Zyfflich

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Zyfflich
Die Pfarrkirche St. Martin in Zyfflich
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Kleve
Gemeinde: Kranenburg
Fläche: 9,27 km²
Einwohner: 516
(10. Juli 2007)
Eingemeindungsdatum: 1. Juli 1969

Zyfflich ist ein Ortsteil der Gemeinde Kranenburg im Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Zyfflich schon im römischer und merowingischer Zeit besiedelt war. Zwischen 1002 und 1021 gründete Graf Balderich von Drenthe hier ein Stift, das dem Heiligen Martin geweiht wurde. Für dieses Stift wurde eine neue Kirche errichtet, von der sich trotz zahlreicher Umbauten im Inneren noch bedeutende Teile erhalten haben. 1436 wurde das Stift nach Kranenburg verlegt. Bei Zyfflich stand vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert der Adelssitz Haus Germenseel.

1853-55 wurde bei Zyfflich ein Querdamm zum Schutz vor dem Rheinhochwasser errichtet. Im letzten Kriegswinter 1944/45, besonders in der Schlacht im Reichswald, wurde der Ort sehr schwer zerstört. Ein kleiner unbewohnter Teil der Gemeinde Zyfflich westlich des Querdamms wurde 1949/63 an die Niederlande abgetreten (dazu ausführlicher unter Wyler).

Am 1. Juli 1969 wurde Zyfflich nach Kranenburg eingemeindet.[1]

[Bearbeiten] Kurioses

  • Zyfflich ist der letzte Eintrag im deutschen Postleitzahlenbuch.
  • In Zyfflich befindet sich der am niedrigsten gelegene Geländepunkt in Nordrhein-Westfalen.
  • Von 1794 bis 1810 war Zyfflich das nördlichste Dorf Frankreichs.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.

[Bearbeiten] Weblinks

51.8238888888895.9738888888889Koordinaten: 51° 49′ N, 5° 58′ O

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