Zwischenspiel

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Dieser Artikel erläutert den Begriff der Medien. Zur Komödie von Arthur Schnitzler siehe Zwischenspiel (Schnitzler), zum Film von Kevin Billington (1968) siehe Zwischenspiel (Film), siehe auch Intermezzo zu anderen Begriffen und Werktiteln.

Zwischenspiel, teils auch Intermezzo (italienisch für Zwischenspiel, wörtlich Pause; auch Intermedio), im Bühnenjargon Lückenbüßer, nennt man Einschübe oder Überleitungen in den künstlerischen Medien. Sie sind teils eigenständige Formen, bis hin zum – mit dem Hauptwerk kontrastierenden – Genre, teils nur untergeordnete kompositorische und dramaturgische Elemente. Die Intermezzi in Musik und Schauspiel, aber auch Bühnenwerk, Lyrik und Literatur, Film und Erzählkunst haben sich in Form und Funktion gegenseitig in der Kunstgeschichte vielfältig beeinflusst.

Eigenständige Formen[Bearbeiten]

Übertragen findet sich das auch in den Entremeses, spanischen Kurzstücken, die als Pausenfüller zwischen den Mahlzeiten dienten (ab dem 13. Jh.).

Übergangspart in einem Musikstück[Bearbeiten]

  • Interludium (von lateinisch inter ‚zwischen‘ und ludus ‚Spiel‘), musikalisches Zwischenspiel, allgemein die Überleitung von einem Hauptteil zum nächsten oder die Verbindung der einzelnen Strophen (in Lied, Choral und ähnlichem) durch einige Takte Instrumentalsatz
  • Ritornell oder Refrain (‚das Wiederkehrende‘), Teil eines Rondos, der im Verlaufe dieses Musikstückes mehrfach wiederkehrt
  • Bridge (englisch für Brücke), charakteristischer überleitender Formteil in Jazz, Pop und Rock
  • Break (engl. für Bruch, Unterbrechung), kurzer Einschub am Ende eines formalen Abschnitts, häufig am Ende der Bridge, in der Popmusik

Siehe auch[Bearbeiten]