Ibbenbüren

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen, zum gleichnamigen Meteoriten siehe Ibbenbüren (Meteorit)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ibbenbüren
Ibbenbüren
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ibbenbüren hervorgehoben
52.2777777777787.716666666666770Koordinaten: 52° 17′ N, 7° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 108,87 km²
Einwohner: 50.438 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 463 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 49477, 49479
Vorwahlen: 05451,
05455 (Dörenthe),
05456 (Osterledde),
05459 (Uffeln)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 028
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alte Münsterstraße 16
49477 Ibbenbüren
Webpräsenz: www.ibbenbueren.de
Bürgermeister: Heinz Steingröver (SPD)
Lage der Stadt Ibbenbüren im Kreis Steinfurt
Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Kreis Coesfeld Münster Kreis Warendorf Niedersachsen Greven Saerbeck Lienen Lengerich Laer Altenberge Horstmar Nordwalde Ladbergen Metelen Hörstel Westerkappeln Ibbenbüren Steinfurt Wettringen Neuenkirchen Mettingen Lotte Hopsten Ochtrup Rheine Recke Tecklenburg EmsdettenKarte
Über dieses Bild

Die Bergbaustadt Ibbenbüren ist eine Mittelstadt in der Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt) im nördlichen Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 51.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt im Tecklenburger Land sowie die zweitgrößte im Kreis Steinfurt.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt, die von der Ibbenbürener Aa durchflossen wird, liegt am Nordwest-Ende des Teutoburger Walds zwischen Rheine im Westen und Osnabrück im Osten, die jeweils etwa 20 Kilometer entfernt sind. Im Norden von Ibbenbüren liegt die Ibbenbürener Bergplatte mit dem Schaf- und Dickenberg, von dem bis 1859 die Plane durch die Innenstadt von Ibbenbüren floss. Die mittlere Höhenlage beträgt 70 m ü. NN.[2]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Ibbenbüren gliedert sich in neun Stadtteile. Sortiert nach Einwohnerzahl (Stand: 30. September 2013)[3] sind dies:

Stadtteil Einwohner Veränderung
(seit 30. Juni 2005)
Innenstadt 23.512 +1099
Laggenbeck/Osterledde 9.431 +57
Bockraden 4.748 +5
Püsselbüren 4.682 −162
Alstedde/Schafberg 3.740 -53
Dickenberg 3.198 −105
Lehen/Schierloh 1.403 −95
Dörenthe 1.403 −12
Uffeln 767 +8
Teil der Innenstadt mit dem Alten Posthof und dem Turm der Christuskirche im Hintergrund
Der „Untere Markt“ in Ibbenbüren
Panorama mit Mauritiuskirche (Bildhintergrund links) und Christuskirche (Bildmitte)

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet grenzt an insgesamt sieben Städte und Gemeinden. Dabei ist Ibbenbüren fast ausschließlich von Kommunen des Tecklenburger Landes umgeben. Bereits im Münsterland gelegen ist die Gemeinde Saerbeck im Südwesten.

Wappen der Gemeinde Hopsten
Hopsten
14 km
Wappen der Gemeinde Recke
Recke
10 km
Wappen der Gemeinde Mettingen
Mettingen
6 km
Wappen Stadt Hörstel
Hörstel
9 km
Nachbargemeinden Wappen der Gemeinde Westerkappeln
Westerkappeln
12 km
Wappen der Gemeinde Saerbeck
Saerbeck
13 km
Wappen der Stadt Tecklenburg
Tecklenburg
12 km

Stadtentwicklung[Bearbeiten]

Mit dem kontinuierlichen Einwohnerwachstum in den letzten Jahrzehnten geht eine gleichzeitige städtebauliche Ausdehnung Ibbenbürens einher. Dabei lassen sich zwei hauptsächliche Entwicklungsachsen ausmachen:

  • Richtung Westen

Durch die dritte, neue Autobahnanschlussstelle auf Ibbenbürener Stadtgebiet in Schierloh und der Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets soll die weitere Stadtentwicklungin Richtung Westen weiter vorangetrieben werden. Eine weitere Ausdehnung entsteht durch die Ausweisung neuer Wohngebiete in Richtung Püsselbüren.

  • Richtung Osten/Süd-Osten

Aufgrund der Ausdehnung der Innenstadt in Richtung Osten und gleichzeitiger Ausdehnung des Stadtteils Laggenbeck in Richtung Westen bewegt sich die Bebauung langsam aufeinander zu. Obgleich die offizielle Entfernung zwischen der Innenstadtgrenze und Laggenbeck auf den Verbindungsstraßen fünf Kilometer beträgt, so ist sie unter städtebaulichen Aspekten bereits teilweise auf etwa zwei Kilometer gesunken.

Rechtlich ist Ibbenbüren nach § 4 Abs. 2 der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) eine Mittlere kreisangehörige Stadt. Nach der Reform der Gemeindeordnung 2007 (§ 4 Abs. 3 GO NRW) ist die Stadt befugt, den Status der Großen kreisangehörigen Stadt beim Land zu beantragen. Dadurch würden weitere Befugnisse des Kreises auf die Stadt übertragen.

Panoramasicht auf das Stadtzentrum von Ibbenbüren vom Dörenther Berg, im Hintergrund auf dem Schafberg die Bergwerksanlagen sowie das Kraftwerk Ibbenbüren

Geschichte[Bearbeiten]

Ibbenbüren wurde erstmals am 14. April 1146 urkundlich erwähnt, als der damalige Bischof von Osnabrück, Philipp von Katzenelnbogen, dem Osnabrücker Gertrudenkloster einen Teil der Steuereinnahmen aus Ibbenbüren („der Zehnt der Menschen in den Hütten in Hibbenburen“) schenkte. Obwohl Ibbenbüren bereits viel älter ist und eine Urkunde aus dem Jahre 1348 die Gründung einer Kirche bereits im Jahre 799 belegt, gilt 1146 offiziell als Gründungsjahr Ibbenbürens. In den Jahren 1219 beziehungsweise 1234 erscheint es als Kirchdorf. In diesem Übergang vom Hochmittelalter zum Spätmittelalter besaßen die Edelherren von Ibbenbüren, die Äbtissin von Herford und die Grafen von Tecklenburg Grundherrschaften im Ort. Zu dieser Zeit gehörte Ibbenbüren zur Diözese Osnabrück. Während dieser Zeit entstand auch das Schloss Ibbenbüren durch die Edelherren zu Ibbenbüren ab 1150. Letzter Rest dieses Schlosses sind die Überreste des Heidenturmes in der Nähe des Ibbenbürener Aasees.

Nach dem Aussterben der Edelherren von Ibbenbüren geriet Ibbenbüren unter die alleinige Herrschaft der Grafen von Tecklenburg. Diese Herrschaft dauerte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Im Jahr 1493 wurde Ibbenbüren mit der Grafschaft Lingen von der Grafschaft Tecklenburg abgespalten. Graf Konrad von Tecklenburg-Schwerin konnte zwar im Jahr 1541 die beiden Grafschaften wieder vereinigen. Ibbenbüren fiel allerdings im Jahr 1548 durch ungeschicktes und glückloses Taktieren des Grafen von Tecklenburg mit der Grafschaft Lingen endgültig in den Besitz Kaiser Karls V., der es seiner Schwester Maria, der Statthalterin der Niederlande schenkte. In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn der Steinkohleförderung in Ibbenbüren.

Nachdem Ibbenbüren im Achtzigjährigen Krieg in mehrfachen Wechsel unter die Kontrolle der Niederlande und Spanien geriet, kam es 1648 nach dem Westfälischen Frieden zum Hause Oranien. In dieser Zeit begann auch der Abbau von Eisenerz in und um Ibbenbüren, dessen Förderung bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts andauern sollte. Im Rahmen der Erbfolge kam Ibbenbüren im Jahre 1702 unter preußischer Herrschaft. Am 1. Februar 1724 erlangte Ibbenbüren Stadtrechte, was unter anderem im Zusammenhang mit der Einführung der Akzise stand. Im Jahre 1743 wurde der erste Magistrat und Bürgermeister berufen.

Während der Herrschaft Napoleons zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Ibbenbüren zunächst zum Großherzogtum Berg (1806) später zum Kaiserreich Frankreich (Departement der Oberen Ems), bis es 1815 von preußischen und russischen Truppen eingenommen und am 1. Januar 1816 wieder unter preußische Herrschaft gestellt wurde. In diesem Zusammenhang wurde die Stadt dem neu gegründeten Kreis Tecklenburg (TE) zugeordnet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine Verlegung des Landratsamts nach Ibbenbüren (Werthmühle) im Gespräch. Ein befürwortender Beschluss des Landtags wurde aber wegen der Kriegsgeschehnisse 1870/71 nicht umgesetzt.

Mahnmal zum Gedenken an die ehemalige Synagoge

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die 1912/13 erbaute „Neue Synagoge“ bei den Novemberpogromen in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 demoliert und am nächsten Morgen angezündet. Im Zuge der „Arisierung“ ging das Grundstück später in den Besitz der Stadt Ibbenbüren über.[4][5] 21 aus Ibbenbüren stammende oder in Ibbenbüren wohnende Menschen jüdischer Herkunft wurden Opfer des Holocaust.[6] Vom Zweiten Weltkrieg blieb Ibbenbüren weitgehend verschont, jedoch war das Bergwerk auf dem Schafberg und auch der Mittellandkanal mehrfach Ziel alliierter Bombenangriffe. Ein bekannter regionaler Kriegsschauplatz liegt südlich zwischen Ibbenbüren und Riesenbeck. Diese sogenannte „Schlacht im Brumleytal“ wurde 2007 unter dem Namen „Leben und Sterben 45“ verfilmt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bildeten die Stadt Ibbenbüren und die Gemeinde Ibbenbüren-Land bis zum 31. Dezember 1974 den Amtsverband Ibbenbüren, der im Zuge der Gemeindereform in der heutigen Stadt Ibbenbüren aufging.[7] Mit der gleichzeitigen Auflösung des Kreises Tecklenburg und Verschmelzung mit dem Altkreis Burgsteinfurt wurde Ibbenbüren am 1. Januar 1975 dem neu gegründeten Kreis Steinfurt zugeordnet.

Am 26. August 1981 kam es in der Steinkohlezeche der Preussag (heute RAG) zu einem Grubenunglück, bei dem acht Bergleute ums Leben kamen.

Herleitung des Stadtnamens[Bearbeiten]

Das Grundwort -büren wird hergeleitet von niederdtsch. -büren, -bur(en) und kommt althochdeutsch als bur für „kleines Haus“ etc., mittelniederländ. buur für „Wohnung, Dorf“ vor.

Die Herkunft des Bestimmungswortes ist nicht eindeutig geklärt: So sieht Dieter Berger (Duden) darin einen Eigennamen, der etwa „die Häuser des Ibbo“ bedeuten soll. Auch Ernst Förstemann (Altdeutsches Namenbuch – Ortsnamen) betrachtet es als einen Personennamen des Stammes IB und führt die Rufnamen Ibba (Feldherr Theodorichs d. Großen) und Ibbon (Bischof von Tours) an. Nach Hermann Abels kann sich das Bestimmungswort ibben zum einen von ibe = beerentragender Baum, Eibe. herleiten; aus germ. -ihwa, vgl. althochdtsch. iwa, altnord. ýr, gall. iwos, lett. ive; die Eibe wurde als direkte Verbindung zur Erdgöttin betrachtet. Diese Ableitung beschreibt einen Ort für Jagdzauber. Zum anderen ist die Bedeutung ibe/iwe = Bogen möglich; mittelhochdtsch. iwe = Bogen, schwäb. aib = Armbrust. Bogen wurde seit der Steinzeit aus Eibenholz gefertigt. Hier wird ein Versammlungsort in Kreisform beschrieben.

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Verwaltet wird Ibbenbüren von einem Bürgermeister und einem Stadtrat bestehend aus 44 Sitzen. Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergibt sich folgende Zusammensetzung:

  • Bürgermeister: Heinz Steingröver (SPD)
  • Stadtrat:
Partei Sitze Stimmen
SPD 18 9.161 (41,5 %)
CDU 16 7.729 (35,1 %)
IFI (Initiative für Ibbenbüren) 3 1.734 (7,9 %)
Bündnis 90/Die Grünen 3 1.535 (7,0 %)
Die Linke 2 1075 (4,9 %)
FDP 2 816 (2,5 %)

Politischer Schwerpunkt[Bearbeiten]

Die Verbindung Ibbenbürens zur Energiewirtschaft führte schon früh zur Implementierung energetischer Aspekte im politischen Stadtleben. Lange bevor die Energie- und Klimadiskussion zu einem Hauptthema in der bundesdeutschen Öffentlichkeit wurde, begründete der Rat der Stadt schon 1979 einen Energieausschuss. Ein Controlling der Energiegebrauchssituation städtischer Einrichtungen begann Ende der 1980er Jahre und wurde Mitte der 1990er Jahre mit jährlichem städtischen Berichtswesen etabliert. Die Festlegung von Energiestandards im städtischen Grundstücksverkehr von Wohnbaugrundstücken wird ebenfalls seit Mitte der 90er Jahre praktiziert. Energieeffizienz und eine verstärkte Nutzung von lokalen Energiepotenzialen der erneuerbaren Energien in Verbindung mit einem kommunalen energetischen Qualitätsmanagement sind heute politische Schwerpunkte, da gerade hier Signale für lokale Wirtschaftszweige und ihre sinnvolle Fortentwicklung gegeben werden können. Seit dem Ratsbeschluss vom 7. November 2007 unterwirft sich die Stadtverwaltung dem kommunalen energetischen Qualitätsmanagement European Energy Award – eea und wurde 2010 als eea-Kommune zertifiziert.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Ibbenbüren hat Städtepartnerschaften geschlossen[8] mit

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt in Blau mit goldenem Schildbord einen aufrechten goldenen Anker. Stadtfarben sind Blau und Gold. Der älteste Nachweis des Wappens findet sich in einem Siegelabdruck aus dem Jahre 1778. Die Herkunft des Ankers ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Ein solcher findet sich aber auch in den Wappen einiger Nachbarorte. Möglich wäre, dass er auf das Wappen der Grafschaft Lingen zurückgeht. So führte das Gogericht der Grafschaft bereits im Jahre 1509 einen aufrecht stehenden Anker in seinem Wappen und auch die Grafschaft Tecklenburg, von der die Grafschaft Lingen abgetrennt wurde, führte zumindest seit 1475 einen Anker im Herrschaftswappen. Der Anker könnte dabei auf einen Ankerplatz oder eine Zollstation im Hafen der Stadt Lingen zurückgehen, nachdem die Grafen von Tecklenburg spätestens seit 1227 einen Oberhof sowie weitere Besitztümer und Rechte in der Stadt besaßen.[9]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Steinkohlekraftwerk der RWE
RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH

Die Wirtschaft wird stark vom Steinkohlenbergbau geprägt; die Stadt ist Namensgeberin für das Ibbenbürener Steinkohlenrevier. Das Bergwerk Ibbenbüren ist eines von derzeit drei noch aktiven Steinkohlebergwerken in Deutschland. Früher von der Preussag AG geführt, wird der Betrieb heute von der RAG, in der alle deutschen Steinkohlebergwerke zusammengefasst sind, geleitet. Ibbenbüren hatte zeitweilig die mit 1545 Metern europaweit tiefste Steinkohlezeche und fördert mit Anthrazit eine Kohleart, die weltweit zu den hochwertigsten Kohlesorten zählt. Ein Großteil der produzierten Steinkohle wird in dem direkt neben der Zeche angesiedelten Steinkohlekraftwerk (Kraftwerk Ibbenbüren) verfeuert, welches zeitweilig in der öffentlichen Kritik stand, weil es keinen Filter für Stickoxide hatte und somit den damals geltenden Umweltschutzgesetzen nicht entsprach.

Seit den 1990er Jahren versucht die Stadt jedoch, verstärkt den Dienstleistungssektor zu fördern, um nicht zu sehr abhängig zu sein.

Denkmal des auf dem Bergwerk Ibbenbüren erfundenen Kohlenhobels am Bahnhof Ibbenbüren

Überregional bekannt ist auch der Ibbenbürener Sandstein. Zahlreiche Steinbrüche in der näheren Umgebung werden teilweise noch heute bewirtschaftet. Seine Blütezeit erlebte der Ibbenbürener Sandstein ungefähr in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit rund 1000 Beschäftigten. Der in gelblicher oder bräunlicher Farbe vorkommende Sandstein ist frostbeständig und in Innen- und Außenbereich einsetzbar.

Weitere deutschlandweit bekannte Unternehmen sind unter anderem Musik Produktiv (laut eigener Aussage Europas größtes Kaufhaus für den Musiker-Bedarf), die Ibbenbürener Vereinsdruckerei und die Teutoburger Ölmühle (mehrere Auszeichnungen für ihre kaltgepressten Kernöle). Heute weist der Arbeitsamtsbezirk Ibbenbüren eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz NRW auf (3,9 %). In Laggenbeck ist der Sitz des Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land.

Medien[Bearbeiten]

Lokale Tageszeitung in Ibbenbüren ist die Ibbenbürener Volkszeitung. In wöchentlichem Rhythmus erscheinen die Anzeigenblätter Ibbenbürener Anzeiger und Wir in Ibbenbüren. Weitere regionale Magazine sind das Stadtjournal Ibbenbüren (erscheint alle zwei Monate) und mittendrin, das monatlich erscheint. Neben den Printmedien existiert mit Kanal-4 ein eigener Fernsehkanal, der nur im Klinikum Ibbenbüren zu empfangen ist und auf Eigenproduktionen mit thematischen Bezug zum Umland setzt. Im April 2009 startete das Lokalblog Ibbtown.com[10], auf dem Podcasts und Artikel über das Lokalgeschehen veröffentlicht werden.

Justiz[Bearbeiten]

Das Amtsgericht Ibbenbüren ist zuständig für Ibbenbüren selbst sowie die Gemeinden Hörstel, Hopsten, Mettingen, Recke und Saerbeck. Es ist in einem denkmalgeschützten Gebäude an der Münsterstraße 35 untergebracht.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Haltepunkt Ibbenbüren Esch
Nostalgiebahnhof Ibbenbüren-Aasee. Haltepunkt der Teuto-Express-Museumsbahn nach Lengerich, Bad Laer und Gütersloh

Der Bahnhof Ibbenbüren und die HaltepunkteIbbenbüren-Esch“ und „Ibbenbüren-Laggenbeck“ liegen an der Bahnstrecke Löhne–Rheine. Im Schienenpersonennahverkehr verkehren:

Des Weiteren hält von Montag bis Samstag jeweils einmal täglich der IC 2243 (Bad Bentheim–Berlin Ostbahnhof).

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsgemeinschaft Münsterland und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif. In den Regionalzügen nach Niedersachsen gilt auch das Niedersachsen-Ticket.

Ibbenbüren ist zudem seit 1901 Ausgangspunkt der Nebenbahnstrecke nach Lengerich, Gütersloh und Hövelhof der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE), die inzwischen bis auf Museumsbahnfahrten mit der Dampflokomotive des Teuto-Express dem sporadischen Güterverkehr zum Hafen Dörenthe vorbehalten bleibt. Nachdem es infolge der Sommerunwetter im August 2010 zu einem Dammrutsch gekommen ist, endet der „Teuto-Express“ aus Lengerich bereits in Tecklenburg und kann nicht mehr weiter über Brochterbeck bis Ibbenbüren Aasee fahren.[11] Da vom neuen TWE-Eigentümer Captrain Deutschland die Gleise nicht repariert werden, gründet sich im Januar 2012 das überparteiliche „Aktionsbündnis pro TWE“, das sich u. a. den langfristigen Erhalt und die regelmäßige Nutzung der Teutoburger Wald-Eisenbahn in den Bereichen Freizeit- und Tourismusverkehr zum Ziel gesetzt hat.[12]

Im Westen besitzt der Stadtteil Uffeln eine Anbindung an die ausschließlich für den Güterverkehr genutzte Tecklenburger Nordbahn.

Bus[Bearbeiten]

Ibbenbüren ist durch mehrere Stadtbuslinien und mehrere Regionalbuslinien erschlossen. Der Betreiber der Buslinien ist die Regionalverkehr Münsterland GmbH. Es gibt im Taktverkehr Buslinien von Ibbenbüren (vom Bahnhofsvorplatz) nach Osnabrück über Lotte, nach Münster über Saerbeck, nach Rheine über Riesenbeck, nach Recke, nach Mettingen und nach Lengerich über Tecklenburg.

Straße[Bearbeiten]

Ibbenbüren ist über die Bundesautobahn 30 an das europäische Fernstraßennetz angebunden. Es gibt drei Anschlussstellen: Ibbenbüren-West, Ibbenbüren und Laggenbeck. Über das nahegelegene Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück besteht eine Verbindung zur A 1.

Als weitere Fernstraßen existieren beziehungsweise existierten im Stadtgebiet von Ibbenbüren die mittlerweile zu einer Landesstraße herabgestufte, ehemalige Bundesstraße 65 sowie die weiterhin im Status einer Bundesstraße befindliche B 219, die eine schnelle Verbindung zum Flughafen Münster/Osnabrück und der etwa 40 Kilometer entfernten Stadt Münster ermöglicht.

Wasserstraße und Hafen[Bearbeiten]

Im südlich gelegenen Stadtteil Dörenthe besitzt Ibbenbüren Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal und damit in südlicher Richtung eine Schiffsverbindung ins industrielle Ruhrgebiet und in nördlicher Richtung im weiteren Verlauf über die Ems einen Zugang zur Nordsee. Im westlich gelegenen Stadtteil Uffeln existiert ein weiterer Hafen und ein Stichkanal am Mittellandkanal.

Luft[Bearbeiten]

Bei Greven, 25 Kilometer südlich von Ibbenbüren, liegt der Flughafen Münster/Osnabrück, von dem aus Direktflüge zu Zielen innerhalb Europas möglich sind.

Bildung[Bearbeiten]

Im Rahmen des Schulausbildung stehen insgesamt neun Grundschulen, drei Hauptschulen (in Veränderung begriffen), zwei Realschulen (davon eine in kirchlicher Trägerschaft) sowie zwei Gymnasien, das als Europaschule klassifizierte Goethe-Gymnasium und das Johannes-Kepler-Gymnasium. Seit dem Sommer 2012 gibt es die Gesamtschule Ibbenbüren.[13] Seit 2010 die Freie Schule Tecklenburger Land in freier Trägerschaft.[14]

Die Schulen im Sekundären Bildungsbereich übernehmen auch die Ausbildung von Schülern der umlandigen Orte. Zur Unterstützung lernschwacher Schüler existieren zwei Förderschulen. Für den weiteren Ausbildungsweg stehen insgesamt vier Berufskollegs zur Verfügung, darunter das zentrale Berufskolleg für das Tecklenburger Land.

Die weiteren Angebote umfassen eine Familienbildungsstätte, eine Jugendkunstschule, eine städtische Musikschule, die Volkshochschule der Stadt Ibbenbüren sowie eine Stadtbücherei.

Kultur und Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der Heidenturm nordwestlich vom Aasee
Die evangelische Christuskirche
„Ibbenbüren on ice“ 2011

Zu Pfingsten findet traditionell das internationale Motorrad-Veteranen-Treffen statt mit Motorrädern aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Historische Automobile bietet das jährlich am ersten Wochenende im Juli stattfindende internationale Schnauferl-Treffen.

Jeweils am ersten Augustwochenende findet das Dinosauriertreffen (Internationales US-Car-Treffen) in Ibbenbüren statt. Hunderte von chromblitzenden US-Cars aller Epochen können dann bewundert werden. Veranstalter ist der US-Car-Club Münsterland, welcher zu den ältesten Clubs dieser Art in Deutschland gehört und in Ibbenbüren angesiedelt ist. Im Jahr 2010 hat der US-Car-Club dieses Treffen aber in private Hände abgegeben.

Bekannt ist Ibbenbüren auch für seine Innenstadt-Kirmes mit rund 250 Ausstellern, die immer am ersten Wochenende im September stattfindet. Sie ist die zweitgrößte ihrer Art in Nordrhein-Westfalen und die fünftgrößte Stadtkirmes in Deutschland überhaupt.

Am ersten Wochenende im Oktober begeistert das Kartoffel-Fest „Tolle Knolle“ zunehmend mehr Bürger und Gäste der Stadt.

Eine weitere internationale Veranstaltung in Ibbenbüren ist das jährlich stattfindende Basketball-Osterturnier. Es wird immer von Karfreitag bis Ostermontag ausgerichtet. Den Zuschauern gefällt der attraktive Basketball, der ihnen geboten wird, da auch höherklassige Mannschaften aus dem Ausland kommen. Ausrichter ist der TV Ibbenbüren.

Eine ebenfalls internationale Veranstaltung in Ibbenbüren ist das jährlich stattfindende Kleinfeld-Handball-Turnier der Ibbenbürener SV. Es findet am Wochenende nach Fronleichnam im Juni statt. Mehr als 300 Mannschaften aus über 60 Vereinen spielen auf 14 Kleinfeld-Rasenplätzen im Sportzentrum Ost.

Seit 2004 findet jeweils von Ende November bis Anfang Januar auf dem Neumarkt die Veranstaltung „Ibbenbüren on ice“ mit der größten freiliegenden Kunsteisfläche in der Region statt.

Im Ibbenbürener Bürgerhaus finden regelmäßig Theatergastspiele aller bedeutenden deutschen Tourneetheater sowie zahlreiche Auftritte von Künstlern aus den Bereichen Kabarett, Comedy Tanz und Musik statt. In dem seit 2005 bestehenden Theater im ehemaligen Kino „Schauburg“ werden vom „Quasi-So-Theater der VHS“ mehrere Amateur-Theaterproduktionen im Jahr inszeniert.

Mit Musikakademien in Texas und Kalifornien fand jährlich der „Pink-Jazz-Austausch“ statt, der alle zwei Jahre in Ibbenbüren ausgerichtet und vom Johannes-Kepler-Gymnasium sowie dem Pink Pop e. V. durchgeführt wurde. In diesem Rahmen kamen durchaus namhafte Größen wie Ashley Alexander und Barbara Dennerlein nach Ibbenbüren. Das Projekt wurde 2006 eingestellt. Die Idee lebt in den jährlichen „JazzIbb“-Workshops und -Konzerten unter Federführung des evangelischen Kantorats weiter.

Im Tanzsportclub Ibbenbüren e. V. trainiert auch eine Rollstuhltanz-Gruppe.[15]

Grünflächen und Friedhöfe[Bearbeiten]

Das größte Naherholungsgebiet in Ibbenbüren stellt der Aasee dar. Dieser künstlich angelegte See wird von der Ibbenbürener Aa durchquert und lädt zum Wandern und Radfahren ein.

Auf dem Stadtgebiet der Innenstadt und in den Stadtteilen gibt es derzeit neun Friedhöfe, die noch belegt werden. Die größten Friedhöfe sind der Zentralfriedhof an der Nordstraße und der Hauptfriedhof.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sommerrodelbahn Ibbenbüren, einer der ältesten Freizeitparks Deutschlands
Der Felsen „Hockendes Weib“ in den Dörenther Klippen 2004
Der Aasee vom südlichen Ufer aus gesehen

Mitten im Zentrum von Ibbenbüren zwischen Oberem und Unterem Markt befindet sich die unter Denkmalschutz stehende evangelische Christuskirche, deren unterste Turmgeschosse noch aus der Zeit des 12. Jahrhunderts stammen. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere alte Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, das älteste aus dem Jahre 1690. Südlich an die Christuskirche schließt sich der „Untere Markt“ an. In unmittelbarer Nähe befindet sich der alte Posthof aus dem Jahre 1743. Nach der Beendigung der Restaurierung des Posthofes im Jahre 1983 zogen hier mehrere kleine Geschäfte einschließlich eines Antiquitäten-Cafés ein, die von den Ibbenbürenern gut angenommen werden.

Die um 1830 erbaute katholische St.-Mauritius-Kirche, eine spätklassizistische Hallenkirche, befindet sich am nördlichen Rand der Innenstadt. Die Ludwig-Kirche in Ibbenbüren wurde 1971 saniert. Die Umgestaltung führte in der Stadt zu einer regen Diskussion. Damals wurde das Kreuz von der Altarwand entfernt, an seine Stelle trat ein leuchtender roter Punkt auf weißem Grund, gestaltet von dem Maler Rupprecht Geiger. Um Geigers Punkt gab es nicht nur erregte Diskussionen, er ist seither der spirituelle Dreh- und Angelpunkt der Kirchengemeinde geworden.

Direkt am Aasee befindet sich ein sehr beliebter Skatepark, der Kletterwald sowie der Freizeithof Bögel-Windmeyer mit angrenzendem Heimathaus. Eine Haltestelle an der Bahnstrecke Ibbenbüren–Hövelhof (Teutoburger Wald-Eisenbahn), von der aus in den Sommermonaten mit einer Dampflokomotive und historischen Waggons des Teuto-Express Ausflüge nach Bad Iburg und Bad Laer unternommen werden können, liegt ebenfalls in der Nähe. Das Freizeitbad Aaseebad grenzt mit seiner großen Liegewiese direkt an den Aasee Rundwanderweg. Entlang des Sees verlaufen bekannte regionale und überregionale Wander- und Radwege wie der Töddenland-Rundwanderweg oder die 100-Schlösser-Route.

Der Kletterwald Ibbenbüren wurde in einem alten Buchenwäldchen angelegt und bietet 120 Kletterelemente und verschiedene Parcours von einem bis 14 m Höhe an. Die Parcours haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und sind für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Besondere Attraktionen sind eine 180 m lange Seilbahn und ein Tarzan-Sprung in ein Netz aus 14 m Höhe. Der Kletterwald ist von März beziehungsweise April bis etwa Ende Oktober geöffnet.

Weiter in südlicher Richtung befindet sich das Motorradmuseum mit zahlreichen Oldtimern und Klassikern der Motorradgeschichte. Ebenfalls im Süden von Ibbenbüren, am nördlichen Hang des Teutoburger Waldes gelegen, befindet sich die 1926 eröffnete Sommerrodelbahn, die zusammen mit dem 1958 gegründeten Märchenwald einen der ältesten Freizeitparks Deutschlands bildet. Auf der gegenüberliegenden südlichen Hangseite befindet sich eine bizarre Felsformation, die Dörenther Klippen. Zu ihnen gehört auch das Hockende Weib.

Nahe dem Bahnhof befindet sich im historischen Haus Hövel/Herold das Ibbenbürener Stadtmuseum, das dem Besucher durch regelmäßige Sonderausstellungen sowie der Dauerausstellung als Sammlung von Einzelstücken, die die Geschichte Ibbenbürens dokumentieren, die Vergangenheit der Stadt näherbringen möchte.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Personen mit Beziehung zur Stadt:

  • Uwe Berkemer (* 1962), Komponist, Dirigent und Pianist, wirkt am Johannes-Kepler-Gymnasium als Musiklehrer
  • Klaus J. Behrendt (* 7. Februar 1960 in Hamm), Schauspieler, aufgewachsen in Ibbenbüren
  • Richard Borgmann (* 26. August 1909 in Dortmund; † 22. Juli 1966 ebenda), Unternehmer, Kommunalpolitiker und Landrat; von 1952 bis 1956 war er Ratsmitglied der Stadt Ibbenbüren
  • Tom Gaebel (* 13. Januar 1975 in Gelsenkirchen), Jazz-Musiker, aufgewachsen in Ibbenbüren
  • Herbert Grönemeyer (* 12. April 1956), deutscher Musikproduzent, Sänger und Schauspieler, hat in den späten 1970er Jahren eine Zeit lang in Ibbenbüren gewohnt; sein Vater ist gebürtiger Ibbenbürener[17]
  • Franz-Josef Kemper (* 30. September 1945 in Hopsten), deutscher Leichtathlet und Sportfunktionär, aufgewachsen in Ibbenbüren
  • Klemens Niermann, geb. 1928 in Schermbeck, verstorben 2007 in Ibbenbüren, ausgewöhnlicher kath. Priester mit Vorbildcharakter (s. Klemensplatz Ibbenbüren)
  • Hubert Rickelmann (* 20. April 1883 in Mettingen; † 30. Juni 1961 in Ibbenbüren), Heimatforscher und Autor, arbeitete in der Verwaltung des Ibbenbürener Steinkohle-Bergwerks der damaligen Preussag und erforschte die Geschichte des Ibbenbürener Steinkohlenreviers, in Ibbenbüren verstorben
  • Hans Röhrs (* 15. Oktober 1932 in Quakenbrück), der Bergingenieur war von 1960 bis 1989 im Bergwerk Ibbenbüren tätig, ist Gründer und Leiter des Bergbaumuseums Ibbenbüren und Verfasser bedeutsamer Publikationen über den Erz- und Kohlenbergbau in der Region
  • Anton Rosen (* 25. April 1892 in Naklo, Kreis Tarnowitz, Oberschlesien; † 10. Juni 1979 in Ibbenbüren), wirkte als Lehrer an der Rektoratsschule und später am Goethe-Gymnasium sowie als Heimatforscher; Verfasser mehrerer grundlegender Bücher zur Stadtgeschichte, in Ibbenbüren verstorben
  • Erich Stoffers (* 1930 in Bergen auf Rügen), Organist und Komponist, langjähriger Organist der Christuskirche, wohnhaft in Ibbenbüren

Literatur[Bearbeiten]

  • Anton Rosen: Ibbenbüren. Einst und jetzt. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1952, 535 S.
  • Anton Rosen: Ibbenbüren von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1969, 119 S.
  • Westfälischer Städteatlas; Band: IV; 1 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Ibbenbüren, Autor: Ellen Widder. Dortmund-Altenbeken 1994, ISBN 3-89115-132-2.
  • Hubert Rickelmann, Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1983, ISBN 3-506-77223-6.
  • Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Bergbau des 20. Jahrhunderts in Bildern. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1998, ISBN 3-921290-94-5.
  • Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Steinkohlen- und Erzbergbau und seine Mineralien. Bode, Haltern in Westfalen 1991.
  • Hans Röhrs: Der frühe Erzbergbau und die Hüttenindustrie im Tecklenburger Land. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1987, ISBN 3-921290-23-6.
  • Georg Kipp, Hans Röhrs: Ibbenbürener Bergbau auf alten Ansichtskarten, IVD Ibbenbüren 2011, ISBN 978-3-941607-15-6.
  • Hugo Strothmann: Wasserversorgung im Tecklenburger Land einst und heute. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 2001, ISBN 3-932959-23-X.
  • Werner Suer: Ibbenbüren wie es früher war. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-865-9.
  • Friedrich E. Hunsche, Bernhard Holwitt: Alt-Ibbenbüren. Bilder, Berichte, Geschichten. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1980, ISBN 3-921290-03-1.
  • Historischer Verein Ibbenbüren (Hrsg.): Das alte Ibbenbüren aus der Luft. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2001, ISBN 3-8313-1042-4.
  • Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953.
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916, Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4.
  • Dieter Berger: Duden, Geographische Namen in Deutschland. Duden Verlag, Mannheim 1993, ISBN 3-411-06251-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ibbenbüren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Zahlen, Daten, Fakten auf www.ibbenbueren.de
  3. Einwohnerzahlen nach Ortsteilen. Abgerufen am 30. September 2014 (PDF; 10 kB).
  4. GenWiki: Ibbenbüren/Synagoge in Ibbenbüren
  5. Vor 75 Jahren: Pogromnacht gegen Juden in Ibbenbüren
  6. Angaben laut Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
  7.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 318.
  8. Website der Stadt
  9. Zur Herkunft des Wappens auf www.ibbenbueren.de
  10. Internetseite des Lokalblogs: http://www.ibbtown.com
  11. TWE auf dem Abstellgleis? Westfälische Nachrichten vom 8. Oktober 2010
  12. Aktionsbündnis will TWE retten Neue Westfälische Zeitung 27. Januar 2012
  13. Gesamtschule Ibbenbüren – Begrüßung. Abgerufen am 30. September 2014.
  14. Schule – freie Schule – Wichtiges in Kürze – Freie Schule Tecklenburger Land. Abgerufen am 30. September 2014.
  15. TSC Ibbenbüren (Rollstuhltanz) abgerufen am 5. Dezember 2011
  16. Amerikanetz: Joseph Kümper – gottesfürchtiger Priester, gläubiger Lehrer und geschickter Zimmermann (abgerufen September 2009)
  17. http://wiki.ibbtown.com/Wilhelm_Gr%C3%B6nemeyer