Landkreis Börde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Börde Deutschlandkarte, Position des Landkreises Börde hervorgehoben52.2211.35Koordinaten: 52° 13′ N, 11° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz: Haldensleben
Fläche: 2.366,25 km²
Einwohner: 172.955 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Kreisschlüssel: 15 0 83
Kreisgliederung: 34 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Gerikestraße 104
39340 Haldensleben
Webpräsenz: www.boerdekreis.de
Landrat: Hans Walker (CDU)
Lage des Landkreises Börde in Sachsen-Anhalt
Altmarkkreis Salzwedel Landkreis Stendal Landkreis Börde Magdeburg Landkreis Jerichower Land Landkreis Harz Salzlandkreis Landkreis Anhalt-Bitterfeld Dessau-Roßlau Landkreis Wittenberg Saalekreis Halle (Saale) Burgenlandkreis Landkreis Mansfeld-Südharz Berlin Sachsen Thüringen Niedersachsen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Börde entstand im Zuge der Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 als Gebietskörperschaft im Land Sachsen-Anhalt durch die Fusion von Bördekreis und Ohrekreis.

Geografie[edit]

Der flächenmäßig zweitgrößte Landkreis Sachsen-Anhalts ist landschaftlich vielfältig gegliedert. Die landwirtschaftlich sehr ertragreiche Magdeburger Börde deckt den gesamten Süden ab. Den Gegenpol im Norden bildet ein Teil der Colbitz-Letzlinger Heide, auf deren Sandboden neben Kiefernwäldern der größte geschlossene Lindenwald Europas (ca. 220 ha) steht. Ihr schließt sich westlich, getrennt durch den Mittellandkanal, das Landschaftsschutzgebiet Flechtinger Höhenzug an, das ebenfalls von Wald bewachsen ist, aber Erhebungen bis zu 150 Meter aufweist. Die höchste Erhebung des Landkreises ist der mit 211,1 Metern bei Sommerschenburg gelegene Heidberg. Von zahlreichen künstlich angelegten Entwässerungsgräben zieht sich im Nordwesten das Niederungsmoor Drömling hin. Es wird von Flüssen entwässert, die den Landkreis von Süden nach Norden (Aller) und von Norden nach Süden (Ohre) durchfließen, während die Bode den Süden berührt. Der bedeutendste Fluss ist die Elbe, die im Osten die Kreisgrenze bildet.

Nachbarkreise

Der Landkreis liegt im Westen Sachsen-Anhalts und grenzt im Norden an den Altmarkkreis Salzwedel und den Landkreis Stendal, im Osten an Magdeburg und den Landkreis Jerichower Land, im Süden an den Salzlandkreis und den Landkreis Harz, im Westen an die niedersächsischen Landkreise Helmstedt und Gifhorn.

Geschichte[edit]

Geschichte des Gebietes[edit]

Die historischen Wurzeln des Landkreises sind vielgestaltig und reichen bis in das Mittelalter zurück. Den flächenmäßig größten Anteil hatte das 968 entstandene Erzbistum Magdeburg, dessen Einflussbereich den östlichen und nördlichen Teil des heutigen Kreisgebietes abdeckte und zu dem die Städte Wanzleben, Wolmirstedt und Haldensleben, aber auch ganz im Westen Oebisfelde gehörten. Das noch ältere, im 9. Jahrhundert gegründete Bistum Halberstadt beherrschte den Südwesten, unter anderem mit den Ortschaften Gröningen, Oschersleben und Weferlingen. Mit einer schmalen Landzunge, die von Norden her bis Flechtingen reichte, war auch die zum Kurfürstentum Brandenburg gehörende Altmark am heutigen Kreisgebiet beteiligt.

Während die Gebiete der Bistümer nach dem Dreißigjährigen Krieg ebenfalls unter die Herrschaft Brandenburgs kamen, überlebte die nördlich gelegene braunschweigische Exklave Calvörde als Amt Calvörde mit ihren zehn Gemeinden bis 1945. Sie war seit 1343 Teil der braunschweigischen Herzogtümer, die 1918 zum Freistaat Braunschweig umgebildet wurden. Zuletzt gehörte die Exklave zum Landkreis Helmstedt.

Verwaltungsgeschichte[edit]

Das brandenburgische Gebiet wurde zunächst dem Holzkreis, einem der vier Kreise des 1680 gegründeten Herzogtums Magdeburg, zugeordnet. Als Preußen 1815 eine Verwaltungsreform durchführte, wurden auf dem Gebiet des heutigen Landkreises die Kreise Oschersleben (Bode), Neuhaldensleben (1938 Haldensleben), Wolmirstedt und Wanzleben eingerichtet. Diese Struktur hatte nach 1952 (mit den gebietsgleichen Landkreisen Oschersleben, Haldensleben, Wolmirstedt und Wanzleben) bis zum 30. Juni 1994 Bestand, ehe mit der 1. Kreisgebietsreform Sachsen-Anhalts im Norden der Ohrekreis und im Süden der Bördekreis gebildet wurden. Nach nur dreizehn Jahren wurden auch diese beiden Kreise am 1. Juli 2007 zum Landkreis Börde zusammengelegt.

Bevölkerungsentwicklung[edit]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Gebietes des heutigen Landkreises Börde (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, sonst jeweils 31. Dezember des Jahres).

Jahr Einwohner
1964 230.089
1970 225.371
1981 205.365
1985 201.330
1989 196.030
1990 191.598
1995 191.052
2000 197.663
2001 196.566
Jahr Einwohner
2002 195.423
2003 193.965
2004 192.213
2005 190.080
2006 187.833
2007 185.457
2008 182.866
2009 180.702
2010 178.880


Jahr Einwohner
2011 177.302
2012 174.001

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt

Kraftfahrzeug-Kennzeichen[edit]

Ab 1991 wurden für die damals existierenden Landkreise „HDL“ für Haldensleben, „OC“ für Oschersleben, „WZL“ für Wanzleben und „WMS“ für Wolmirstedt, eingeführt. Mit der 1. Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt im Jahr 1994 wurden diese Kennungen abgeschafft und die neuen Kennungen „BÖ“ für Bördekreis und „OK“ für Ohrekreis für die beiden Landkreise eingeführt. Das „BÖ“ stellte ein Novum dar, da Kombinationen, die sich nur durch den Umlaut und den dazugehörigen Vokal unterscheiden, nicht vorgesehen waren. Bei dem „BÖ“ für Bördekreis bestand eine Verwechslungsgefahr mit „BO“ für die Stadt Bochum im Ruhrgebiet.

Zum 1. November 2007 wurden die Kennzeichen „BÖ“ und „OK“ wiederum geändert. Der neue Landkreis setzte sich mit seiner Forderung durch, die Kombination „BK“ zu erhalten, die bis 1973 vom Landkreis Backnang (Baden-Württemberg) verwendet wurde. Somit ist seit 2007 die Kombination „BK“ eines der Unterscheidungszeichen, das seit Einführung des heutigen Systems im Jahr 1956 nach der Verwendung in einer anderen Gebietskörperschaft nochmals vergeben wurde. Die Übernahme von „BK“ erfolgte auch deshalb, um dem neuen Landkreis Börde gegenüber den alten Landkreissymbolen „BÖ“ und „OK“ eine „eigene, neue“ Identifikation zu geben.

Nachdem Backnanger vierzig Jahre lang das Kennzeichen „WN“ für Waiblingen im Rems-Murr-Kreis benutzten, ist es nun im Zuge der Reaktivierung[2] von ehemaligen Kennzeichen seit dem 2. Dezember 2013 an der Murr auch wieder erlaubt das „BK“ zu verwenden. Damit wird erstmals ein Kennzeichen in zwei verschiedenen Bundesländern ausgegeben. Der Rems-Murr-Kreis hat zunächst nur auf knapp 60.000 BK-Kombinationen Zugriff.

Im Landkreis Börde wurden auch die früheren Kennzeichen (BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL) wieder zugelassen, so dass dort insgesamt sieben Varianten zur Auswahl stehen.

Politik[edit]

Landrat[edit]

Am 22. April 2007 wurde Thomas Webel (CDU) mit 50,1 Prozent der gültigen Wählerstimmen zum Landrat gewählt. Er war zuvor bereits Landrat in den ehemaligen Landkreisen Wolmirstedt (1990–1994) und Ohrekreis (1994–2007). Die nach Webels Ernennung zum Minister für Landesentwicklung und Verkehr im Kabinett Haseloff notwendige Landratswahl fand am 10. Juli 2011 statt. Da keiner der Kandidaten beim ersten Wahlgang über die erforderliche absolute Mehrheit verfügte war ein zweiter Wahlgang nötig. Diese Stichwahl erfolgte am 7. August 2011, die der CDU-Kandidat Hans Walker mit 58,8 % der abgegebenen Stimmen gewann. Die Wahlbeteiligung war bei dem Wahlgang mit 13,3% der Wahlberechtigten sehr gering.

Kreistag[edit]

Kommunalwahl 2014[3]
Wahlbeteiligung: 43,0 % (2007: 37,8 %)
 %
40
30
20
10
0
39,1 %
21,9 %
17,6 %
7,8 %
6,5 %
4,1 %
1,0 %
0,9 %
1,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2007
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-0,1 %p
-3,5 %p
+0,9 %p
-1,1 %p
+0,5 %p
+0,7 %p
+1,0 %p
+0,7 %p
+1,3 %p
Sitzverteilung im Kreistag
10
12
2
1
4
4
21
10 12 21 
Von 54 Sitzen entfallen auf:

(Ergebnis der Kommunalwahlen vom 25. Mai 2014)

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2014
Sitze
2014
Prozent
2007
Sitze
2007
Prozent
2004
Prozent
1999
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,1 21 39,2 22 (21) 42,5 40,8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 21,9 12 25,4 12 (14) 21,1 31,1
Linke Die Linke 17,6 10 16,7 9 17,3 13,6
FDP Freie Demokratische Partei 7,8 4 8,9 5 9,2 5,9
FUWG Freie Unabhängige Wählergemeinschaft Landkreis Börde 6,5 4 6,0 4 (3) 5,0 4,5
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 4,1 2 3,4 2 3,3 2,4
Piraten Piratenpartei Deutschland 1,0 1 - - - -
BfB Bürger für Bürger Landkreis Börde 0,8 - - - - -
AfD Alternative für Deutschland 0,5 - - - - -
WASG Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit - - 0,2 - - -
Ezb. Einzelbewerber 0,9 - 0,2 - 0,6 0,1
Sonst. Sonstige - - - - 0,9 1,6
Gesamt 100 54 100 54 100 100
Wahlbeteiligung in Prozent 43,0 37,8 43,9 52,0

[4] [5]

  • Ezb.: Einzelbewerber 2014: Dietmar Hobohm; 2007: Baron Bodo von Schilling; 2004: Baron Bodo von Schilling (0,2 %), Rest k.A.; 1999: k.A.
  • Die Ergebnisse von 1999 und 2004 wurden auf den Gebietsstand von 2007 umgerechnet.


Im Laufe der Legislaturperiode 2007-2014 wechselte ein Mitglied des Kreistags von der SPD zur CDU und eines von der SPD zur FUWG. Vorsitzender des Kreistages war Karl-Heinz Daehre (CDU).

Wappen[edit]

Das Wappen wurde nach Vorlagen von Joachim Hoeft vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 8. August 2007 durch das Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In Rot ein reitender silberner Krieger, die gesenkte Knebellanze in der Rechten und mit dem Rundschild am linken Arm den oberen Teil des gegürteten Schwertes verdeckend, der gezäumte silberne Hengst schreitend auf einer zum Mäander gewundenen silbernen Schlange, deren Kopf sich am linken Schildrand abwärts in den Schildfuß senkt (Hornhäuser Reiter).“[6]

Die Wappen der Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Börde.

Flagge[edit]

Die Flagge ist rot-weiß-rot (1:4:1) gestreift (Längsform: Streifen senkrecht verlaufend; Querform: Streifen waagerecht verlaufend) und mittig mit dem Landkreiswappen belegt.

Wirtschaft und Infrastruktur[edit]

Wirtschaft[edit]

Die industriellen Schwerpunkte liegen, beeinflusst von der unmittelbaren Nähe zur Landeshauptstadt Magdeburg, im Osten des Landkreises, wo sich in den Gewerbegebieten bei Barleben über Irxleben, Hermsdorf bis Sülzetal leistungsstarke Unternehmen angesiedelt haben (Magdeburger Speckgürtel). Bei Zielitz befindet sich eine der größten Kaliförderstätten Deutschlands und in Klein Wanzleben hat eine der beiden Zuckerfabriken Sachsen-Anhalts ihren Standort. Die in der Magdeburger Börde ansässigen Landwirtschaftsbetriebe, die hauptsächlich Zuckerrüben und Weizen anbauen, gehören zu den profitabelsten in Deutschland. Zu den größten Arbeitgebern im industriell unterentwickelten Norden gehört die Bundeswehr, die in der Colbitz-Letzlinger Heide einen großen Truppenübungsplatz betreibt. Zunehmend an Bedeutung gewinnen auch die Windkraftanlagen, mit mehr als 310 Aggregaten hält der Landkreis Börde die Spitzenstellung in Sachsen-Anhalt. In dem westlich gelegenen Ort Morsleben befindet sich eins von Deutschlands Atommüll-Zwischenlagern. Nach Westen und Norden hin nimmt die Wirtschaftskraft stark ab. Einwohner zwischen Oebisfelde und Flechtingen pendeln vielfach nach Westen, z. B. zum grenznahen VW-Werk Wolfsburg.

Verkehr[edit]

Mit der Autobahn 2 und dem Mittellandkanal durchqueren zwei wichtige Verkehrswege Deutschlands den Landkreis. Künftig wird auch die Autobahn 14, die zurzeit (2007) bis nahe Wolmirstedt reicht, fast das gesamte östliche Kreisgebiet berühren. Im Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) ist die BördeBus Verkehrsgesellschaft unterwegs. Die wichtigsten Bahnstrecken sind die Verbindungen Magdeburg–Braunschweig, Magdeburg–Stendal, Magdeburg–Halberstadt und Magdeburg–Wolfsburg.

Städte und Gemeinden[edit]

Mit 79 Einwohnern je km² liegt der Landkreis Börde weit unter dem Durchschnitt des Landes Sachsen-Anhalt mit 119 Einwohnern (2007). Die Kreisstadt Haldensleben hat weniger als 20.000 Einwohner, dagegen gibt es im Bördegebiet zahlreiche Orte mit mehr als 1.000 Einwohnern. In der Bevölkerungsdichte gibt es ein deutliches Gefälle von Osten nach Westen.

(Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2013[7])

Einheitsgemeinden

  1. Barleben (9075)
  2. Haldensleben, Stadt (19.188)
  3. Hohe Börde (18.056)
  4. Niedere Börde (7098)
  5. Oebisfelde-Weferlingen, Stadt (13.642)
  6. Oschersleben (Bode), Stadt (19.803)
  7. Sülzetal (9054)
  8. Wanzleben-Börde, Stadt (14.441)
  9. Wolmirstedt, Stadt (11.477)
Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Ingersleben Beendorf Bülstringen Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Erxleben Hohe Börde Oschersleben (Bode) Angern Calvörde Hohe Börde Flechtingen Hohe Börde Hohe Börde Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Eilsleben Oschersleben (Bode) Oebisfelde-Weferlingen Oschersleben (Bode) Hohe Börde Hötensleben Eilsleben Hohe Börde Altenhausen Burgstall Angern Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Flechtingen Hohe Börde Wanzleben-Börde Hohe Börde Sommersdorf Zielitz Calvörde Wanzleben-Börde Hohe Börde Calvörde Ingersleben Erxleben Loitsche-Heinrichsberg Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Hohe Börde Eilsleben Flechtingen Wefensleben Eilsleben Calvörde Wanzleben-Börde Eilsleben Wanzleben-Börde Hötensleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Westheide Wanzleben-Börde Am Großen Bruch Ummendorf Wanzleben-Börde Erxleben Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Wolmirstedt Oebisfelde-Weferlingen Westheide Altenhausen Erxleben Wanzleben-Börde Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Haldensleben Harbke Sommersdorf Oschersleben (Bode) Loitsche-Heinrichsberg Bülstringen Wanzleben-Börde Völpke Burgstall Angern Westheide Oschersleben (Bode) Angern Wanzleben-Börde Rogätz Hohe Börde Hohe Börde Barleben Erxleben Am Großen Bruch Hötensleben Ausleben Burgstall Calvörde Wolmirstedt Kroppenstedt Flechtingen Wanzleben-Börde Burgstall Gröningen Colbitz Niedere Börde Oebisfelde-Weferlingen Sülzetal Oschersleben (Bode) HaldenslebenMunicipalities in BK.png
Über dieses Bild

Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Verbandsgemeinde

  1. Angern (2042)
  2. Burgstall (1564)
  3. Colbitz (3194)
  4. Loitsche-Heinrichsberg (971)
  5. Rogätz * (2151)
  6. Westheide (1725)
  7. Zielitz (1844)
  1. Altenhausen (1131)
  2. Beendorf (902)
  3. Bülstringen (895)
  4. Calvörde (3492)
  5. Erxleben (2944)
  6. Flechtingen * (2837)
  7. Ingersleben (1410)
  1. Eilsleben * (3850)
  2. Harbke (1841)
  3. Hötensleben (3726)
  4. Sommersdorf (1436)
  5. Ummendorf (993)
  6. Völpke (1373)
  7. Wefensleben (1836)
  1. Am Großen Bruch (2179)
  2. Ausleben (1697)
  3. Gröningen, Stadt * (3637)
  4. Kroppenstedt, Stadt (1451)

Gebietsänderungen[edit]

Veränderungen auf Gemeindeebene[edit]

Durch Eingemeindungen verringerte sich die Anzahl der Gemeinden am 1. Juli 2009 von 117 auf 112.

Durch Gemeindeneugründungen und Eingemeindungen verringerte sich die Anzahl der Gemeinden am 1. Januar 2010 von 112 auf 44, am folgenden Tag auf 43.

Durch Eingemeindungen verringerte sich die Anzahl der Gemeinden am 1. September 2010 von 43 auf 35.

Eingemeindungen[edit]

  • Auflösung der Gemeinde Farsleben - Eingemeindung nach Wolmirstedt (1. Januar 2009)
  • Auflösung der Gemeinde Glindenberg - Eingemeindung nach Wolmirstedt (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Altbrandsleben, Hornhausen und Schermcke - Eingemeindung nach Oschersleben (Bode) (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Bartensleben, Bregenstedt, Hakenstedt und Uhrsleben - Eingemeindung nach Erxleben (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Wieglitz - Eingemeindung nach Bülstringen (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Barneberg - Eingemeindung nach Hötensleben (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Marienborn - Eingemeindung nach Sommersdorf (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Wormsdorf - Eingemeindung nach Eilsleben (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Peseckendorf - Eingemeindung in die Stadt Oschersleben (Bode) (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Wackersleben - Eingemeindung nach Hötensleben (2. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Bornstedt und Rottmersleben nach Hohe Börde (1. September 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Drackenstedt, Druxberge und Ovelgünne - Eingemeindung nach Eilsleben (2. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Everingen - Eingemeindung nach Oebisfelde-Weferlingen (1. September 2010)
  • Auflösung der Stadt Hadmersleben - Eingemeindung nach Oschersleben (Bode) (1. September 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Klein Wanzleben - Eingemeindung nach Wanzleben-Börde (Bode) (1. September 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Süplingen - Eingemeindung nach Haldensleben (1. Januar 2014)

Gemeindeneugründungen[edit]

Veränderungen bei Verwaltungsgemeinschaften und Verbandsgemeinden[edit]

Am 1. Januar 2009 verringerte sich die Anzahl der Verwaltungsgemeinschaften von neun auf acht.

Am 1. Januar 2010 verringerte sich die Anzahl der Verwaltungsgemeinschaften von acht auf eine.

Am 1. September 2010 wurde die letzte Verwaltungsgemeinschaft aufgelöst

Einzelnachweise[edit]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Land beantragt Wiedereinführung von LEO, GD, BK, BCH und HCH Meldung des Schwäbischen Tagblatts vom 16. Januar 2013
  3. http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw14/fms/fms215li.html
  4. [1] Ergebnis der Kreistagswahl 2014
  5. [2] Ergebnis der Kreistagswahl 2007
  6. Presseinfo Nr: 018 Landkreis Börde (PDF; 79 kB)
  7. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblinks[edit]

Artikel der Zeitung Volksstimme über den Landkreis Börde

 Commons: Landkreis Börde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien