Arbeit in Frankreich anzunehmen. Die Einführung der so genannten „Pasqua- Gesetze“ war jedoch heftig umstritten. Die Proteste fanden ihren Höhepunkt 1996 in der Besetzung einer Kirche in Paris durch Afrikaner und Chinesen, die lange Jahre ohne Aufenthaltsstatus in Frankreich gelebt hatten und auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen wollten. Tausende von Menschen unterstützten die Protestaktionen der sans papiers, wie man in Frankreich illegale Einwanderer nennt. Unter dem sozialistischen Premierminister Lionel Jospin wurden ab 1997 viele der restriktiven Regelungen zurückgenommen oder abgeschwächt. Zudem wurde ein spezieller Einwanderungsstatus für hochqualifizierte Arbeitnehmer, Wissenschaftler und Künstler geschaffen. Im Jahr 1997 wurde außerdem ein Legalisierungsprogramm für Ausländer aufgelegt, die sich ohne entsprechende Erlaubnis im Land aufhielten. Seit dem erneuten Regierungswechsel im Jahr 2002 und seit der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy 2007 ist eine Rückkehr zu einer restriktiveren Einwanderungspolitik zu beobachten.

Heute wohnen viele Immigranten in großen, ab den 1970er Jahren entstandenen Neubausiedlungen (Banlieue) am Rand der Großstädte. Die Integration der Einwanderer, von denen eine Mehrheit die französische Staatsbürgerschaft besitzt, ist nur sehr unvollständig gelungen. Traditionell verfolgte Frankreich eine Politik der Assimilation der Einwanderer, so dass frühere Einwanderergruppen nach einiger Zeit vollständig in der französischen Gesellschaft aufgingen und bei ihren Nachkommen ihre Herkunft nur durch ihre italienischen, spanischen oder polnischen Namen erkennbar ist. Dies stieß nun auf seine Grenzen, da vor allem muslimische Zuwanderer auf ihrer kulturellen Eigenständigkeit bestehen. Gerade die Religion stellt in Frankreich, das eine streng laizistische Politik verfolgt, eine häufige Konfliktursache dar. In den Großstädten haben ganze Stadtviertel einen orientalischen oder afrikanischen Charakter angenommen, oft wird in diesem Zusammenhang von Ghettoisierung gesprochen. Diese „Maghrebisierung“ schürt Überfremdungsängste und Rassismus in der Mehrheitsgesellschaft. Konflikte mit Polizisten sowie deutliche soziale und wirtschaftliche Benachteiligung ließen das Konfliktpotenzial wachsen und führten immer wieder zu offenen Gewaltausbrüchen, etwa im November 2005. Auch hat die Zahl rassistischer Übergriffe auf islamische und jüdische Einrichtungen – Frankreich hat mit 6 Millionen Muslimen und 600.000 Juden sowohl die größte muslimische als auch die größte jüdische Gemeinde Europas – deutlich zugenommen, Antisemitismus ist auch unter muslimischen Jugendlichen sehr verbreitet.

Die Nationalversammlung stimmte am 12. Oktober 2010 einem verschärften Einwanderungsgesetz zu, welches den Entzug der Staatsbürgerschaft für Einwanderer bei schweren Angriffen auf Amtspersonen ebenso wie eine leichtere Ausweisung von EU-Bürgern in bestimmten Fällen vorsieht.[28] In den Worten der taz dürfte Frankreich dann „über die schärfsten Gesetze gegen EU-Bürger innerhalb der Union verfügen“.[29] Diese zielen vor allem auf Romafamilie aus Rumänien und Bulgarien, die als potenzielle Ruhestörer und Kriminelle wahrgenommen werden.

Der Wahrnehmung von Emigration als Problem steht aber auch ein wachsendes Bewusstsein gegenüber, dass Einwanderung eine Bereicherung der französischen Gesellschaft darstellt. Das 2007 in Paris eröffnete Museums der Geschichte der Einwanderung (Cité nationale de l’histoire de l’immigration) deutet in diese Richtung. Ziel des Projekts ist es zum einen, die Geschichte der Einwanderung nach Frankreich darzustellen. Darüber hinaus soll das Museum auch dazu beitragen, einen Wandel im Umgang mit Zuwanderung zu erreichen: Migration soll unter Betonung ihrer positiven Aspekte immer mehr als Normalität betrachtet werden.

Einwanderung nach Südafrika[Bearbeiten]

Das Staatsgebiet des heutigen Südafrikas war und ist das Zielgebiet für Migranten aus unterschiedlichen Herkunftsregionen. Zu den größten Einwanderungsgruppen im Verlaufe mehrerer Jahrhunderte gehören Bantuvölker, Europäer (Buren, Engländer, Deutsche) und Indischstämmige.

Einwanderung nach Israel[Bearbeiten]

→ siehe Alija

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Einwanderung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Studien[Bearbeiten]

Österreich

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht vom Generalsekretariat über die internationale Immigration und Entwicklung, Vereinte Nationen, 2006
  2. Europäische Union: Anteil ausländischer Staatsangehöriger an der Gesamtbevölkerung in den Mitgliedsstaaten im Jahr 2013
  3. Working-Holiday-Visum für Neuseeland
  4. Health Requirements for Visa Applicants
  5. Behinderte unerwünscht, sueddeutsche.de, 31. Oktober 2008
  6. Australien will keine behinderten Kinder einbürgern, www.welt.de, 31. Oktober 2008
  7. 2030. Es kommen härtere Jahre. In: Der Spiegel, Heft 12/2015. 14. März 2015. S. 25
  8. 2030. Es kommen härtere Jahre. In: Der Spiegel, Heft 12/2015. 14. März 2015. S. 27
  9. Neue Zuwanderer oft besser ausgebildet als Deutsche. Handelsblatt. 24. Mai 2013
  10. Tobias Kaiser: Arbeitslose aus ganz Europa kommen nach Deutschland. In: Die Welt. 8. Januar 2014
  11. Ausländische Bevölkerung, Statistisches Bundesamt, abgerufen am 10. April 2012
  12. Tagesschau: Rund 6,75 Millionen Ausländer leben in Deutschland (Memento vom 1. April 2011 im Internet Archive)
  13. http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/69050/16-millionen-migranten-in-deutschland-16-07-2010
  14. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/MigrationIntegration/MigrationIntegration.html Statistisches Bundesamt
  15. Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 185 vom 26. Mai 2010
  16. 630.000 Flüchtlinge in Deutschland. Deutsche Welle. 15. Februar 2015
  17. „Sozialsysteme sind kein Selbstbedienungsladen“. In: Handelsblatt. 10. Januar 2014
  18. Mira Gajevic: Keine Belege für Einfall ins Sozialsystem. In: Frankfurter Rundschau. 9. April 2014
  19.  Christopher Caldwell: Einwanderung in die Sozialsysteme. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 8. Dezember 2009.
  20.  Uwe Schünemann: Denkfabrik: Zuwanderung darf Sozialsysteme nicht belasten. In: Wirtschaftswoche. 16. Oktober 2010
  21. Die Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen: „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ - eine Milchmädchenrechnung. S. 2
  22. Zuwanderung entlastet deutschen Sozialstaat. Die Zeit. 27. November 2014
  23. Dorothea Siems: Nur gut gebildete Migranten stützen Sozialkassen. Die Welt. 27. November 2014
  24.  Dorothea Siems: Staat müsste vier Billionen Euro für die Zukunft zurücklegen. In: Die Welt. 11. Juli 2008
  25. Pressemitteilung Bundesamt für Statistik
  26. El-Sharif, Y. (2013) Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Spiegel Online
  27. Vorbild Kanada: Deutschland soll bei Einwanderung Punkte einführen, Die Welt, 23. November 2012
  28. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFranzösisches Parlament stimmt verschärftem Einwanderungsgesetz zu. www.swissinfo.de, 12. Oktober 2010, abgerufen am 12. Oktober 2010.
  29. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDiskriminierung jetzt per Gesetz. taz.de, 28. September 2010, abgerufen am 12. Oktober 2010.