Diskussion:Monopolkapitalismus

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Letzter Kommentar: vor 4 Jahren von 2003:EF:13CB:F002:1061:273F:C5C8:3933 in Abschnitt Zur Kritik
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Neutralität?

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Das Zeug wirkt wie aus einem marxistischen Büchlein abgeschrieben - gibt es entwickelte Marktwirtschaften, wo es keine funktionierende Antimonopolbehörde gibt? AN 12:05, 10. Nov 2004 (CET)

Denke, jetzt ist es neutraler. Den Faschismus als Verweis habe ich mal rausgelöscht - ist das ok? --[Benutzer:Geisslr] 12:23, 10. Nov 2004 (CET)

Wollte ich gerade abspeichern: Nachtrag: Gut, daß jemand den Verweis auf Faschismus entfernt hat. Einen solchen Zusammenhang hat die Propaganda in den sog. sozialistischen Ländern herzustellen versucht (ich habe ja alles selber erlebt!), dies war allerdings bloß Propaganda und nix anderes. AN 12:26, 10. Nov 2004 (CET)

Ja, aber dann muß man doch schreiben, daß aus Sicht der kommunistischen Propaganda ein solcher Zusammenhang besteht. Sonst ist es ja wieder nicht neutral.

sperre

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ja, der artikel ist nun gesperrt. hier ist platz dafür, konsens für die änderung des aktuellen status quo zu erreichen. kommentare à la "ist doch schon alles genannt", "jetzt muss der xyz-baustein rein" oder "wie will abc das verhindern?" funktionieren nicht. beiträge auf der disku, die in gleicher art und weise weitermachen, wie es schon zuvor im artikel geschah, werde ich gemäß WP:DS löschen und den etwaigen sockenpuppen gesperrter benutzer ebenso den ausgang zeigen. inhaltlich auf basis von WP:Q argumentieren oder es sein lassen. danke. --JD {æ} 19:47, 4. Jun. 2010 (CEST)Beantworten

Selbstzerstörerische Tendenzen des Wettbewerbs

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sind als Ansicht und mit Positionszuweisung darzustellen. Es handelt sich hier nicht um eine allseits anerkannte "Wahrheit". Der Benutzer FelMol hat ja in seinem Revertkommentar selbst angegeben, dass es sich um eine Annahme handelt, vielleicht korrigiert er es selbst. --Charmrock 23:59, 4. Jun. 2010 (CEST)Beantworten

Annahme = Ausgangspunkt des Ordoliberalismus. Aus den historischen Erfahrungen mit dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb hat der Ordoliberalismus die Folgerung gezogen, dass den selbstzerstörischen Konsequenzen des Wettbewerbs der Staat durch eine Rahmenordnung entgegenwirken muss. Komm doch nicht immer mit so großen Worten, wie allseits anerkannte Wahrheit - die gibt es nur in der Religion. Im übrigen interessiert mich das alles nur am Rande. Wenn es Dich weiter aufgeilt, in einem dem Marxismus zugeschriebenem Lemma Deine Duftmarke zu platzieren, dann mach das halt, ich werde mich dazu melden, wenn mir Dein POV zuwider ist. FelMol 00:52, 5. Jun. 2010 (CEST)Beantworten

Statt Annahmen belegte Aussage eingefügt. --Charmrock 11:19, 5. Jun. 2010 (CEST)Beantworten

Desideratum

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Bei Hans-Heinrich Nolte stieß ich auf den mir nicht vertrauten Begriff Monopolsozialismus. Es ging dabei um die polnische Geschichte. Einen Artikel darüber würde ich gerne lesen. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 18:59, 31. Okt. 2018 (CET)Beantworten

Zur Kritik

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Der zwangsläufige Teleologismus ("das einfache linear-geschichtliche Schema") kommt ja erst mit Kautsky und Lenin da rein, der Stamokap erst mit Hilferding und Lenin; von daher sollte man im Artikel schon so genau sein, zuzugeben, daß das garkeine Kritik an Marx ist, sondern vor allem an Lenin und Hiferding. Marx hat einfach nur die Konzentrationstendenz phänomenologisch beschrieben und empirisch nachgewiesen, die zu seiner Zeit längst im Gange war, daß nämlich Konzerne zu Kartell, Monopol und Oligopol drängen, was er alles unter dem Begriff Monopolkapitalismus zusammengefaßt hat, auch wenn das tatsächliche Monopol in der Praxis auch laut seiner These nur selten bzw. nur kurzfristig erreicht wird.

Die eigentliche Kritik an Marx versteift sich hier daher auch nicht auf Teleologismus oder Stamokop, sondern allein darauf, daß Monopolkapitalismus als Sammelbegriff oben drübersteht, es in der Praxis aber eben nur selten zu tatsächlichen Monopolen kommt. Da das von Marx selber eingeräumt wurde und der Begriff des Monopolkapitalismus nur eine bestimmte Konzentrationstendenz beschreibt, daß eben seit ca. 1870 Konzerne den größten Anteil am Gesamtvolumen des BSPs und BIPs einer Volkswirtschaft im entwickelten Kapitalismus haben, greift auch diese Kritik an der Theorie vom Monopolkapitalismus zu kurz, trotz ihrer hohen Beliebtheit und Verbreitung unter Kommunistenfressern.

Aufgrund dieser hohen Verbreitung gehört diese Kritik (die auf dem Mißverständnis beruht, Marx hätte geschrieben, daß es irgendwann nur noch Monopole gäbe) im Artikel erwähnt (sie wird es ja bisher nicht), aber es muß eben auch darauf hingewiesen werden, daß Marx weder eine zwangsläufige Zukunftsentwicklung im Auge hatte (sondern eben nur beschrieben hat, was schon zu seiner Zeit auftrat und bis heute andauert), noch behauptet hat, es gäbe irgendwann nur noch Monopole, sondern der Begriff des Monopolkapitalismus lediglich für eine spezifische Konzentrationstendenz steht, die die Erscheinungsformen Monopol, Kartelle und Oligopol einschließt.

Und was bisher auch im Artikel fehlt: Die Tatsache, daß im 20. Jahrhundert flächendeckend Monopolkommissionen eingeführt und Kartellgesetze erlassen wurden, beruht exakt darauf, daß Marx' These vom Monopolkapitalismus sehr wohl stimmt und die von ihm beschriebene Konzentrationstendenz auch von kapitalistischen Wirtschaftswissenschaftlern wie Gesetzgebern deutlich ernstgenommen wird. --2003:EF:13CB:F002:1061:273F:C5C8:3933 11:47, 12. Feb. 2020 (CET)Beantworten