Informatica Feminale

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Die Informatica Feminale (IF) ist ein bundesweit ausgerichtetes Projekt, das 1997 im Studiengang Informatik an der Universität Bremen begründet wurde und jährlich als zweiwöchige Sommeruniversität für Frauen veranstaltet wird. Sie bringt Wissenschaftlerinnen mit Studentinnen aller Informatikstudiengänge sowie Schülerinnen und ausgebildete Frauen mit Interesse an Informatik und informatikverwandten Themen zusammen.[1] Nach diesem Vorbild findet seit 2001 die Informatica Feminale Baden-Württemberg als Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst im jährlichen Wechsel an der Hochschule Furtwangen und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt.

Das Programm setzt sich aus Workshops, Seminaren, Vorlesungen, Exkursionen und Vorträgen zusammen. Es gibt zu den unterschiedlichsten Themengebieten Angebote, etwa Robotik, Programmierung, Design, Web-Technologien, Projektmanagement, Linux / Open Source und Soft Skills. Bei der erfolgreichen Teilnahme kann man ECTS-Punkte erwerben. Darüber hinaus ist das monoedukative Angebot gut zum Netzwerken geeignet.

Übernahme des Konzepts an andere Universitäten

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Das in Bremen entwickelte deutschlandweite Konzept der Informatica Feminale wurde international und national übernommen. Seit 2001 gibt es die informatica feminale Baden-Württemberg, seit 2003 die ditact_women´s IT summer studies an der Universität und Fachhochschule Salzburg, Österreich und seit 2005 den Computing Women Congress in Hamilton, Neuseeland.[2][3][4][5][6]

Vergleichbare Modelle

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Das Konzept wurde in Bremen weiterentwickelt und ausgebaut zu einer Ingenieurinnen-Sommeruni, welche sich an Frauen aus den Ingenieurwissenschaften richtet.[7] Das Netzwerk Frauen.Innovation.Technik (F.I.T), welches auch die informatica feminale Baden-Württemberg anbietet, organisiert auch die Frühjahrshochschule meccanica feminale für Studentinnen und interessierte Frauen aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.[8] Zudem bietet es eine Wanderausstellung „Patente Frauen“ an.

Die Informatica Feminale finanziert sich aus Mitteln der Universität Bremen und durch Sponsoring.

Einzelnachweise

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  1. Veronika Oechtering, Ingrid Rügge, Karin Vosseberg: Informatica Feminale — das Informatikstudium anders gestalten, in: Volker Claus (Editor): Informatik und Ausbildung. Springer, Berlin/Heidelberg 1998, ISBN 978-3-540-64178-0, S. 143–154, Zusammenfassung, doi:10.1007/978-3-642-72169-4_16
  2. Transfers: Informatik-Sommeruniversitäten inter/national. Universität Bremen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2015; abgerufen am 23. Juli 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.informatica-feminale.de
  3. Über die informatica feminale Baden-Württemberg. scientifica Portal für Frauen in Wissenschaft und Technik in Baden-Württemberg, abgerufen am 23. Juli 2015.
  4. ditact_women´s IT summer studies. Universität Salzburg, didact women's IT studies, abgerufen am 23. Juli 2015.
  5. Veronika Oechtering: Summer Universities for Women in Computer Science. University of Waikato, 2004, abgerufen am 23. Juli 2015.
  6. Women in Computing. University of Waikato, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015; abgerufen am 23. Juli 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cs.waikato.ac.nz
  7. Ingenieurinnen Sommeruni. Universität Bremen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2015; abgerufen am 23. Juli 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ingenieurinnen-sommeruni.de
  8. meccanica feminale. scientifica Portal für Frauen in Wissenschaft und Technik in Baden-Württemberg, abgerufen am 23. Juli 2015.