Zwölf Stämme (Glaubensgemeinschaft)

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Die Zwölf Stämme (engl.: The Twelve Tribes; früher auch The Vine Christian Community Church, Northeast Kingdom Community Church, Messianic Communities, The Community Apostolic Order genannt) wurden Anfang der 1970er Jahre von Elbert Eugene Spriggs (auch Gene Spriggs und − innerhalb der Glaubensgemeinschaft − Yoneq genannt) gegründet.

Die Zwölf Stämme sehen sich als bibeltreu und in der Tradition des Urchristentums, insbesondere der Jerusalemer Urgemeinde und der von ihr praktizierten Gütergemeinschaft. Sie dürfen nicht mit der gleichnamigen, von Vernon Carrington begründeten Bewegung innerhalb der Rastafari verwechselt werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Zeremonieller Tanz bei einer Hochzeit

Als Gründer der Zwölf Stämme gilt der Amerikaner Elbert Eugene Spriggs, ein ehemaliger Pädagoge und Anhänger der Jesus-People-Bewegung, der in den frühen 1970er Jahren in Chattanooga (Tennessee) Jugendliche und junge Erwachsene in einer sogenannten Light Brigade um sich sammelte.[1] Die schnell wachsende Bewegung ging in den Folgejahren immer stärker in die Isolation. Die Zusammenarbeit mit den traditionellen christlichen Kirchen Chattanoogas wurde aufgekündigt. 1978 erwarb die Light Brigade in Island Pond, einem Dorf im Neuenglandstaat Vermont, ein eigenes Domizil und nannte sich fortan Northeast Kingdom Community Church. Eine erste polizeiliche Aktion gegen die Glaubensgemeinschaft, bei der 112 Kinder in staatliche Obhut genommen wurden, erfolgte 1984. Die Anklage, die auf Kindesmisshandlung und Missbrauch lautete, wurde allerdings kurze Zeit später wegen Mangel an Beweisen aufgehoben.

In den 1980er Jahren verzog Spriggs nach Südfrankreich, wo er die Communauté de Sus (auch Tabitha's Place genannt), den europäischen Zweig der Zwölf Stämme, gründete. Waren es 1990 nur 48 Personen, die bei den Behörden als Bewohner der Communauté gemeldet waren, so waren es nach drei Jahren schon mehr als doppelt so viele. 1994 entstand in Pennigbüttel bei Osterholz-Scharmbeck die erste deutsche Filiale dieser Bewegung. Dort hatte eines der Mitglieder ein größeres Anwesen geerbt und der Gemeinschaft als Wohnsitz geschenkt. Da die Eltern der Pennigbütteler Filiale es ablehnten, ihre Kinder in einer öffentlichen Schule unterrichten zu lassen, kam es zu einem ersten Konflikt mit den deutschen Behörden. In dessen Folge wurden Bußgelder und, nachdem diese nicht bezahlt worden waren, eine zweitägige Beugehaft verhängt. Diese behördlichen Maßnahmen konnten aber den Widerstand der Gemeinschaft, die ihre Kinder nach einem Home-Schooling-Programm unterrichteten, nicht brechen.

1995 wurde von Osterholz-Scharmbeck aus mit dem Aufbau einer weiteren Gemeinschaft im baden-württembergischen Dorf Stödtlen-Oberbronnen begonnen. 1998 lebten dort sieben Familien. Auch hier kam es wegen der Schulverweigerung zu Konflikten mit den zuständigen Behörden. 1997 verstarb in der Communauté de Sus ein 19 Monate alter Junge. Er war in Stödtlen-Oberbronnen geboren worden und von Geburt an schwer herzkrank. Die deutsche Justiz erhob gegen die Eltern den Vorwurf, sie hätten dem Kind keine ausreichende medizinische Versorgung zukommen lassen, und ordnete eine Untersuchungshaft an. Erst nach 18 Monaten wurden die Eltern im Herbst 1998 unter strengen Auflagen entlassen.

Im Jahr 2001 übersiedelten die Gemeinschaften in Pennigbüttel und Stödtlen nach Bayern. Sitz der Gemeinschaft wurde das Gut Klosterzimmern, das sie von der Wallersteiner Fürstenfamilie erworben hatte. Von diesem Stützpunkt aus entstanden in den Folgejahren weitere Filialen in Kalbe und in Wörnitz.

Lebensweise[Bearbeiten]

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Die Zwölf Stämme leben und arbeiten zusammen in Kommunen. Diese sind streng hierarchisch gegliedert. Die männlichen Mitglieder werden „Brüder“, die weiblichen „Schwestern“ genannt. Letztere sind Ersteren untertan.

Der Tagesablauf ist streng reguliert und beginnt mit einem gemeinschaftlichen Morgentreffen. Männer tragen in aller Regel Bärte und langes Haar. Dies wird biblisch und aus der Tradition des Judentums heraus begründet. Frauen tragen weite Hosen, Röcke oder Kleider. Ihre Kleidung ist nach ihrer Aussage sittlich. Die „Brüder“ und „Schwestern“ müssen hart und lange arbeiten, bekommen keinen Lohn und verzichten auf persönliches Eigentum. Krankenversicherung wird wie jede staatliche Sozialleistung abgelehnt.

Konflikt mit dem deutschen Staat wegen Schulpflicht[Bearbeiten]

Die Kinder der Gemeinschaft sollen „unbeeinflusst von modernen Strömungen“ streng nach biblischen Grundsätzen aufwachsen. Der staatliche Schulunterricht wird unter anderem wegen des Sexualkundeunterrichts und der Vermittlung der Evolutionslehre abgelehnt. Sexualkunde wird vorwiegend aus moralisch-pädagogischen Gründen abgelehnt; die Evolutionstheorie wird als Widerspruch zur biblischen Schöpfungsaussage interpretiert und deshalb abgelehnt (siehe auch Kreationismus). Stattdessen wurden die Kinder in der Gemeinschaft selbst unterrichtet.

Damit geriet die Gruppe in Konflikt mit der staatlichen Schulpflicht. Im Winter 2003 kam es zu ersten Verfahren und Einsätzen gegen die Gruppe in Deutschland, die ihre Kinder von der Schule abgemeldet hatte. Alle Verfahren gingen jeweils mit Entscheidungen gegen den Heimunterricht aus. Es wurden Buß- und Zwangsgelder von über 130.000 Euro gegen die Glaubensgemeinschaft verhängt, jedoch nie bezahlt. Die Anfechtungsklagen wurden vom Gericht abgewiesen.

Im Oktober 2004 eskalierte dieser Streit: Nachdem die Erziehungsberechtigten wiederholt eine Aufforderung des Schulamts im Landkreis Donau-Ries, ihre Kinder in die staatliche Schule zu schicken, ignoriert hatten, wurden mehrere Väter in Erzwingungshaft genommen. Es gab Versuche, den Konflikt mit den Behörden zu bereinigen. Im Gespräch mit dem bayerischen Kultusministerium wurde zum Beispiel der Besuch eines Schulpsychologen in Erwägung gezogen, um einen Eindruck vom Leistungsstand der Kinder zu erhalten. Eine Zeit lang durften die Eltern der Gruppe ihre Kinder unter Aufsicht des Kultusministeriums selber unterrichten. Im Februar 2006 wurde der Glaubensgemeinschaft unter Auflagen vom bayerischen Staat eine eigene Schule genehmigt. Diese Genehmigung wurde 2013 zurückgezogen.[2] Im Januar 2014 bestätigte das Verwaltungsgericht Augsburg in erster Instanz die Untersagung des Schulbetriebs. Gegen den Beschluss kann seitens der Zwölf Stämme noch eine Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgericht eingelegt werden.[3]

Am 22. Mai 2012 berichtete die Süddeutsche Zeitung über rassistische Unterrichtsinhalte und massive Gewaltanwendung gegenüber Kindern. Kleinkinder wurden nach diesem Bericht so eng in Tücher gewickelt, dass sie nicht mehr strampeln konnten; außerdem würden Kinder ab dem zweiten Lebensjahr mehrmals täglich mit einer Weidenrute geschlagen.[4] Am 5. September 2013 berichtete die Frankfurter Rundschau von Gewalt gegen Schüler durch Stockschläge und rassistische Unterrichtsinhalte.[5]

Sorgerechtsentzug wegen Kindesmisshandlung[Bearbeiten]

Am 5. September 2013 wurde den Eltern von rund 40 Kindern wegen des Verdachts auf Kindesmisshandlungen vorläufig das Sorgerecht entzogen. Auslöser für den Sorgerechtsentzug war die investigative Reportage des RTL-Reporters Wolfram Kuhnigk. Nach mehrmonatiger Recherche war es ihm gelungen, auf Video festzuhalten, wie verschiedene Mitglieder der Zwölf Stämme Kinder mit Rohrstöcken schlugen.[6] Ende Januar 2014 wurde durch die Staatsanwaltschaft Augsburg gegen den RTL-Reporter ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Begründung lautete, dieser habe die „Vertraulichkeit des Worts“ verletzt.[7] Mitte Februar 2014 wurde dieses Verfahren gegen Wolfram Kuhnigk eingestellt.

Die Kinder der Gemeinschaft Klosterzimmern wurden aufgrund von „deutlichen körperlichen Züchtigungen und seelischen Misshandlungen“ in Pflegefamilien und Kinderheimen untergebracht, weil das zuständige Gericht das Wohl der Kinder gefährdet sah. Dabei kam es zu einem massiven Einsatz von Polizeikräften und Mitarbeitern des Jugendamtes. Auch in Wörnitz (Kreis Ansbach) wurden Kinder der Gemeinschaft in Obhut genommen.[8][9][10]

Am Tag nach der Entziehung des Sorgerechts und der Unterbringung der Kinder nahm die Staatsanwaltschaften Augsburg und Ansbach Ermittlungen wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung auf.[11] Die Ansbacher Staatsanwaltschaft, die die Misshandlungsvorwürfe in der Wörnitzer Filiale der Glaubensgemeinschaft untersucht hatte, stellte Mitte Januar 2014 das Verfahren ein. Nach Angaben des Bayrischen Rundfunks geschah dies, weil die Ermittler in Wörnitz „keine konkreten Hinweise auf die Misshandlung von Schutzbefohlenen“ festgestellt hatten. Das familiengerichtliche Verfahren geht allerdings weiter.[12] Inzwischen sind laut Schwäbischer Zeitung von den 40 in Obhut genommenen Kindern „etwa 15 Jugendliche wieder bei ihren Eltern“.[13]

Fünf Tage nach der Inobhutnahme der Kinder bekannte sich die Gemeinschaft auf ihrer Website zur Prügelstrafe.[14] Mitte September 2013 konnte das Kind eines Ehepaars, das sich lediglich zu Besuch auf dem Anwesen der Zwölf Stämme in Wörnitz aufgehalten hatte, zu seinen Eltern zurückkehren. Zu den übrigen Kindern wurde zunächst keine Entscheidung getroffen.[15] Gleichzeitig wurde der Gemeinschaft vorgeworfen, rund zehn schulpflichtige Kinder aus einem Gutshof in Dolchau in der Stadt Kalbe, Sachsen-Anhalt, nach Tschechien verbracht zu haben.[16] Von anfänglich 40 in Obhut genommenen Kindern befanden sich am 15. März 2014 nur noch 21 in staatlichen Heimen und Pflegefamilien. Elf Kinder wurden noch am 5. September ihren Eltern zurückgegeben, da sie nicht in den Landkreisen Donau-Ries und Ansbach gemeldet waren. Sechs Mädchen und Jungen gestatte man inzwischen offiziell eine Rückkehr in ihre Familien, da aufgrund ihres Alters keine Prügelstrafe mehr befürchtet werden muss. Zwei Kinder unter 14 Jahren sind aus der staatlichen Obhut geflohen und halten sich auf dem Gelände in Klosterzimmern versteckt.[17]

Im Januar 2014 löste der vom Sorgerechtsentzug betroffene Zwölf-Stämme-Anhänger Carsten Hennigfeld einen Eklat im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags aus, indem er die Debatte wiederholt durch Zwischenrufe störte, wozu er als Zuhörer nicht berechtigt war. Nachdem ihm Abgeordnete mit der Polizei gedroht hatten, verließ Hennigfeld freiwillig den Sitzungssaal.[18]

Am 12. März 2014 reichten Mitglieder der Glaubensgemeinschaft bei Landrat Stefan Rößle eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Sie richtet sich gegen die für den Einsatz am 5. September 2013 verantwortlichen Mitarbeiter des Jugendamts und fordert „wegen schwerwiegender Straftaten“ deren sofortige Suspendierung vom Dienst.[19] Gleichzeitig wurde bei der Staatsanwaltschaft in Augsburg eine Klage eingereicht. Mit ihr werfen die betroffenen Eltern der Zwölf Stämme dem Donau-Rieser Jugendamt unter anderem vor, dass bei der Inobhutnahme Kinder mitgenommen worden seien, für die keine entsprechenden Beschlüsse des Amtsgerichts vorgelegen hätten. Auch für deren amtsärztliche Untersuchung, bei der sich die Kinder entblößen mussten, habe es keine Rechtsgrundlage gegeben. Rechtswidrig sei auch eine zweite Hausdurchsuchung in Klosterzimmern gewesen. Außerdem sei dem Jugendamt eine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vorzuwerfen. Die Kinder der Glaubensgemeinschaft seien in den staatlichen Heimen gemobbt worden. Man hätte sie dort auch nachts eingesperrt. Auch sei sowohl in den Heimen als auch in den Pflegefamilien der briefliche Verkehr zwischen Eltern und Kindern kontrolliert und Telefongespräche mitgehört worden.[20]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Behnk: Die Zwölf Stämme (The Twelve Tribes). Die Jünger Jahschuas des Elbert Eugene Spriggs aka Yonek. In: EZW Materialdienst 03/2000, S. 76 - 83 ISSN 0721-2402
  • Wolfgang Behnk: Geistige Orientierung und gefährliche Angebote, in: Es lebe die Jugend! Vom Grenzgänger zum Gestalter (Hrsg. Andreas de Bruin, Siegfried Höfling, Rolf Oerter), erschienen als Band 94 der Reihe Berichte und Studien (Hrsg. Hanns-Seidel-Stiftung / Akademie für Politik und Zeitgeschehen), München 2011, ISBN 978-3-88795-375-1, S. 202ff

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zwölf Stämme (Glaubensgemeinschaft) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Angaben dieses Abschnitts beziehen sich (sofern nicht anders vermerkt) auf Wolfgang Behnk: Geistige Orientierung und gefährliche Angebote, in: Es lebe die Jugend! Vom Grenzgänger zum Gestalter (Hrsg. Andreas de Bruin, Siegfried Höfling, Rolf Oerter), erschienen als Band 94 der Reihe Berichte und Studien (Hrsg. Hanns-Seidel-Stiftung / Akademie für Politik und Zeitgeschehen), München 2011, ISBN 978-3-88795-375-1, S. 202−205
  2. "Aus für bayerische Sektenschule". Deutschlandfunk, 14. Juni 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  3. Umstrittene Sekte: Gericht verbietet "Zwölf Stämmen" eigene Schule, Spiegel online, 24. Januar 2014
  4. Stefan Mayr: Gehirnwäsche, Prügel und Rassismus. Süddeutsche Zeitung
  5. Ulf Vogler, Stephanie Kundinger: Kinder aus Sekte befreit, Frankfurter Rundschau, 5. September 2013
  6. Anna Kistner: Misshandlungsverdacht bei Urchristen: "Die leben mit ihren Kindern in einer eigenen Welt", Spiegel online, 8. September 2013
  7. Schwäbische.de: Prügelaufnahmen bei „Zwölf Stämmen“ haben Folgen (31. Januar 2014); eingesehen am 1. Februar 2014
  8. Sekte "Zwölf Stämme": Polizei holt 28 Kinder aus Christen-Kloster in Bayern. Spiegel Online, 5. September 2013, abgerufen am 5. September 2013.
  9. http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/misshandlungsvorwuerfe-polizei-holt-40-kinder-aus-sekte-in-bayern/8748488.html
  10. Gezüchtigt und misshandelt Süddeutsche.de, 5. September 2013
  11. "Zwölf Stämme": Staatsanwalt ermittelt. Münchner Merkur, 6. September 2013
  12. Nordbayern.de: Ermittlungen gegen Zwölf Stämme eingestellt (15. Januar 2014); eingesehen am 24. Januar 2014
  13. Schwäbische.de: Prügelaufnahmen bei „Zwölf Stämmen“ haben Folgen (31. Januar 2014); eingesehen am 1. Februar 2014
  14. Stefan Mayr: "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn", Süddeutsche Zeitung, 11. September 2013
  15. "Zwölf Stämme": Ein Kind darf zu seinen Eltern zurück", nordbayern.de, 15. September 2013
  16. Alexander Schierholz: Umstrittene Sekte soll Kinder nach Tschechien gebracht haben, Mitteldeutsche Zeitung, 17. September 2013
  17. Süddeutsche Zeitung Bayern (Stefan Mayr): Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme". Sekte stellt Strafanzeige gegen Behörden (15.März 2014); eingesehen am 16. März 2014
  18. Frank Müller: Sekten-Aufstand im Landtag, Süddeutsche Zeitung vom 23. Januar 2014
  19. Bayrischer Rundfunk: 12 Stämme. Beschwerde gegen Jugendamtmitarbeiter; eingesehen am 16. März 2014
  20. Süddeutsche Zeitung Bayern (Stefan Mayr): Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme". Sekte stellt Strafanzeige gegen Behörden (15.März 2014); eingesehen am 16. März 2014