Carl Bremiker

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Carl Bremiker (* 23. Februar 1804 in Hagen, Westfalen; † 26. März 1877 in Berlin) war ein deutscher Astronom und Geodät.

Er hatte einen Doktorgrad und war Assistent von Johann Franz Encke. Bremiker hat den Kometen C/1840 U1 entdeckt, der dann auch seinen Namen erhielt.

Bremiker war Co-Autor der Logarithmentafel Vega-Bremiker und – bis zu seinem Tode – Herausgeber des deutschen Nautischen Jahrbuchs sowie eines französischen „Annuaire nautique ...“. Bremiker war als Geometer bei der rheinisch-westphälischen Landesvermessung tätig, später Mitarbeiter am Berliner Astronomischen Jahrbuch und Inspector der Plankammer im preußischen Handelsministerium, seit 1868 Sektionschef im preußischen geodätischen Institut.

Für das Sternkartenwerk der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin erstellte er insgesamt fünf Blätter, mehr als jeder andere Astronom.[1]

Schriften (Auswahl)

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  • als Herausgeber: J. E. Bodes Anleitung zur Kenntniß des gestirnten Himmels, Berlin 1844, online im Münchner Digitalisierungszentrum MDZ der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Logarithmorum vi decimalium nova tabula Berolinensis et numerorum vulgarium ab 1 usque ad 100 000 et function trigonometricarum ad decades minutorum secundorum, Berlin (Berolini) 1852, online im Münchner Digitalisierungszentrum MDZ der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Studien über höhere Geodäsie, Berlin 1869, online im Münchner Digitalisierungszentrum MDZ der Bayerischen Staatsbibliothek
  • De temporis e stellarum observationibus definiendi ratione apud veteres usitatissima, Gymnasium zum grauen Kloster, Berlin, Deutschland, 1856 online in Google Books

Einzelnachweise

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  1. Jürgen Hamel: Bessels Projekt der Berliner Akademischen Sternkarten. In: Die Sterne. Band 65 (1989), S. 11–19, hier: S. 15.