Zwei Missionare

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Zwei Missionare
Originaltitel Porgi l’altra guancia
Produktionsland Italien, Frankreich
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1974
Länge 95 Minuten
Stab
Regie Franco Rossi
Drehbuch Augusto Caminito,
Franco Rossi
Produktion Dino De Laurentiis
Musik Guido & Maurizio De Angelis
Kamera Gábor Pogány
Schnitt Giorgio Serrallonga
Besetzung

Zwei Missionare (Originaltitel: Porgi l’altra guancia) ist ein italienischer Spielfilm mit Bud Spencer und Terence Hill aus dem Jahr 1974, der unter der Regie von Franco Rossi entstand.

Handlung[Bearbeiten]

Die beiden Missionare haben vom kirchlichen Oberhaupt den Auftrag, aus den Bewohnern des Urwalds bei ihrer Mission gläubige Christen zu machen. Anstatt jedoch die Eingeborenen zum Glaube an Gott zu zwingen, respektieren sie ihren heidnischen Glauben und versorgen sie stattdessen mit irdischen Gütern.

Durch den Verkauf von Waren z. B. von Papageien oder Pfeffer finanzieren sie den Erwerb von Bonbons oder Nähmaschinen. Als der Gouverneur von Maracaibo, Gonzaga, beschließt, zusammen mit den holländischen, spanischen und französischen Handelsvertreten ein Handelsmonopol zu bilden, kommen sie damit den Missionaren Blauauge und Pedro in die Quere, die für ihren Pfeffer mehr Geld haben wollen. Bereits auf der Fahrt nach Maracaibo nehmen Blauauge und Pedro einen flüchtigen Plantagenhelfer auf und taufen ihn.

Als die Handlanger des Gouverneurs im Hafen von Maracaibo das Schiff der Padres verbrennen, kommt es zu einer zünftigen Prügelei. Nachdem Pater Blauauge ein neues Boot besorgt und die beiden ihre Kasse mit Glücksspiel aufgebessert hatten, werden sie vom Gouverneur auf seinem Land im Kloster festgehalten. Doch auch von dort fliehen die beiden zusammen mit dem Plantagenflüchtling zu ihrer Mission zurück. Unterwegs offenbart Pater Blauauge Pedro, dass er kein richtiger Pater ist, sondern dass er im Gefängnis dem dortigen Geistlichen die Kutte geklaut hat. Er wird von Pater Pedro von Bord geworfen, hinterlässt aber seine neue Adresse als Flaschenpost in einer Sektflasche. Zurück in der Mission wird Pater Pedro von bewaffneten Kirchenvertretern empfangen, die ihn unauffällig verschwinden lassen wollen, um die „Wilden“ durch „echte Vertreter des Glaubens“ zum Christentum zu bekehren. Pater Pedro kündigt daraufhin seinen Dienst der Kirche und sucht Pater Blauauge bei einem anderen Stamm auf, der aus geflohenen Plantagenhelfern des Gouverneurs besteht. Gemeinsam mit diesen Leuten mischen die beiden Ex-Missionare eine Siegesfeier der Eroberer auf und verhelfen den Eingeborenen damit zu Lebensmitteln. Zurück im Urwald wird Pater Pedro von den Sklaven zum Häuptling gewählt. Denn nur einem guten Menschen fällt die Kokosnuss in die Hände und nicht auf den Kopf.

Kritiken[Bearbeiten]

„Handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen zwei ‚Urwald-Missionaren‘ und einem korrupten Gouverneur in Maracaibo. Stupide Aneinanderreihung von Prügelszenen, geschmacklos in der mißbräuchlichen Verwendung von Bibelzitaten und religiösen Formen.“

film-dienst[1]

„Nur für Buddy-Fans himmlisch amüsant“

Cinema[2]

DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Der Film erschien am 3. März 2005 bei Paramount auf DVD.

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Zwei Missionare im Lexikon des Internationalen Films
  2. Cinema-Filmkritik