Zwei wilde Companeros

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Filmdaten
Deutscher Titel Zwei wilde Companeros
Originaltitel Viva la muerte… tua!
Produktionsland Italien, Spanien, Deutschland
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 117 (dt. V. 109) Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Duccio Tessari
Drehbuch Marcello Coscia
Massimo De Rita
Dino Maiuri
Duccio Tessari
Produktion Mickey Knox
Juan de Orduña
Musik Gianni Ferrio
Kamera José F. Aguayo
Schnitt Enzo Alabiso
Besetzung
Synchronisation

Zwei wilde Companeros (Originaltitel: Viva la muerte… tua!) ist ein 1971 entstandener Italowestern unter der Regie von Duccio Tessari. Der prominent mit Franco Nero und Eli Wallach besetzte Film kam am 12. April 1972 erstmals in deutsche Kinos.

Handlung[Bearbeiten]

Die skrupellose Journalistin Mary O'Donnell bringt Sheriff Randall dazu, den Held der mexikanischen Revolution „El Salvador“ entfliehen zu lassen, sodass sie ihm zum Revolutionär Tomás führt, der ihn für den Beginn eines neuen Aufstandes erwartet. Der Sheriff, der weiß, das Mary Salvador nicht kennt, gesehen hat, lässt statt des bereits Toten den Banditen Lozoya frei, der mit Hilfe des als Pfarrer verkleideten selbsternannten russischen Prinzen Dimitri Orlowski entkommen kann. Dieser hat auch eigene Interessen: Er weiß, dass nur Lozoya die genaue Lage eines vergrabenen Goldschatzes kennt.

Lozoya und Orlowski sind wesentlich mehr interessiert an dem Schatz als an den politischen Zielen der Revolutionäre. Als sie das Gold tatsächlich finden, werden sie von den Truppen der mexikanischen Armee um General Huerta festgenommen, der sie zum Tode verurteilt. Mary kann beide befreien; nun wollen sie die Revolutionäre gegen die regulären Truppen führen, um so ihr Gold wiederzuerlangen. Sie lassen sich aber von den politischen Ideen überzeugen und verteilen nach dem Sieg über Herta die Beute unter den armen Peones. Mary veröffentlicht die Pläne der beiden, die Revolution in Guatemala zu unterstützen.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films über die deutsche Fassung: „Unerträglich synchronisierter Italowestern, aufwendig inszeniert, doch ohne nennenswerte Einfälle. Ansätze zur Parodie ersticken in Blei und Leichen.“[1] Dagegen hät Christian Keßler die Synchronisation für eine von Rainer Brandts besseren Arbeiten und urteilt: „Jede Szene besitzt ihr Reize und gefällt durch geschickte und stets einfallsreiche Inszenierung.“[2]

Bemerkungen[Bearbeiten]

Das Lied „Don't Turn the Other Cheek“ – so auch der internationale Titel des Westerns – wird von Hauptdarstellerin Lynn Redgrave interpretiert.

Alternativtitel sind Zwei tolle Companeros und Zwei Galgenvögel geben Zunder.

Das Drehbuch basiert auf Lewis B. Pattens The Killer from Yuma.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die Deutsche Synchron besetzte in der Regie von Karlheinz Brunnemann und nach dem Dialogbuch von Rainer Brandt:[3]

sowie Manfred Grothe, Dietrich Frauboes, Rolf Schult und Gerd Duwner

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zwei wilde Companeros im Lexikon des Internationalen Films
  2. Keßler: Willkommen in der Hölle. 2002, S. 274
  3. laut Synchronkartei