Diskussion:Nivea

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Letzter Kommentar: vor 3 Jahren von Walter Riccius in Abschnitt Unternehmensgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Zitat: "Grundlage war die Entdeckung von Eucerit, dem ersten Wasser-in-Öl-Emulgator." Es gab doch bereits vorher eine Vielzahl an künstlichen Tensiden. Diese waren jedoch nur industriell geeignet, da giftig. Oder liege ich da jetzt total daneben? Desweiteren gab es natürliche Tenside ehh schon immer ;) Wenn meine Bedenken stimmen wäre der Text zu ändern in "Grundlage war die Entdeckung von Eucerit, dem ersten nicht giftigen, künstlichem Wasser-in-Öl-Emulgator." Was meint ihr?


Ich habe aus nem anderen Forum diesen Text hier:


Niveacreme enthält viel zu viel Paraffin. Man sollte generell darauf achten Paraffinfreie Kosmetik zu benutzen.

Paraffin ist ein mineralisches Öl (gesättigte Kohlenwasserstoffketten), das aus Erdöl gewonnen und u.a. zu Kerzen verarbeitet wird. Diese mineralischen Öle bilden einen Film auf der Haut, der nicht wasserlöslich ist. Man hat also praktisch eine Plastiktüte im Gesicht. Diese Plastiktüte schließt die Haut luftdicht ab. Es kommt zu einem permanenten Wärme- und Blutstau, der die Gefäßwände überdehnt. Die Wärme sorgt für eine Verdunstung der Hauteigenen Feuchtigkeit, die aber nicht weg kann. Die obersten Epidermisschichten saugen das Wasser auf, die dann glatt und prall aussehen. Nur leider brauchen die toten Zellen die Feuchtigkeit nicht, sondern die nun beraubten lebendigen Zellen. Wird dann gereinigt, fließt die Feuchtigkeit aus dem aufgebrochenen Film und die Haut fühlt sich trocken an und spannt unangenehm. Das dies auf Dauer die Haut mehr und mehr austrocknet kann man sich vorstellen. Trägt man jetzt eine gute Feuchtigkeitscreme ohne Paraffin auf, die tiefer in die Haut eindringt, kann diese ein leichtes Kribbeln verursachen, was fälschlicherweise als Unverträglichkeit gewertet werden wird. Also nimmt man lieber wieder die Plastiktüte....

Niveablau

[Quelltext bearbeiten]
  • Die als "handelsübliche Nivea-Creme" beschriftete Abbildung zeigt eine Dose aus dem Jahr 2005. Inzwischen hat Beiersdorf das "Niveablau" geändert. Es ähnelt jetzt mehr einem Ultramarineblau, ist also dunkler geworden.

Siehe auch hier: http://relevant.at/system/galleries/upload/7/0/7/119751/2773063914043784_BLD_Online.jpg

Gruß von Bodo aus Berlin 89.247.74.110 09:50, 1. Jul. 2011 (CEST)Beantworten

  • Ich habe im Hinterkopf, dass das 'Niveablau' ein Kobaltblau war. Das Interessante am Kobaltblau ist, dass die geräteüblichen Farbräume es nicht darstellen können. Die Wandlung des Niveablau schreibt damit ein Stück Technikgeschichte und mittelbar ein Stück Kommunikationsdesign-Geschichte. Lassen sich dafür (belastbare) Belege finden? BGKS Kulms (Diskussion) 09:59, 20. Mär. 2014 (CET)Beantworten

Öko-Test-Schmarrn

[Quelltext bearbeiten]

Existiert eigentlich noch irgendwo ein EINZIGER Wikipedia-Artikel , der ohne den faktenfreien Gesinnungsblödsinn von Öko-Test auskommt? Wie kommen die Damen und Herren Deo-Verweigerer von Öko-Test zu ihrer irrwitzigen Behauptung, Paraffin würde die Faltenblidung begünstigen oder sei sonstwie in irgendeiner Form ungünstig? Das stimmt nun mal alles hinten und vorne nicht! Am schärfsten ist die Behauptung, eine (durch Nivea-Creme sicherlich nicht geförderte) Austrocknung der Haut würde die Faltenbildung begünstigen. Da wünscht man den Redakteuren doch vielleicht einfach mal ganz grundsätzliche Kenntnisse von Anatomie und Physiologie. Die Haut ist eben kein Apfel... Was der Stuss allerdings hier in der Wikipedia zu suchen hat, erschließt sich mir erst recht nicht. (nicht signierter Beitrag von 77.180.252.93 (Diskussion) 20:18, 1. Jan. 2012 (CET)) Beantworten

Sehe ich genauso, möchte das Thema jedoch etwas sachlicher angehen. Die Ökotest hat hier wohl mal ein wenig gegoogelt ind alte Vorwürfe aus den 80ern hervorgekramt, vlg. http://en.wikipedia.org/wiki/Acne_cosmetica. Ich schlage vor, den Absatz rauszunehmen, bis hier eine aktuelle medizinische Primärquelle angeführt werden kann. Zur Dokumentation und weiteren Diskussion hier der entfernte Absatz:
Die Zeitschrift [[Öko-Test]] wertete 2001 Cremes mit einem Paraffingehalt über 10 % massiv ab, da dies die Austrocknung der Haut und damit die Bildung von Falten begünstigen könnte. Öko-Test äußert sich wie folgt dazu: „Paraffine: Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe aus Erdöl (…) behindern die natürlichen Regulationsmechanismen (…) können sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern (…).“<ref>''Cremes, Neurodermitiker/Allergiker.'' In: ''Öko-Test Ratgeber Kosmetik und Wellness.'' Nr. 1. 2001, S. 121.</ref>
Ökotest führt selbst keine medizinischen Studien durch, in denen sie Lymphknoten untersuchen oder Ähnliches. Worauf also stützt sich Ökotest für seine Behauptung?

--2A02:810D:12C0:275:75A9:20B:2717:9AAD 22:48, 19. Jul. 2013 (CEST)Beantworten

reverted txt / umformatieren!

[Quelltext bearbeiten]

Hallo IP!

Hier ist der revertierte Text:

Trotz der Kritik verzichtet das Unternehmen bis heute nicht vollständig auf Paraffin [1]. Auch werden in Produkten der Nivea-Serie häufig Konservierungsstoffe wie Parabene verwendet [2] obwohl diese als allergieauslösend kritisiert werden [Lange-Ionescu, S. et al. (1996) Kontaktallergie bei Patienten mit Stauungsdermatitis oder Ekzem der Beine. Dermatosen 44, 14-22]. Auch EDTA, ein Stoff, der die Haut durchlässiger für Schadstoffe machen kann [3] wird in Niva-Produkten eingesetzt [4].

Laut WP:Weblinks ist es unerwünscht, innerhalb des TextKörpers auf externe Links zu verweisen; akzeptiert ist es in Zitaten. Bitte umformatieren!

Gruß! --Dadamax 11:02, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

Ich halte die Kritik an diesen Abschnitt für berechtigt. Solange keine seriösen, medizinischen Quellen vorgelegt werden, die eine mögliche Gefahr der Stoffe belegen, gehört dieser Kritikpunkt nicht hier rein. Öko-Test kann zwar als Beleg für die Inhaltsstoffe herhalten, nicht aber für deren Wirkung. --JPF just another user 09:30, 20. Jul. 2013 (CEST)Beantworten

Zur Geschichte der Marke

[Quelltext bearbeiten]

Wettbewerber wie Queisser & Co. (Hamburg), die Mouson AG (Ffm), die Wolo GmbH (Freudenstadt) oder die Lohmann AG (Fahr am Rhein), die auf dem Markt der Hautcremes mit Beiersdorf konkurrierten, initiierten 1933/1934 eine massive und monatelange antisemitische Kampagne. Sie druckten und verteilten Zentausende von gelben Klebezetteln mit der Aufschrift "Wer Nivea-Artikel kauft, unterstützt damit eine Judenfirma!". Antisemitischer Geist durchdrang auch Werbeanzeigen: "Keine jüdische Hautcreme mehr benutzen! Lovana-Creme ist mindestens gleich gut, ist billiger und rein deutsch". Apotheker und Drogisten wurden per Rundschreiben dieser Konkurrenten dazu aufgefordert, "anstelle jüdischer Präperate solche nationaler Herkunft zu empfehlen". (Alle zeitgenössischen Zitate nach Frank Bajohr, Dieter Pohl: Der Holocaust als offenes Geheimnis. Die Deutschen, die NS-Führung und die Alliierten. Beck, München, 2006, S. 31. ISBN 3-406-54978-0.) --Atomiccocktail (Diskussion) 20:20, 8. Nov. 2013 (CET)Beantworten

Aluminium

[Quelltext bearbeiten]

Über die Giftigkeit von Aluminium in kosmetischen Produkten sind sich Experten nicht einig (siehe Artikel Aluminium). Aluminium ist das häufigstes Metall in der Erdkruste und die Lebewesen haben "gelernt" damit umzugehen. Belastbare Beweise für eine Toxizität gibt es nicht. Im Kritikabschnitt zur Marke Nivea ist diese Diskussion jedenfalls überflüssig, es betrifft alle Hersteller von Deodorants. Im angegebenen Einzelnachweis der Stiftung Warentest wird die Marke Nivea nicht mal erwähnt. Ich habe diese Aluminium-Theoriefindung daher entfernt. --Martinl (Diskussion) 09:42, 8. Aug. 2015 (CEST)Beantworten

Kritik - Mikroplastik

[Quelltext bearbeiten]

Der entsprechende Abschnitt führt in die Irre.

Er suggeriert, Nivea Produkte seien frei von schädlichem Mikroplastik. Das ist falsch.

Nivea benutzt zwar keine Polyethylen-Perlen mehr, aber Mikroplastik ist dennoch weiterhin enthalten, in vielfältiger Form. Siehe:

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20170412-greenpeace-plastik-kosmetik-firmenabfrage.pdf

und

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf

Eine kurze Liste der Bezeichnungen von Mikroplastik auf den Zutatenlisten der Verpackungen ist hier zu finden:

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20170502-greenpeace-kurzinfo-plastik-kosmetik.pdf


Beispiel eines Vergleiches mit den Verpackungsaufdrucken von zwei aktuellen Produkten von Nivea: In "Hautstraffende Body Lotion Q 10" und in "Body Lotion Repair & Care mit Dexpanthenol" ist "Dimethicone" enthalten:


Das Silikonöl https://de.wikipedia.org/wiki/Polydimethylsiloxan (PDMS). Dieses ist ebenfalls eine Mikroplastik-Variante. Es gelangt beim Waschen/Baden/Duschen/Schwimmen ins Abwasser und darüber ins Meer.


Dort ist es umweltschädlich: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3248.pdf

"16. Kurzfassung Nicht-erodierende Antihaft-Beschichtungen auf Siliconbasis stellen eine Alternative zu biozidhaltigen Antifoulings dar. Die Produkte, deren Zusammensetzung und Identität der Bestandteile gut gehütete Firmengeheimnisse sind, bestehen aus einer Siliconharzmatrix und können inkorporierte Siliconöle (1- 10%) enthalten, die nicht fest in der Matrix gebunden sind. Wenn diese Siliconöle ausschwitzen, können sie Auswirkungen auf die marine Umwelt haben: PDMS sind grundsätzlich persistent. Sie adsorbieren an Schwebstoffe und können mit diesen sedimentieren, daher stellen marine Sedimente die ultimative Senke dar. Wenn bei hohen Konzentrationen ein Ölfilm auf dem Sediment entsteht, kann durch Infiltration der Sedimentporen der Porenwasseraustausch behindert und anoxische Bedingungen verursacht werden, die indirekte Effekte auf benthische Lebensgemeinschaften bewirken. Aufgrund ihrer Molekülgröße bioakkumulieren PDMS nicht in marinen Organismen und weisen bis zur Sättigungskonzentration eine geringe direkte Toxizität für aquatische und benthische Organismen auf. Bei höheren Expositionen, d.h. bei ungelösten Siliconölfilmen oder -tröpfchen, kommt es zu physikalischmechanischen Effekten, die zum Ersticken der Organismen führen können. Die, wenn auch nur in geringem Umfang gebildeten Metabolite sind bioverfügbar, können weitreichend transportiert werden, aufgrund ihrer geringeren Molekülgröße bioakkumulieren, entlang von Nahrungsketten anreichern und ein erhebliches toxisches Potential aufweisen. Sie sind bei einer Bewertung zu berücksichtigten. " (nicht signierter Beitrag von 212.184.141.145 (Diskussion) 00:27, 6. Jun. 2017)

Unternehmensgeschichte

[Quelltext bearbeiten]

Meiner Meinung nach ist die Unternehmens- oder Markengeschichte nicht hinreichend dargestellt, sie hört weder 1933 auf noch gäbe es ab 1945 nichts dazu zu sagen. Hier halte ich eine Diskussion oder eine fundierte Fortschreibung für wichtiger als sich über Rezepturen oder Inhaltsstoffe auszulassen. Das können wir doch sowieso nicht beurteilen --Walter Riccius (Diskussion 17:36, 27. Jan. 2021 (CET)Beantworten