Bogdanowo (Kaliningrad)

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Siedlung
Bogdanowo/Emmahof
Богданово
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Osjorsk
Frühere Namen Emmahof (bis 1946)
Bevölkerung 15 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)[1]
Zeitzone UTC+2
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 227 000 009
Geographische Lage
Koordinaten 54° 24′ N, 21° 58′ OKoordinaten: 54° 23′ 56″ N, 21° 58′ 20″ O
Bogdanowo (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Bogdanowo (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Bogdanowo (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Bogdanowo (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad

Bogdanowo (russisch Богданово, deutsch Emmahof) ist ein kleiner Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Munizipalkreis Osjorsk im Rajon Osjorsk.

Geographische Lage

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Bogdanowo liegt drei Kilometer südwestlich der Rajonstadt Osjorsk (Darkehmen/Angerapp) unweit der Regionalstraße 27A-025 (ex R508). Ein Bahnanschluss besteht nicht.

Der Wohnplatz Emmahof gehörte vor 1945 zur Stadt Darkehmen/Angerapp (heute russisch: Osjorsk). Im Jahr 1905 gab es dort 40 Einwohner in zwei Wohnstätten.[2]

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort zur Sowjetunion. 1950 erhielt er den russischen Namen „Bogdanowo“ und wurde dem Dorfsowjet Otradnowski selski Sowet in Rajon Osjorsk zugeordnet.[3] 1963 gelangte Bogdanowo in den neu gebildeten Lwowski selski Sowet. Von 2008 bis 2014 gehörte der Ort zur Landgemeinde Krasnojarskoje selskoje posselenije, von 2015 bis 2020 zum Stadtkreis Osjorsk und seither zum Munizipalkreis Osjorsk.

Vor 1945 waren die überwiegend evangelischen Einwohner in das Kirchspiel Darkehmen (1938–1946 Angerapp) integriert. Es gehörte zum Kirchenkreis Darkehmen in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Die letzten deutschen Geistlichen waren die Pfarrer Johannes Gemmel und Helmut Passauer.

Seit den 1990er Jahren ist Bogdanowo in die Kirchenregion der Salzburger Kirche in Gussew eingegliedert, die der Propstei Kaliningrad innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland zugehört.[4]

Einzelnachweise

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  1. Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
  2. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen. Heft 1: Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Verlag des Königlichen Statistischen Landesamts, Berlin 1907, S. 22/23.
  3. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 5 июля 1950 г., № 745/3, «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung 745/3 des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 5. Juli 1950)
  4. propstei-kaliningrad.info: Ev.-luth. Propstei Kaliningrad (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive)